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Budapest

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Budapest - Hintergrundwissen

  • Geschichte
  • Lage, Topographie; kurze Betrachtung
  • Bevölkerung
  • Klima

    Geschichte

    Die Zeit bis zur Landnahme (um 896)

    Archäologische Funde bezeugen, dass das Budaer Hügelland schon vor 30 000 Jahren von u.a. Höhlenmenschen fortlaufend besiedelt war. Im 6. Jh. vor Chr. lebten hier Skythen. Im 4. und 3. Jh. ließen sich keltische Erawisker am Budaer Westufer der Donau nieder. Wegen der vielen warmen Quellen nannten sie das Westufer Ak-ink. Es viel zu Beginn unserer Zeitrechnung in die Hände der Römer und wurde zur römischen Militär- und Zivilstadt Aquincum, die im heutigen Óbuda lag. Um 200 n. Chr. wurde Aquincum Hauptstadt der römischen Provinz Pannonia Inferior. Zum Schutz gegen Barbaren-Einfälle ließ Kaiser Diokletian im Jahr 294 auf der Pester Seite, am heutigen Platz des 15. März, einen Vorposten, das sog. Contra-Aquincum, anlegen; seine Überreste können heute museal besichtigt werden.
    Valentinian II wurde im Jahr 375 in Aquincum zum römischen Kaiser ausgerufen. 404 besetzten die Hunnen das Budaer Aquincum und das Pester Contra-Aquincum; nach Attilas Tod (453) siedelten hier Germanen, ab 568 Awaren. Diese hielten sie in ihren Besitz bis zur Eroberung des Landes durch Karl den Großen.

    Die Zeit ab 896

    Die landnehmenden Ungarn unter Fürst Árpád übernahmen zunächst die Csepel-Insel und dann Óbuda, später die Gegenfestung Contra-Aquincum und den Süden des heutigen Stadtgebietes auf Pester Seite.
    Entscheidend für die weitere Stadtentwicklung waren Donauübergänge. Zu diesem Zweck bildeten sich zahlreiche Fährsiedlungen mit ungarischen Schiffern und vorwiegend muslimischen Kaufleuten. Das heutige Budapest wurde im 12. und 13. Jh. zu einem wichtigen strategischen und wirtschaftlichen Knotenpunkt der Handels- und Verkehrswege nach Osteuropa, Byzanz und ins Heilige Land. König Andreas II vertrieb die muslimischen Kaufleute und holte an ihrer Stelle Deutsche in die Stadt. In den Chroniken erscheint der Name Ofen (das heutige Óbuda) als Bezeichnung der alten Fährsiedlung Buda.
    Im Winter 1241/42 wurden die Budaer und Pester Seite von den Mongolen vernichtet. König Béla IV erkannte hieraus die Notwendigkeit von Befestigungen und ließ um 1250 auf dem heutigen Burgberg die befestigte Stadt Ofen (ungarisch Buda) mit Burg errichten. Das ursprüngliche, aus der Römerstadt Aquincum erstandene Buda, hieß fortan Óbuda (Altbuda). 1255 verlieh Béla IV Buda das Markt- und Zollrecht.
    Nach dem Aussterben der Árpáden-Dynastie 1301 verlor Buda vorübergehend seine Vormachtstellung; jedoch erhob König Ludwig der Große (1342-82) Buda wieder zur Hauptstadt und zog auch mit seinem Hofstaat in die Budaer Burg. Auch Pest entwickelte sich durch Vieh- und Getreidehandel zu einer reichen Stadt.
    Politisch, wirtschaftlich und kulturell erlebten Pest und Buda ab Ende des 14. Jhs. eine etwa 100 Jahre andauernde Hochblüte. Unter König Matthias Corvinus (1458-90) wurde Buda zu einem der führenden Zentren der Frührenaissance in Mitteleuropa.
