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Sehenswürdigkeiten in Budapest - Profane Bauten

Budapester Schloss - Vár palota

Das monumentale, 300 m lange und bis zu 200 m breite, neobarocke Schloss - auch Königspalast, Burg oder Burgpalast genannt - auf dem südlichen Schlossberg von Budapest ist das größte Gebäude Ungarns. Es blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Nach dem Mongolensturm ließ König Béla IV die erste Burg Mitte des 13. Jahrhunderts hier errichten. Um 1306 wurden weite Teile der Burg wieder abgerissen und an ihrer Stelle ließen seine Nachfolger, die Anjou-Könige Karl-Robert und Ludwig der Große einen kleineren Königspalast aufführen. Dieser wurde von König Sigismund ab 1386 zu einem großangelegten Schloss im gotischen Stil und einer Feste erweitert. Dieses Schloss wurde von König Matthias Corvinus ab 1476 zu einem prachtvollen Renaissancepalast um- und ausgebaut. Mit seinen Kunstschätzen wurde er zum Zentrum der Renaissancekultur für große Teile Mittel- und Osteuropas.
Nach der Eroberung durch die Türken 1541 verfiel das Schloss und bei den Kämpfen zur Rückeroberung von Buda 1686 wurde es fast vollständig zerstört. Lange blieb Buda ohne Schloss. Erst 1749 wurde mit der Errichtung eines größeren, wohnlichen Schlosses im Stil des Barocks beginnen. Der dreiteilige Palast - das sog. Maria-Theresia Palais - wurde 1770 fertiggestellt; es beherbergte 203 Gemächer. Nach dem Ausgleich mit Österreich wurde ein weiterer Ausbau in Angriff genommen, zunächst 1875 mit der Errichtung des neobarocken Westflügels und Ehrenhofes unter dem Architekten Miklós Ybl und von 1892 bis 1904 mit der neobarocken Erweiterung in Gestalt zweier Nordflügel und dem mittleren Kuppelbau unter Alajos Hauszmann.
Im Februar 1945, während der Belagerung von Budapest seitens der deutschen Wehrmacht, wurde das Schloss praktisch vollständig zerstört. Der Wiederaufbau dauerte fast dreißig Jahre. Der monumentale Charakter blieb dabei erhalten, nur wurde anstelle der barocken Kuppel eine neoklassizistische errichtet. 1987 wurde das Schloss - zusammen mit dem Uferbereich der Donau und der Andrássy út - von der UNESCO als Teil des Weltkulturerbes erklärt.
Das Schloss wird heute überwiegend für kulturelle und repräsentative Zwecke genutzt; hier sind zwei wichtige Museen und die großartige Széchenyi Nationalbibliothek untergebracht.
  • Ungarische Nationalgalerie
  • Historische Museum der Stadt Budapest
  • Széchenyi Nationalbibliothek

    Schloss bzw. Burg zu Budapest
    Budapester Schloss von der Pester Seite

    Die gegen die Donau gerichtete Ostseite des Schlosses - mit u.a. dem Eingang zur Ungarischen Nationalgalerie - betritt man aus Richtung Budaer Altstadt kommend über ein barockes Prunktor gegenüber dem Sándor-Palais.
    Die Südwestseite des Schlosses mit u.a. dem Matthiasbrunnen sowie den Innenhof mit dem Historischen Museum der Stadt Budapest und der Széchenyi Nationalbibliothek erreicht man aus Richtung Budaer Altstadt kommend über die Szent György utca und das Löwentor.

    Die Burg ist umgeben von mittelalterlichen Burgmauern mit Basteien und Türmen; den Nordwesteingang zieren ein barockes Prunktor von 1903 und die Bronzeplastik des mythologischen Turulvogels; am Platz vor dem Kuppelbau steht das Reiterstandbild Prinz Eugens von Savoyen und am südlichen St. Georgs-Platz, an der Wand des Kuppelbaus, bezaubert der König Matthias-Brunnen den Besucher.
    Unter der Burg befinden sich zwei insgesamt 24 km lange unterirdische Höhlensysteme. Besichtigt werden können ein kleines Labyrinth, das auf die türkische Besatzungszeit zurückgeht, und ein Höhlensystem, das im Zweiten Weltkrieg der deutschen Armee als Hauptquartier gedient hat.
    Nördlich der Burg liegt die mittelalterliche Budaer Altstadt, das sog. Burgviertel. Sie wird von einer mit Bastionen besetzten mittelalterlichen Mauer umrandet. Fast alle Teile der Stadt stehen heute unter Denkmalschutz; Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Matthiaskirche, die vielen Gassen mit den hübsch restaurierten Gebäuden und Baudenkmälern sowie die neoromanische Fischerbastei.

