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Stätten der Geschichte und Kultur in Ungarn -
Burgen & Schlösser

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Schloss Nádasdy in Sárvár

Kurze Geschichte
Zwar wird Sárvár bereits in römischen Quellen aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. unter dem Namen der römischen Siedlung Bassiana erwähnt; ihren Namen verdankt sie aber der mächtigen Erdburg, die die landnehmenden Árpáden hier errichten ließen (Sár = Schlamm, Lehm; vár=Burg). Diese Burg lag einige hundert Meter von der heutigen Anlage entfernt. Mit dem Bau der heutigen Burg wurde im 13. Jahrhundert begonnen. Urkundlich wird sie erstmals im Jahr 1288 als königliche Burg erwähnt. Damals wurden u.a. Teile des dreistöckigen Wohnturms - der die südwestliche Ecke der heutigen Anlage bildet - und des einstöckigen Flügels - im Norden der heutigen Anlage - errichtet. 1390 erhielt die Familie Kanizsai die Burg von König Sigismund. Weitere größere Bauarbeiten im Stil der Gotik - u.a. wurde damals das Erdgeschoss des heutigen Torturms fertiggestellt - erfolgten in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. 1534 gelangte die Burg in den Besitz von Tamás III. Nádasdy. Er ließ umfassende Bauarbeiten durchführen. Zunächst entstand ein großer geschlossener Hof und anschließend wurde mit dem Bau des heutigen Burgpalastes im italienischen Renaissancestil begonnen. Tamás III. Nádasdy (1498-1562) war einer der größten ungarischen Humanisten seinerzeit. Unter seiner Herrschaft erblühte Sárvár zu einem Zentrum des Humanismus und der Reformation. In seiner Druckerei erschienen die ersten Bücher in ungarischer Sprache: das neue Testament und eine lateinisch-ungarische Grammatik.
Die Burg blieb bis 1671 im Besitz der Familie Nádasdy. Auf Tamás Nádasdy folgte sein Sohn Ferenc II. Nádasdy (1555-1604, der sich besonders im Kampf gegen die Türken auszeichnete - er eroberte die strategisch wichtigen Burgen in Esztergom, Vác, Visegrád, Székesfehérvár und Györ zurück - und aufgrund seines grausamen Umgangs mit dem Feind den Beinamen Der Schwarze Ritter erhielt. Während seiner Herrschaft wurde die Burg zu einem befestigten Schloss, einem Burgschloss, im Stil der Spätrenaissance ausgebaut. Die noch heute sichtbaren fünfeckigen Basteien wurden zwischen 1555 und 1615 errichtet.
Sein Enkel, Ferenc III. Nádasdy (1622-71), war oberster Kronrichter Ungarns und General. Er ließ das Schloss im Stil des Frühbarock bis 1650 umbauen. Den Sieg über die Türken bei Szentgotthárd-Mogersdorf 1664 unter Beteiligung ungarischer Einheiten ließen die Habsburger wegen des bevorstehenden Angriffs König Ludwigs XIV. von Frankreich jedoch ungenutzt und beließen den Osmanen die Dominanz in Ungarn. Dieser Umstand wurde von vielen Ungarn als Verrat angesehen und führte zur sog. Wesselény-Verschwörung, einer Magnatenverschwörung, der sich auch Ferenc III. Nádasdy anschloss. Im Jahre 1671 wurde er dafür in Wien hingerichtet. Die Burg wurde von den Habsburgern konfisziert und das Inventar nach Wien gebracht.
Das Schloss gelangte zunächst in den Besitz der Grafen Draskovitch; Mitte des 18. Jahrhunderts erwarb Ádám Szily es für kurze Zeit. Während seiner Herrschaft wurde der Rittersaal von Stefan Dorffmeister verziert (siehe nachfolgend unter Beschreibung). 1803 kauften Erzherzog Ferdinand Karl von Österreich-Este (1754-1806) und sein Sohn Franz IV. von Modena (1779-1846) das Schloss und restaurierten es. U.a. wurde die Renaissance-Arkadenreihe im östlichen Flügel zugemauert, Fluren in den Stockwerken der Flügel gebaut, der Wassergraben trockengelegt und die heutige Torbrücke errichtet.
1875 kam das Schloss in den Besitz der bairischen Wittelsbacher. 1921 starb hier der letzte bayrische König, Ludwig III (1845-1921), im Exil. Zwischen 1940 und 1944 lebte der Wittelsbacher Herzog Albrecht von Bayern mit Familie bis zur Deportation ins Konzentrationslager im Exil auf Schloss Nádasdy.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss verstaatlicht. Es ist heute für Besucher geöffnet und beherbergt auch das Ferenc Nádasdy Museum.

Beschreibung
Schönster Teil des Burgschlosses ist der Rittersaal mit frühbarockem Stuck, Tonnengewölbe und wunderschönen Deckenfresken des Wiener Malers Hans Rudolf Müller (1653). Sie zeigen sieben Schlachten gegen die Türken. An den Seitenwänden malte Stefan Dorffmeister 1769 Szenen aus dem Alten Testament. Einige Gemächer und Säle besitzen kostbare Möbel und Zopfstil-Öfen sowie Wandmalereien im Sinne des neuen Menschenideals der Aufklärung.
Das nach dem letzten Burgherren benannte Ferenc Nádasdy-Museum widmet sich der Geschichte der Burg und der Familie Nádasdy sowie zeigt Exponate des Kunstgewerbes und der Volkskunde des Komitats Vas. Zu den Exponaten zählen eine hervorragende Sammlung an Waffen, Rüstungen und Uniformen der Husaren, eine Druckerpresse aus dem 16. Jh. samt damit erzeugte Traktate und andere Veröffentlichungen; ferner eine wertvolle Sammlung an antiken ungarischen Landkarten.


Schloss Nádasy in Sárvár
Schloss Sárvár von Norden

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Aktualisiert am 18.10.2016