Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Zalavár in Ungarn
 
Zalavár

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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn:
Zeitraum bis zur Landnahme

Zalavár

- Lage und kurze Beschreibung
- Verkehrsanbindung
- Sehenswürdigkeiten
- Umgebung: Sehenswertes und Freizeit
- Unterkunft

Lage und kurze Beschreibung
Die Gemeinde Zalavár (ca. 900 Einwohner) liegt 10 km südlich von Keszthely in der Region Westtransdanubien. Bekannt ist sie für ihren Gedenkpark.

Kurze Geschichte
In Urkunden aus dem 9. Jh. wird Zalavár Mosapurc (=Moosburg) genannt. Sie war Hautstadt des fränkischen pannonischen Fürstentum. Hier lag damals, auf einer Insel an der Zala, inmitten eines Wald- und Sumpfgebiets, die Festung des Slawenfürsten Pribina. Die Insel war durch einen äußeren Erdwall befestigt. Im Süden dieser Befestigung lag der Adelshof des Fürsten. Außerhalb des Adelshofes standen ein Palast, die sog. Hadrianskirche mit Mönchskloster und Glockenturm - mit der größten Glocke der Karolingerzeit! - sowie zwei weitere Kirchen.
Kirchenrechtlich war Moosburg dem Erzbistum Salzburg unterstellt. Im 9. Jh. kam es zum Konflikt zwischen dem Salzburger Bischof und dem byzantinischen Kaiser Michael III., als die von letzterem ausgesandten beiden Slawenmissionare Kyrill und Method auf ihrer Reise nach Rom in Moosburg unter dem Schutz des Pribina-Nachfolgers Kocel missionarisch tätig waren.
Nach der magyarischen Landnahme wurde die Burg im 11. Jh. in das ungarische Verteidigungssystem einbezogen. König Stephan I gründete 1019 die Benediktinerabtei St. Adrian und ließ eine neue Kirche - heute Kapelle Stephan des Heiligen - errichten.
1575 wurde das Kloster aufgelöst und in eine ungarische Grenzburg umgewandelt. Diese wurde während der Türkenkriege zerstört. König Karl III. siedelte um 1720 erneut Benediktiner an. Diese verlegten die neue St. Adrian-Abtei um 1775 ins 9 km entfernte Zalaapáti.

Verkehrsanbindung
Zalavár liegt an der kleinen Landesstraße zwischen Hévíz / Keszthely und Zalakomár bzw. der dortigen Anschlussstelle an die südlich des Balaton verlaufenden Landeshauptstraße 7. An das Schienennatz ist Zalavár nicht angebunden. Linienbusse verkehren direkt u.a. nach Keszthely und vielen Städten/Orten am Südufer des Balaton und seinem Hinterland.

Sehenswürdigkeiten
Der Gedenkpark westlich von Zalavár (Schild Bazilika folgen!) mit den Ruinen einer dreischiffigen romanischen Basilika aus dem 9. Jh. (Hadriankirche), den (Schild Cirill-Metód-Emlékoszlop) Bronzefiguren der Slawenapostel Kyrill und Method sowie einer Statue König Stephans I.

Sehenswertes und Freizeitgestaltung in der Umgebung
  • Zalaapáti: Spätbarocke Abtei.
  • Region Kis Balaton (Kleiner Plattensee): Die Region untersteht dem Nationalpark Balaton-Oberland. Der Besuch ist ein muss, wenn man die Tierwelt um den Plattensee (vor allem die Vogelwelt) erkunden möchte. Am Südende des Kleinen Plattensees, bei dem Weiler Kápolnapuszta, gibt es auch ein Büffelreservat. Hier leben rund 200 Wasserbüffel.
  • Zalaegerszeg: Innenstadt mit einigen bemerkenswerten Bauten im Stil des Spätbarocks und Museen; Göcseji-Freilichmuseum; einer der größten Aquaparks in Ungarn.
  • Hévíz: Rheuma-Heilbad mit dem größten natürlichen Warmwassersee Europas.
  • Keszthely: Größte Stadt am Balaton. U.a. Schloss Festetics, Pfarrkirche Patrona Hungariae, das schlossartige Balaton-Museum.
  • Der größte Binnensee Mitteleuropas, der Balaton (Plattensee): meistbesuchte Ferienregion Ungarns: Badespaß, Segeln, Schiffsrundfahrten, Angeln, umfangreiches kulinarisches Angebot, Wein, alte Dörfer, Heilbäder, Burgen, gute Rad- und Wanderwege u.v.m.
  • Balatonkeresztúr: Eine der schönsten barocken Kirchen Westungarns.
  • Kaposvár: Gepflegte Innenstadt mit pastellfarbenen Häusern, Museen und blumengeschmückten Parks; Heil- und Freibad.
  • Lenti: Beliebtes Thermal- und Strandbad.

    Unterkunft

    in Keszthely (10 km von Zalavár entfernt).

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    Aktualisiert am 15.10.2016