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Budapest

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Budapest zu Fuß erkunden

Die Altstadt von Buda

Die Geschichte der Budaer Altstadt beginnt um 1250. Nach dem verheerenden Mongoleneinfall 1241, als u.a. das unbefestigte Ofen - das heutige Óbuda - dem Erdboden gleich gemacht wurde, ließ König Béla IV - um weitere Überfälle zumindest zu erschweren - auf dem südlichen Burghügel eine Festung und auf dem nördlichen Burghügel Buda, eine befestigte Burgstadt, errichten.
1255 erhielt Buda Markt- und Zollrechte. Unter König Ludwig den Großen (1342-1382) wurde Buda Hauptstadt. 1541 wurde Buda von den Türken eingenommen und in Brand gesteckt. Während der türkischen Besatzung wurde Buda fünfmal von den Habsburgern belagert; jedesmal erlitt es erheblichen baulichen Schaden. 1686 wurde Buda befreit; es glich zu diesem Zeitpunkt einem Schutthaufen.
Der Wiederaufbau erfolgte nur schleppend und dann überwiegend im Stil des Barocks. Um die Wende zum 20. Jh. wurden auch in Buda moderne Mietshäuser und Amtsgebäude errichtet.
Im März 1944 besetzten deutsche Truppen Budapest. Bei den Kämpfen mit der sowjetischen Armee wurde Buda schwer in Mitleidenschaft gezogen. Nirgends wurden so viel Häuser beschädigt wie hier. Nach dem Krieg wurde Buda restauriert. Die (beschädigten) Mietshäuser neueren Ursprungs wurden abgerissen, die stilfremden (überwiegend barocken) Gebäude in ihrer alten - gotischen und klassizistischen - Gestalt wieder hergerichtet, sodass der ursprüngliche mittelalterliche Charakter der Stadt wieder voll zur Geltung kam.
2002 wurde das Burgviertel von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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Mit der Matthiaskirche, der Fischerbastei, seinen Baudenkmälern, seinen mit Denkmälern geschmückten Plätzen und seinen mittelalterlichen Gassen mit gemütlichen Cafés und Restaurants zählt die malerische Budaer Altstadt zu den Hauptattraktionen Budapests und verspricht jedem Besucher eine bleibende Erinnerung.

Fortuna utca
Die Fortuna utca verläuft zwischen dem Dreifaltigkeitsplatz und dem Wiener Tor Platz. Das Straßenbild prägen zahlreiche Häuser im Stil des Barock sowie Straßenrestaurants und -cafés.


Fortuna utca Richtung Wiener Tor Platz

Buda Altstadt: Fortuna utca Richtung Nordwesten

Fortuna utca Richtung Dreifaltigkeits Platz
Buda Altstadt: Fortuna utca Richtung Südosten. Im Hintergrund die Matthiaskirche.

Fortuna utca, Torbogen
Buda Altstadt: Fortuna utca, Torbogen und Gartenrestaurant

Dreifaltigkeits Platz (Szentháromság tér)

Der Dreifaltigkeits Platz wird eingenommen von seiner reich verzierten barocken Pestsäule (1714), der Matthiaskirche (Mátyás templom) mit ihren bunt glasierten Dachziegeln, dem gotischen Palais, das in seinem Keller das Haus der Ungarischen Weine beherbergt sowie dem ehemaligen Rathaus von Buda.
Errichtet wurde die Kirche Mitte des 13. Jahrhunderts von König Béla IV. Während der Türkenherrschaft (1541-1686) wurde sie zur Hauptmoschee umgestaltet und bei der Rückeroberung stark beschädigt. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde sie - mit Barockdetails ausgestattet - restauriert. Ihr heutiges Aussehen im neugotischen Stil erhielt sie durch den Umbau 1873-1896 von Frigyes Schulek.
Die Kirche wurde seinerzeit auch Krönungskirche genannt, da hier mehrere ungarische Könige gekrönt wurden.

