Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Nógrádsáp in Ungarn
 
Nógrádsáp

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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn: Zeitalter der Gotik

Nógrádsáp

- Lage und kurze Beschreibung
- Verkehrsanbindung
- Kirche
- Umgebung, Sehenswertes
- Unterkunft


Lage und kurze Beschreibung
Die Gemeinde Nógrádsáp mit ihren rund 800 Einwohnern liegt im zentralen sog. Nógráder Becken rund 55 km nordöstlich vom Zentrum in Budapest entfernt. Das Nógráder Becken ist eine hügelige Landschaft. Sie erstreckt sich zwischen dem Börzsöny-Gebirge im Westen und dem Mátra-Gebirge im Osten.
Diese Gegend ist eine Schatzkammer der ungarischen Volkskunst und die Heimat der Volksgruppe der Palóczen. In dieser hügeligen Landschaft konnten sich nur zwei Siedlungen zu Städten entwickeln:
Balassagyarmat und Salgótarján. Ansonsten liegen hier nur kleinere Ortschaften versteckt mit alten Kirchen und Burgruinen.

Verkehrsanbindung
Mit dem Auto: zunächst die Landeshauptstraße 2 bis Vác; dort rechts ab auf die Landesstraße Richtung Rád bzw. Acsa. In Acsa links Richtung Galgaguta und dort wieder links nach Nógrádsáp.

Wehrkirche Nógrádsáp
Nógrádsáp: Wehrkirche 

Wehrkirche Mariä Himmelfahrt
Die eindrucksvolle Wehrkirche liegt am westlichen Ortsrand. Sie wurde Ende des 14. Jahrhunderts errichtet. Der 8eckige Turm hat gotische Fenster und einen barocken Zwiebelhelm. Der 1schiffige Kirchenraum wird von einem gotischen Kreuzrippengewölbe überspannt. Der Hochaltar ist im Zopfstil. Während der Restaurierung 1965-68 wurden zahlreiche gotische Fresken aus dem 15. Jahrhundert freigelegt.
Hinweis: Die Kirche war bei meinem Besuch leider geschlossen.

Wehrkirche: Südseite (li), Apsis (mi) und Westfassade (re)
Nógrádsáp: Wehrkirche, Südseite Nógrádsáp: Wehrkirche, Apsis  Nógrádsáp: Wehrkirche, Westfassade

Sehenswertes

  • Csesztve (ca. 30 km): Das museal zugängliche Wohnhaus des Dramatikers und Dichters Imre Madách.
  • Das Cserhát-Gebirge mit seinen Fahrrad- und Wanderwegen, dem Zwiebelturmschloss in Mohora und den Herrenhäusern von Szügy.
  • Hollókö (ca. 50 km): Dorf mit traditioneller Architektur und Palóczen-Brauchtum. UNESCO-Weltkulturerbe 1987. Burg Hollókö.
  • Balassagyarmat (ca. 45 km): Zentrum der Volksgruppe der Palóczen mit u.a. Palóczen-Museum.
  • Szécsény (ca. 60 km): Geschichtsträchtige Kleinstadt mit Burgschloss, sehenswerten Bauten und Museen.
  • Hatvan (ca. 35 km): Spätbarockes Schloss Grassalkovich.
  • Gyöngyös (ca. 65 km): Schmuckes Städtchen mit sehenswertem Museum und vielen Kirchen am Fuße des Mátragebirges.
  • Pásztó (ca. 55 km): Grundmauern einer 1190 gegründeten Zisterzienser-Abtei; barocke Pfarrkirche St. Laurentius.
  • Die eindrucksvolle Wehrkirche in Gyöngyöspata (ca. 70 km) mit ihrem in Europa einzigartigem, geschnitztem Hochaltar.
  • Budapest (ca. 55 km): Ungarische Hauptstadt und Donaumetropole; Thermalbäder, Museen, Prachtstraßen, prachtvolle Architektur, Caféhaus-Kultur, historisches Burgviertel u.v.m.
    Auf dem Weg dorthin: Vác (ca. 25 km): schön an der Donau gelegene Bischofsstadt mit ruhiger Atmosphäre, vielen Kirchen und dem einzigen Triumphbogen Ungarns.
  • Visegrád (ca. 50 km; Auto: Übersetzen mit Fähre bei Nagymaros): Ehemaliger, teilrestaurierter Renaissancepalast und Zitadelle des Renaissancefürsten Matthias, malerisch schön gelegen am Donauknie.
  • Der Nationalpark Donau-Eipel.

    Unterkunft


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    Aktualisiert am 14.10.2016