    Anschrift: Auf dem Burgberg
    Öffentliche Verkehrsmittel:

  • Bus 16A oder 116 direkt hinauf zum Burgberg
  • Metró M2 oder Straßenbahnlinien 4,6 zur Haltestelle "Széll Kálmán tér" und von dort mit dem Bus 16A hinauf zum Burgviertel.
  • Oder einfach und von schöner Aussicht belohnt mit der Standseilbahn Sikló vom Clark Ádám tér hinauf zum Burgberg!

    Prunktor am Nordwesteingang (li); Prunktor und Turulvogel (re)
    Schloss Budapest: barockes Prunktor am Nordwesteingang   Schloss Budapest: barockes Prunktor und Turulvogel

    Schloss: Löwentor
    Budapester Schloss: Löwen-Tor; Südwest-Eingang zum Burghof    Budapester Schloss: Löwen-Tor; Südwest-Ausgang vom Burghof

    Budapester Schloss: Südwestseite mit Matthiasbrunnen
    Schloss Budapest, Südwestseite  Schloss Budapest, Matthiasbrunnen

    Der 1904 von Alajos Stróbl entworfene Matthiasbrunnen ist quasi Pilgerstätte der Ungarn, erzählt er doch die durch das Gedicht Szép Ilonka (Schöne Ilona) von Mihály Vörösmarty in ganz Ungarn bekannte Legende von der Begegnung des als Jäger verkleideten Königs Matthias (er liebte es, sich verkleidet unter das gemeine Volk zu mischen) und dem Bauernmädchen Ilonka samt der sich daraus für Ilonka ergebenden unglücklichen und tödlich endenden Liebe.


    Budapester Schloss, Innenhof
    Budapester Schloss, Innenhof mit mittlerem und südlichem Flügel der Ungarischen Nationalgalerie  Budapester Schloss, Innenhof; südlicher Flügel der Ungarischen Nationalgalerie

    Die Ungarische Nationalgalerie - Magyar Nemzeti Galéria

    Die Ungarische Nationalgalerie ist in den Gebäuden A-D der Burg untergebracht. Auf vier Etagen beherbergt sie rund 100 000 Werke der ungarischen Kunst von der Staatsgründung bis zur Gegenwart. Neben ständigen Ausstellungen finden auch Wechselausstellungen statt.

    Ungarische Nationalgalerie
    Ungarische Nationalgalerie Budapest

    Reiterstandbild des Prinzen Eugen von Savoyen vor der Ungarischen Nationalgalerie
    Budapest: Reiterstandbild des Herzogs von Savoyen; Nordseite der Burg

    Das Reiterstandbild wurde 1900 von József Róna zum Gedenken an die Schlacht von Zenta 1697 errichtet, bei der Eugen von Savoyen (1663-1736) als Oberbefehlshaber der habsburgischen Armee das osmanische Heer vernichtend besiegte.


    Blick von der Nationalgalerie auf die Pester Seite
    Budapest: Blick von der Nationalgalerie auf das Reiterstandbild, die Kettenbrücke und die Pester Seite

    Historisches Museum der Stadt Budapest (Burgmuseum) - Budapesti Történeti Múzeum (Vár Múzeum)

    Das Historische Museum der Stadt Budapest ist im südöstlichen Flügel der Burg untergebracht. Auf vier Etagen widmet es sich - u.a. anhand von archäologischen Funden - der Geschichte Budapests von der Ur- bis in die Neuzeit. Im Kellergeschoss können u.a. restaurierte Teile des mittelalterlichen Palasts der Anjou-Könige und des Renaissancepalasts von König Matthias Corvinus besichtigt werden; die Ausstellung im Erdgeschoss widmet sich "Budapest im Mittelalter"; im 1. Stock wird die Geschichte der Stadt seit der Befreiung von den Türken bis zum EU-Beitritt Ungarns 2004 erzählt und im 2. Stock beleuchten Funde das Leben von prähistorischen Zeiten bis zur Ankunft der Awaren im 6. Jh.

    Eingang zum Historischen Museum der Stadt Budapest

    Der Eingang ist flankiert von den beiden allegorischen Reliefs Krieg und Frieden des Bildhauers Károly Senyei (1854-1919).

    Relief 'Frieden' links neben dem Eingang zum Budapester Historischen Museum  Schloss Budapest: Innenhof; Eingang zum Budapester Historischen Museum  Relief 'Krieg' rechts neben dem Eingang zum Budapester Historischen Museum

    Széchenyi Nationalbibliothek - Országos Széchenyi Könyvtár

    Die nach dem Mäzen und Magnat Ferenc Graf Széchenyi benannte und von ihm ins Leben berufene Bibliothek ist im nordöstlichen Flügel der Burg untergebracht. Sie ist mit 8 Mio. Objekten in Form von Büchern, Manuskripten, Handschriften und Landkarten die größte und bedeutendste Bibliothek Ungarns.


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    Aktualisiert am 08.12.2016