Ehemaliges Rathaus von Buda
Ehem. Rathaus zu Buda  Ehem. Rathaus zu Buda


Gotisches Palais (li) mit Haus der ungarischen Weine (re)
Buda Altstadt: Gotisches Palais   Buda: Haus der ungarischen Weine, Ansicht von der Fortuna utca

Matthiaskirche
Buda: Matthiaskirche, Nordostseite   Buda: Matthiaskirche, Südseite mit Dreifaltigkeitssäule

Hess András Platz (Hess András tér)

Dieser Platz nördlich des Dreifaltigkeitsplatzes in Richtung Wiener Torplatz ist nach dem Buchdrucker András Hess benannt. In seinem Haus Nr. 4 ließ er am 5. Juni 1437 die Chronica Hungarorum, das erste gedruckte Buch in Ungarn, anfertigen.
Wahrzeichen des Platzes sind das Hotel Hilton und das Denkmal an Papst Innozenz XI.
Das Hilton Hotel wurde von Béla Pinter errichtet und 1976 eröffnet. Das Gebäude vereint Moderne und Mittelalter in einer selten gelungenen Symbiose: in das Hotel sind die Reste einer mittelalterlichen Kirche eingebaut. Hier wurden ursprünglich um 1240 ein Kloster und eine Kirche - die sog. Nikolauskirche - von den Dominikanern errichtet. Während der Türkenbesatzung wurden die Gebäude als Stall und Getreidespeicher genutzt. Nach der Vertreibung der Türken gelangte die Anlage in den Besitz der Jesuiten, die das Kloster im 18. Jahrhundert abreißen ließen.
Der dreistöckige spätgotische Turm der Nikolauskirche ist erhalten geblieben. 1930 wurde an seiner Westfassade eine Nachbildung des König Matthias Denkmals in Form eines Flachreliefs angebracht. Dieser Turm ist in die Fassade des Hilton Hotels integriert.
1902 wurden Überreste des durch Strebepfeiler verstärkten Chors der Kirche sowie ein Brunnen ausgegraben. Diese Baureste sind heute Teil des Innenhofs des Hilton Hotels.
Das Denkmal an Papst Innozenz XI, der den Befreiungszug gegen die Türken anregte, wurde 1936 von József Damkó errichtet.

Nikolausturm mit Flachrelief (li) bzw. Denkmal an Papst Innozenz XI (re)
Altstadt Buda: des ins Hotel Hilton integrierte Nikolausturm   Altstadt Buda: Statue Papst Innozenz XI

Wiener Tor Platz (Bécsikapu tér)

Das Wiener Tor war im Mittelalter der Eingang zum Burgviertel. Es wurde mehrmals beschädigt und 1896 abgerissen. Das heutige Tor wurde 1936 erbaute. Es erinnert an die Befreiung Budas von den Türken 1686. Vor dem Tor errichtete Béla Ohmann (1890-1968) als Sinnbild für die Befreiung die bronzene Statue eines Engels mit Kreuz.
Der Platz wird beherrscht von der klassizistischen Evangelischen Kirche (1896) und dem neoromanischen Gebäude (1913-20 von Samu Pecz) des Ungarischen Staatsarchivs mit seinen bunten Keramik-Dachziegeln. Hier beginnen bzw. enden die Fortuna utca und Tancsics Mihály utca.

Wiener Tor: Eingang (li); Statute "Engel mit Kreuz" (re)
Buda: Wiener Tor, Eingang   Buda: Wiener Tor, Engel mit Kreuz

Wiener Tor Platz: Evangelische Kirche (li); Ungarisches Staatsarchiv (re)
Evangelische Kirche zu Buda   Ungarisches Staatsarchiv Buda

Wiener Tor Platz: Kazinczy Denkmal (li); Bürgerhäuser und Ungarisches Staatsarchiv (re)
Buda; Wiener Tor Platz: Kazinczy-Denkmal   Buda; Wiener Tor Platz: Bürgerhäuser und Ungarisches Staatsarchiv

Kapisztrán tér

Dieser nach dem Mönch und päpstlichen Legaten János Kapisztrán (1386-1456) - er kämpfte zusammen mit János Hunyadi bei Belgrad gegen die Türken - benannte kleine Platz befindet sich wenige Schritte westlich vom Wiener Tor Platz entfernt. An seiner Nordseite liegen das Museum für Militärgeschichte und rechts daneben das Rathaus von Buda. Vor dem Museum, am Eingang zur Herrengasse, steht das Denkmal von József Damkó (1922) an János Kapisztrán. Gegenüber dem Museum stehen der Turm sowie das rekonstruierte gotische Fenster der ehemaligen Maria Magdalena Kirche.
Nur wenige Schritte trennen den Kapisztrány tér im Südosten von der Tóta Árpád sétany mit der Wehrmauer, von wo aus sich ein bezaubernder Ausblick auf die westlichen Stadtteile von Budapest und die Budaer Berge bietet.

