Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte
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Stätten der Geschichte und Kultur in Ungarn - Burgen & Schlösser

Das Schloss Gödöllö

- Gödöllö
- Das Schloss
- Verkehrsanbindung
- Sehenswertes & Freizeit


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Schloss Gödöllö, Ostfassade
Schloss Gödöllö, Ostfassade

Gödöllö

Rund 30 km östlich von Budapest gelegene, vor allem für sein Barockschloss bekannte Stadt (32 400 Einwohner).

Schloss Gödöllö, Westfassade gegen den Schlosspark
Schloss Gödöllö, Fassade gegen Schlosspark  Schloss Gödöllö, Westfassade

Schloss Gödöllö

Kurze Geschichte
Das Königliche Schloss Gödöllö zählt zu den bedeutendsten ungarischen Schlossbauten in Ungarn. Das imposante Kunstdenkmal ist, gemessen an der überbauten Grundfläche, das heute größte Barockschloss des Landes. Der Erbauer war Graf Antal Grassalkovich. Das Schloss wurde 1744 bis 1751 um einen riesigen Park als zweifach U-förmige Anlage mit stark vorspringendem Mittelrisalit und bekrönender Kuppel errichtet. Es wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrmals erweitert und umgebaut. Seine heute Form erhielt es Anfang des 19. Jahrhunderts. In dem achtflügeligen Bau befanden sich damals neben den herrschaftlichen Wohnungen und den Repräsentationsräumen eine Kirche, ein Theater, eine Reithalle, ein Bad, ein Blumenhaus und eine Orangerie. Nach dem Aussterben der Familie Grassalkovich in der männlichen Linie wechselte das Schloss mehrmals den Eigentümer. 1867 gelangte es in den Besitz der ungarischen Krone und wurde Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth als Sommerresidenz zur Verfügung gestellt.
Nach 1918 wurde das Schloss für den Reichsverweser Miklós Horthy instand gesetzt. Nach dem zweiten Weltkrieg diente das Schloss als sowjetische Kaserne, Altersheim und Notunterkunft. Wie so viele ungarische Schlösser zur damaligen Zeit wurde es dem Verfall preisgegeben.
1986 begannen die dringendsten Arbeiten zur Substanzerhaltung. Bis 1991 konnte das Schloss bis auf die Notunterkünfte geräumt werden. Als 1994 auch letztere geräumt waren, konnte mit den eigentlichen Renovierungsarbeiten begonnen werden.
Heute stehen dem Besucher das Erd- und Obergeschoss wieder zur Verfügung. Jährlich zieht das Schloss 250 000 bis 300 000 Besucher an. Das Erdgeschoss bietet mit dem Schlosscafé, Souvenirgeschäft, Tourinform-Büro, Fotostudio und den verschiedenen Veranstaltungsräume eine komfortable Infrastruktur. Die Veranstaltungsräume mit ihrem königlichen Ambiente stehen für Galadiners, Geschäftsbesprechungen, Empfänge, Konferenzen und Hochzeiten zur Verfügung. Im Obergeschoss können die Dauerausstellungen des Museums besichtigt werden.

Gödöllö, Schlosspark, Elisabeth-Denkmal
Gödöllö, Schlosspark, Elisabeth-Denkmal

Sehenswertes
  • Der Prunksaal mit seinen goldenen Verzierungen und den Kronleuchtern
  • Der Salon der Kaiserin Elisabeth mit einem Gemälde derselben
  • Das Schreibzimmer mit seinem Deckengemälde und einem Teppich aus dem 18. Jahrhundert
  • Das barocke Palasttheater im Südflügel
  • Der königliche Pavillon im Schlosspark
  • Die Königlichen Bäder
  • Die Schlosskapelle
  • Der Elisabeth-Park / Erzsébet park mit Statue der Kaiserin Elisabeth aus dem Jahr 1901.

    Festivals
    Konzerte, Kammermusik, Opern (Prunksaal, Schlosskapelle, Palasttheater).

    Verkehrsanbindung

    Gödöllö liegt an der Autobahn M3 zwischen Budapest und Nyíregyháza bzw. der Landeshauptstraße 3 zwischen Budapest und Miskolc. Hier halten Züge der Budapester Vorortbahn HÉV (Örs vezér tere Budapest; dort Metró 2-Anschluss Budapest Zentrum) sowie Personenzüge und Fernzüge (aus u.a. Budapest, Eger und Miskolc). Linienbusse verkehren direkt nach u.a. Budapest und Gyöngyös. Gödöllö ist daher einfach mit dem Auto und den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Sehenswertes und Freizeitgestaltung in der Umgebung

  • Budapest (ca. 30 km): Ungarische Hauptstadt und Donaumetropole; Thermalbäder, Museen, Prachtstraßen, prachtvolle Architektur, Caféhaus-Kultur, historisches Burgviertel u.v.m. LB, B (beide direkt).
  • Der Aquapark in Mogyoród (ca. 5 km).
  • Vác (ca. 60 km): schön an der Donau gelegene Bischofsstadt mit ruhiger Atmosphäre, vielen Kirchen und dem einzigen Triumphbogen Ungarns. LB (direkt), B (1x U).
  • Ócsa (ca. 45 km): Imposante romanische Basilika; Altdorf mit schilfgedeckten Häusern; Alter Friedhof mit traditionell geschnitzten Grabhölzern. B (1x U).
  • Nógrádsáp (ca. 40 km): Eindrucksvolle Wehrkirche Mariä Himmelfahrt mit gotischen Fresken. LB (direkt), B (1x U).
  • Szécsény (ca. 85 km): Geschichtsträchtiges Städtchen mit Burgschloss, sehenswerten Bauten und Museen. LB (1x U), B (2x U). Auf dem Weg dorthin:
    - Balassagyarmat (ca. 70 km): Zentrum der Volksgruppe der Palóczen mit u.a. Palóczen-Museum. LB, B (beide 1x U).
    - Hollókö (ca. 75 km): Dorf mit traditioneller Architektur und Palóczen-Brauchtum. UNESCO-Weltkulturerbe 1987. