Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte
Lage von Nádasdladány in Ungarn
 

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Stätten der Geschichte und Kultur in Ungarn - Burgen & Schlösser

Das Schloss Nádasdy in Nádasdladány

- Nádasdladány
- Das Schloss
- Verkehrsanbindung
- Sehenswertes & Freizeit

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Nádasdladány

Die Gemeinde Nádasdladány (ca. 1800 Einwohner) liegt in in der Region Mitteltransdanubien nördlich des Balaton-Ostufers bzw. zwischen Székesfehérvár und Veszprém. Hier liegt - siehe auch das Schloss in Martonvásár - eines der schönsten neogotischen Schlösser Ungarns im Tudor-Stil.

Das Schloss Nádasdy

Das Schloss ließ der Bauherr, Graf Ferenc Nádasdy, 1873 bis 1876 errichten. Es wurde mit den damals modernsten technischen Errungenschaften ausgestattet (Draht-Klingelanlagen, Sprechrohrsystem, Sprinkleranlagen auf der Terrasse).
Das Schloss liegt in einem 24 ha großen Park, in dessen hinteren Bereich sich die im Stil der norddeutschen Gotik errichtete Patronenkirche der Grafenfamilie befindet.
Seit 1993 steht das Schloss unter Denkmalschutz. Es ist für den Besuch geöffnet. Außerdem werden hier regelmäßig Konferenzen und Programme der von einem Nachfolger der Nádasdy-Familie gegründeten Nádasdy-Akademie veranstaltet.

Verkehrsanbindung

Nádasdladány liegt abseits der großen Verkehrswege an der parallel zur Landeshauptstraße 8 verlaufenden kleinen Landesstraße zwischen Székesfehérvár und Veszprém. In Veszprém besteht Anschluss an Györ über die Hauptstraße 82, in Székesfehérvár nach Budapest über die (benachbarte) Autobahn M7 bzw. Landeshauptstraße 7.

Sehenswertes und Freizeitgestaltung in der Umgebung

HIGHLIGHTS
  • Székesfehérvár (ca. 30 km): Historische Stadt mit sehenswerter Innenstadt (Barock und Zopfstil); mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnetes Freilichtmuseum.
  • Veszprém (ca. 30 km): malerisch auf fünf Hügeln gelegene, historische Stadt; Burghügel mit vielen künstlerisch wertvollen sakralen und profanen Bauten.
  • Herend (ca. 45 km): Weltberühmte Porzellanmanufaktur und Museum.
  • Zirc (ca. 50 km): Zisterzienserabtei mit zweitürmiger Barockkirche und denkmalgeschützter Bibliothek; bekanntes Arboretum.
  • Budapest (ca. 95 km): Ungarische Hauptstadt und Donaumetropole; Bäderstadt; Museen, Prachtstraßen, prachtvolle Architektur, Caféhaus-Kultur, historisches Burgviertel u.v.m.
  • Tata (ca. 85 km): Geschichtsträchtige Stadt mit Burg und zahlreichen Gewässern.
  • Zsámbék (ca. 85 km): Mächtige romanische Kirchenruine.

    UNTERWEGS
  • Lovasberény (ca. 30 km): Imposantes klassizistisches Schloss, jedoch dringend renovierungsbedürftig. Gut erhaltene barocke Schlosskirche.
  • Csákvár (ca. 35 km): ehemaliges Schloss Esterházy (1823) mit weitläufigen Parkanlagen; in der Umgebung mehrere Felskuppen mit Burgruinen.
  • Császár (ca. 75 km): eine der schönsten spätbarocken Dorfkirchen Westungarns.
  • Majkpuszta (ca. 55 km): Beeindruckende Eremitage (um 1730) und Einsiedlerklausen.
  • Vérteskozma (ca. 45 km): Dorf mit zahlreichen für die Gegend typischen, alten Bauernhäusern.
  • Kocs (ca. 80 km): Kocs war im Mittelalter berühmt für die Fertigung gefederter Kutschen (das Wort Kutsche ist von ung. kocsi = aus Kocs abgeleitet). Kleines Kutschenmuseum.
  • Martonvásar (ca. 40 km): Tudor-Schloss Brunsvick mit Beethoven-Museum.
  • Várpalota (12 km): Burg Újlaky-Thury.

    FREIZEIT
  • Der größte Binnensee Mitteleuropas, der Balaton / Plattensee: meistbesuchte Ferienregion Ungarns: Badespaß, Segeln, Schiffsrundfahrten, Angeln, umfangreiches kulinarisches Angebot, Wein, alte Dörfer, Heilbäder, Burgen, gute Rad- und Wanderwege u.v.m.
  • Velence-See: Drittgrößter See Ungarns, relativ flach und warm. Ideal für Familien mit Kindern. Baden, Angeln, Bootsfahren, Surfen.
  • Mór (ca. 55 km): Der Landstrich um Mór ist für seinen Wein, den Móri Ezerjó (Morer Tausendgut), bekannt.
  • Tác-Gorsium (ca. 20 km): Größtes Freilichtmuseum und archäologischer Park Ungarns.

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    Aktualisiert am 18.10.2016