Kapisztrán tér mit Turm der Maria Magdalena Kirche
Buda, Kapisztrán tér

Museum für Militärgeschichte (li) und Rathaus von Buda (re)
Kapisztrán tér in Buda; Museum für Militärgeschichte   Kapisztrán tér; Rathaus zu Buda

Kapisztrán-Denkmal (li), Ehem. Maria Magdalena-Kirche: Turm (Mitte) und gotisches Fenster (re)
Kapisztrán tér in Buda; Kapisztán-Denkmal  Kapisztrán tér mit Turm der ehem. Maria Magdalena-Kirche  Kapisztrán tér in Buda; Ehem. Maria Magdalena-Kirche: gotisches Fenster

Herrengasse - Úri utca

Die Herrengasse erstreckt sich vom Kapisztrán tér durch die gesamte Altstadt bis zum Disz tér. Die Häuser wurden nach der Zerstörung im zweiten Weltkrieg 1950 bis 1960 restauriert. Die Fassaden sind überwiegend barock oder klassizistisch, aber nahezu alle Häuser besitzen Reste eines gotischen Tors oder gotischer Sitznischen.

Herrengasse: Deutsche Botschaft (li); Haus Nr. 58 (re)
Herrengasse in Buda: Deutsche Botschaft   Herrengasse in Buda: Haus Nr. 58

Táncsics Mihály utca

Diese Straße zwischen dem Wiener Tor Platz und Hess András Platz zieren zahlreiche schöne Häuser im Barock- und Zopfstil. Das Haus Nr. 7, das Palais Erdödy, wurde 1750-69 von Mátyás Nepauer auf den Ruinen mittelalterlicher Bauten errichtet. Das dreistöckige Gebäude hat einen rechteckigen Grundriss um einen gepflasterten Innenhof. Über dem Haupteingang prangt das in Stein gemeißelte Familienwappen.
Im Jahre 1800 logierte Beethoven in dem Palais. Heute beherbergt es das Musikinstitut der Ungarischen Akademie der Wissenschaften sowie das Béla Bartók Archiv.

Táncsics Mihály utca, Haus Nr. 14
Burgviertel von Buda; Táncsics Mihály utca  Burgviertel von Buda; Táncsics Mihály utca

Táncsics Mihály utca, Palais Erdödy
Burgviertel von Buda; Palais Erdödy, Fassade  Burgviertel von Buda; Palais Erdödy, Innenhof

Fischerbastei

Die an der Stelle der Basteien des ehemaligen Fischmarkts zwischen 1895 und 1902 im neoromanischen Stil von Frigyes Schulek errichtete Fischerbastei mit ihren sieben schneeweißen, steinernen Türmen - sie symbolisieren die sieben Stämme der landnehmenden Ungarn aus dem späten 9. Jahrhundert - gewährt einen zauberhaften Rundblick auf die Pester Seite.
Das bronzene Standbild auf marmornem Sockelrelief von Alois Stróbl (1906) steht auf der Südseite des Platzes vor der Matthiaskirche; es erinnert an den Heiligen Stephan, den ersten König der Ungarn, der sich nachhaltig zur Christianisierung Ungarns einsetzte und für seine Verdienste heiliggesprochen wurde.

Fischerbastei (li) und Reiterstandbild König Stephan I (re)
Fischerbastei in Buda   Buda Altstadt; Reiterstandbild König Stephan I

Konditorei Ruszwurm

Das Ruszwurm in der Szentháromság utca 7 zählt zu den traditionsreichsten Kaffeehäusern Budapests; es wurde 1827 vom Konditor Franz Schwabl eröffnet und wird seither an selber Stelle ohne Unterbrechung betrieben. Die Konditorei wurde 1960 renoviert. Die Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände der beiden im Biedermeier-Stil gehaltenen Räume stehen unter Denkmalschutz.

Konditorei und Café Ruszwurm, Eingang
Buda: Café und Konditorei Ruszwurm; Eingang

Konditorei Ruszwurm, Innenansicht
Buda: Café und Konditorei Ruszwurm; Raum  Buda: Café und Konditorei Ruszwurm; Foyer

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Aktualisiert am 09.12.2016