Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Feldebrö in Ungarn
 
Wappen von Feldebrö
Feldebrö

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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn:
Christlich-Orthodoxes Ungarn

Feldebrö

- Lage und kurze Beschreibung
- Verkehrsanbindung
- Pfarrkirche
- Sehenswertes & Freizeit

Hotels, Pensionen, Apartments u.ä. in Eger (ca. 20 km von Feldebrö entfernt)

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Lage und kurze Beschreibung:

Die Gemeinde Feldebrö (ca. 1000 Einwohner) liegt in der Region Nordungarn rund 20 km südwestlich von der schönen Barockstadt Eger entfernt.
Koordinaten: N 47° 48' 50.4'', E 20° 14' 9.6''. GPS: N 47.814°, E 20.236°

Verkehrsanbindung

Feldebrö liegt abseits der großen Verkehrswege an der kleinen Landesstraße von Kápolna nach Eger (über Verpelét). Linienbusse verkehren nach Eger (direkt bzw. 1x U) und Miskolc (1x U). An das Schienennetz gibt es keinen Anschluss.

Pfarrkirche St. Martin von Südosten
Pfarrkirche St. Martin in Feldebrö von Südosten

Pfarrkirche St. Martin - Szent Márton plébániatemplom

Die Anfang des 11. Jahrhunderts errichtete Urkirche zeigt deutliche Merkmale östlicher Einflüsse: sie wurde auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtet und die Freskenfragmente sind vermutlich das Werk eines griechischen Malers.
Von der Urkirche ist nurmehr die Krypta erhalten. Die Oberkirche verfiel und wurde endgültig von den Mongolen zerstört. Ende des 13. Jahrhunderts wurde sie im spätromanischen Stil auf den Grundmauern der Urkirche - diesmal als ein lateinisches Kreuz - wieder aufgebaut und seitdem mehrmals - zuletzt um 1750 im Barockstil - umgebaut.

Pfarrkirche St. Martin: von Südwesten (li) bzw. Südseite mit ehem. gotischem Portal (re) Pfarrkirche St. Martin in Feldebrö von Südwesten  Pfarrkirche in Feldebrö: Südseite mit gotischem ehemaligem Portal

Die durch fünf massige Bündelpfeiler in zwei querliegende Schiffe geteilte, nahezu unversehrte Krypta der Urkirche im Stil der byzantinisch beeinflussten Frühromanik wurde 1925 freigelegt. Sie gilt als seltenes Kunstdenkmal: die Tonnengewölbe schmücken sehr eindrucksvolle, kostbare romanische Freskenfragmente aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts - vermutlich das Werk eines griechischen Malers. Außerdem beherbergt sie die Grabstätte von Samuel Aba (um 990 - 1044), dem Stammesoberhaupt der Kabaren in der Region Mátra und Schwager König Stephan I.

Pfarrkirche St. Martin, Krypta mit Grabstätte von Samuel Aba (re)
Pfarrkirche in Feldebrö: Krypta  Pfarrkirche in Feldebrö: Krypta mit Grabstätte von Samuel Aba

Pfarrkirche St. Martin, Krypta: Deckenfresken
Pfarrkirche in Feldebrö, Krypta: Deckenfresken  Pfarrkirche in Feldebrö, Krypta: Deckenfresken

Pfarrkirche St. Martin, barocke Oberkirche: Innenansicht (li) und Seitenaltar (re) Pfarrkirche in Feldebrö: Oberkirche, Innenansicht  Pfarrkirche in Feldebrö: Oberkirche, Seitenaltar

Hinweis: Die Kirche ist geschlossen. Schlüssel ist erhältlich laut Angaben (Telefonnummer) auf dem Zettel an der Kirchenpforte.

Sehenswertes und Freizeitangebote im Umkreis von Feldebrö

  • Eger (ca. 20 km): Bezaubernde Barockstadt mit großartiger, geschichtsträchtiger Burg. Berühmte Weingegend mit mediterranem Flair, LB (direkt).
  • Egerszalok (ca. 15 km): Berühmtes Thermalbad, LB (direkt).
  • Szilvásvárad (ca. 50 km): Hübsches Städtchen am Fuße des Bükk-Gebirges mit Startpunkt einer der schönsten Schmalspurbahnen Ungarns. Zentrum der Lipizzaner-Zucht, LB (1x U).
  • Bélapátfalva (ca. 40 km): Einzige erhalten gebliebene Abteikirche der Zisterzienser in Ungarn, LB (1x U).
  • Parád (ca. 25 km): u.a. Kutschenmuseum (unbedingt besuchen!) und einer der ältesten Kurorte Ungarns mit Heil- und Freibad in Parádfürdö (ca. 20 km), LB (1x U).
  • Mezökövesd (ca. 35 km): Zentrum der Volksgruppe der Matyó, bekannt für ihre Volkskunst, vor allem ihre bunten Stickereien, LB (1x U).
  • Tiszafüred (ca. 50 km): Ferien- und Freizeitgelände am zweitgrößten See Ungarns, LB (1x U).
  • Mátragebirge: Die am besten erschlossene Ferienregion Ungarns mit praktisch unbegrenztem Freizeitangebot.
  • Nationalpark Bükk: Das durchschnittlich höchste Gebirge Ungarns, vorwiegend bewaldet, mit traumhaften Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren. Begehbare Höhlen, kleine, versteckte Dörfer.
  • Miskolc (ca. 75 km): Drittgrößte Stadt Ungarns mit bedeutenden sakralen Bauten, LB (1x U).
  • Pásztó (ca. 55 km): Klosterruine (ehemalige Zisterzienserabtei) und barockes Klostergebäude (heute Dorfmuseum); St. Laurentius-Pfarrkirche (13. Jahrhundert), barockisiert mit romanischen und gotischen Teilen; gotisches Schulmeisterhaus (15. Jhd), LB (1-2x U).
  • Mátraverebély (ca. 65 km): romanisch-gotische Liebfrauen-Kirche, LB (1-2x U).
  • Pétervására (ca. 30 km): Spätbarockes, mit Fresken geschmücktes und einzigartigen Möbeln ausgestattetes Schloss mit bekanntem Restaurant und Schlosspark; katholische Kirche (das erste Gebäude im romantisch-gotisierenden Stil in Ungarn), LB (1x U).
  • Sirok (ca. 15 km): Mächtige Burgruine, LB (direkt).
  • Tarnaszentmária (ca. 8 km): sehenswerte Kirche mit armenisch beeinflusstem Chor, LB (direkt bzw. 1x U).

    Auf dem Weg nach Budapest:
  • Gyöngyös (ca. 25 km): Schmuckes Städtchen mit reizvollen Winkeln und Plätzen am Fuße des Mátragebirges. Sehenswert sind das Mátra-Museum und die vielen Kirchen, LB (1x U).
  • Hatvan (ca. 50 km): u.a. spätbarockes Schloss Grassalkovich, LB (1x U).
  • Gödöllö (ca. 75 km): Größtes Barockschloss Ungarns; Lieblingsschloss der Kaiserin Elisabeth ("Sisi"), LB (1-2x U).
  • Hollókö (ca. 75 km): Dorf mit traditioneller Architektur und Palózen-Brauchtum. UNSECO-Weltkulturerbe 1987. Burg Hollókö, LB (2x U).
  • Szécsény (ca. 90 km): Historische Kleinstadt mit Burgschloss, sehenswerten Bauten und Museen, LB (2x U).
    LB=Verbindung mit Linienbus.

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    Aktualisiert am 15.10.2016