    Der Niedergang der beiden Städte - wie des ganzen Landes - wurde 1526 durch die Niederlage gegen die Türken bei Mohács eingeläutet. Hof, Adel und Bürger flohen aus Buda. 1541 wurde Buda und Pest von den Türken besetzt und in Brand gesteckt. 145 Jahre blieben die beiden Städte in türkischen Händen. Die Türken entfalteten zunächst eine reiche Bautätigkeit: sie setzten die Befestigungen in Stand, verwandelten Kirchen in Moscheen und errichteten Türben (Grabkapellen) und prunkvolle Bäder. Während der Besatzung erlebte Buda und Pest fünf Belagerungen durch die Habsburger, die jedesmal, was die Schäden betrifft, ihre Spuren hinterließen. Nach der endgültigen Rückeroberung 1686 glichen Buda und Pest einem "Schutthaufen"; Óbuda war zu einem Dorf verkommen. Die Juden wurden vertrieben, zahlreiche türkische Bauwerke fielen christlicher Zerstörungswut zum Opfer; nur einige Bäder überlebten.
    Der Wiederaufbau verlief schleppend. Erst mit der Erhebung von Buda und Pest zu königlichen Freistädten 1703 setzte eine rege Bautätigkeit im Stil des Barocks ein. Buda wurde 1784 wieder zur Hauptstadt ernannt. Pest entwickelte sich erneut zu einer reichen Handelsstadt. Auf Initiative des Grafen István Széchenyi wurde 1839-1849 die Kettenbrücke als erster fester Donauübergang erbaut. Pest wurde zunehmend zum geistigen und kulturellen Zentrum Ungarns.
    Nach dem Ausgleich mit Österreich 1867 regten sich die Forderungen nach einer der Kaiserstadt Wien ebenbürtigen ungarischen Königstadt. 1873 fanden diese Forderungen Gehör: Buda, Pest und Óbuda wurden zur Hauptstadt Budapest vereint. In Folge nahm die Bevölkerungszahl rasch zu: von 300 000 beim Zusammenschluss auf fast 750 000 zur Jahrhundertwende. Begleitet wurde dieser politische und demagogische Wandel von einem kulturellem: Pest erhielt im 19. Jh., vor allem auch im Hinblick auf das Millennium 1896, ein großbürgerlich-elegantes Gepräge im Stil des Historismus: den Großen Ring und die Radialstraßen, den Heldenplatz und das Parlamentsgebäude. 1877 verkehrte die erste Straßenbahn; 1896 - zur Millenniumsfeier - die erste U-Bahn des europäischen Festlandes. Um 1900 entstanden der Freiheitsplatz mit seinen monumentalen Bauten und die Mehrzahl der Donaubrücken. Die in Budapest angesiedelten Industriebetriebe gewannen zunehmend an Bedeutung.
    Mit dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie nach dem ersten Weltkrieg verlor Budapest sein einstiges Ansehen als "Paris des Ostens". Zwar zog die Stadt immer noch reiche Magnaten und die geistige Elite an; gleichzeitig aber wuchs das Elend der Arbeits- und Obdachlosen.
    Im März 1944 besetzten deutsche Truppen Budapest. Ende 1944 war die Stadt von der Roten Armee eingekesselt. Während der Kämpfe im Frühjahr 1945 wurden vor allem Buda aber auch große Teile Pests verwüstet. Nur knapp ein Viertel der Gebäude blieben unversehrt. Die abziehenden deutschen Truppen sprengten alle Donaubrücken.
    In einem bewundernswerten Wiederaufbau konnte zunächst die Wohnungsnot gelindert und die Industrie weitgehend wieder instand gesetzt werden. Die Reparation und Restauration der historischen Bausubstanz wurde in jahrzehntelanger, teilweise noch heute nicht abgeschlossener Arbeit von großem Erfolg gekrönt: das Budapest der Jahrhundertwende mit seinen monumentalen Bauten im Stil des Historismus erstrahlt heute wieder in altem Glanz und bezaubert seine Besucher wie ehemals.

    Lage, Topographie; kurze Betrachtung

    Budapest ist seit 1873 Hauptstadt und mit 1,7 Millionen Einwohnern mit Abstand die größte Stadt Ungarns. Sie ist auch die nach Wien größte Stadt an der Donau (siehe nachfolgende Abbildung 1) und die neungrößte Stadt der Europäischen Union (siehe nachfolgende Abbildung 2). Laut dem britischen Marktforschungsunternehmen Euromonitor International war sie 2011 ferner die sechst meistbesuchteste Stadt Europas (siehe nachfolgende Abbildung 3).

    Abbildung 1: Die 10 größten Städte an der Donau 2011-2013 (1) Die zehn größten Städte an der Donau

    Abbildung 2: Die 20 größten europäischen Städte 2013 (2)Die 20 größten Städte Europas
    Die 10 am meisten besuchten europäischen Städte 2011 (3) Die 10 am meisten besuchten europäischen Städte 2011

    Budapest liegt wie bereits erwähnt an der Donau; genauer gesagt, wird die Stadt von der Donau durchquert und von ihr in zwei Stadtteile, die gegensätzlicher nicht sein können, geteilt: das hügelige Buda auf der rechten Donauseite einerseits mit seinen Hügeln (Gellért-hegy, Sashegy, Nagy-Hárshegy, Széchenyi-hegy und János-hegy), seinem kleinstädtischem Flair und seiner bis vor unsere Zeitrechnung zurückblickenden Geschichte und das flache Pest auf der linken Donauseite anderseits mit seinem Großstadtflair und seiner jüngeren Geschichte. Die geografische Mitte liegt am Martinovics tér bei 47° 28' 56'' nördlicher Breite und 19° 08' 10'' östlicher Länge.
    Gegensätze ziehen sich bekanntlich an, und zweifelsohne ist eine der Ursachen, weshalb Budapest die Besucher in seinen Bann zieht dieser Gegensatz zwischen Buda und Pest.
    Pest, die pulsierende Großstadt, mit ihren von monumentalen Bauten im Stil des Historismus gesäumten Boulevards und Plätzen, ihren Einkaufsstraßen und mondänen Geschäften, ihren Museen, ihrer Kaffeehaus-Kultur, ihren gemütlichen Straßencafés und -restaurants und luxuriösen Hotels; dem gegenüber Buda mit seiner gemütlichen Altstadt und dem mächtigen Schloss, den historischen Bädern. Allein die topografische Gestaltung ist einmalig und für jeden, der sie einmal erlebt hat, unvergesslich: das Budaer Panorama von der Pester Seite aus gesehen mit dem Gellértberg und dem Burghügel und ebenso beeindruckend das Pester Panorama vom Burghügel aus betrachtet mit dem neugotischem Parlament, der St. Stephans-Basilika und dem Pester Häusermeer. Und nicht zuletzt: zwischen beiden - Buda und Pest - die neun Brücken, jede ihr eigenes Ambiente ausstrahlend.
    Quellen
    (1)=Eingabe der Städtenamen bei Wikipedia
    (2)=Wikipedia
    (3)=Euromonitor

    Bevölkerung (Schätzungen)

  • Ethnien
    94,5% Ungarn; 4,5% Roma; 0,4% Deutsche; 0,2% Kroaten; 0,1% Rumänen; 0,1% Slowaken; 0,2% sonstige.
  • Religionen
    65% römisch-katholisch; 25% protestantisch; 4% ungarisch-orthodox; 3% jüdisch; 3% sonstige.

    Klima

    Budapest hat ein relativ trockenes Kontinentalklima mit kalten Wintern und warmen Sommern.

    Nachfolgend sind Angaben aus den Jahren 2010 bis 2013 über Durchschnittstemperatur, Niederschlagsmenge und Sonnenscheinstunden für Budapest im Vergleich zu Wien und Zürich dargestellt. Wien wurde ausgewählt, weil es, wie Budapest die Hauptstadt eines Landes und weil es auf annähernd gleichem Breitengrad wie Budapest liegt. Zürich wurde ausgewählt, weil es die größte Stadt der Schweiz ist und es auf annähernd gleichem Breitengrad liegt, wie Budapest.

    Temperatur: Die nachfolgende Grafik zeigt die monatliche Durchschnittstemperatur im Zeitraum 2010-2013 für Budapest, Wien und Zürich. Auf das ganze Jahr berechnet ergaben sich folgende Werte (Durchschnitt; Spannweite) für Budapest: 12,3 °C; 11,4-13 °C; Wien: 12,3 °C; 12-12,5 °C; Zürich: 9,5 °C; 8,8-10,5.

    Durchschnittstemperaturen
    Niederschlag: Die nachfolgende Grafik zeigt die monatliche Niederschlagsmenge im Zeitraum 2010-2013 für Budapest, Wien und Zürich. Daraus ist ersichtlich, dass es vor allem zwischen Mai und September deutlich weniger in Budapest als in den beiden anderen Städten regnete. Die Jahresmengen errechneten sich (Durchschnitt; Spannweite) für Budapest: 520 mm; 291-815 mm; Wien: 688 mm; 543-856 mm; Zürich: 1078; 914-1294.

    Niederschlagsmenge
    Sonnenstunden: Die nachfolgende Grafik zeigt die monatlichen Sonnenscheinstunden im Zeitraum 2010 bis 2012 für Budapest, Wien und Zürich. Die Anzahl der Sonnenscheinstunden pro Jahr war wie folgt (Durchschnitt; Spannweite): Budapest: 2273; 1945-2473; Wien: 2108; 1863-2265; Zürich: 1734; 1477-1945.

    Sonnenstunden


    Quellen:
  • Ungarisches Meteorologisches Institut, Kitaibel Pál u. 1, 1024 Budapest. Internet: http://www.met.hu/
  • Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), Hohe Warte 38, 1190 Wien. Internet: http://www.zamg.ac.at/
  • Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, MeteoSchweiz. Internet: http://www.meteoschweiz.admin.ch/

    Preisniveau

    Laut einer Studie der Schweizer UBS-Bank von 2012 gehört Budapest zu den für Touristen preisgünstigeren Hautstädten Europas. Zur Ermittlung des Preisniveaus wurden die Kosten für einen repräsentativen Warenkorb aus 122 Gütern und Dienstleistungen errechnet. Budapest landete bei dem Vergleich der europäischen Hauptstädte auf Rang 20 (siehe nachfolgendes Diagramm).

    Vergleich des Preisniveaus in eurpäischen Hauptstädten

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    Aktualisiert am 05.12.2016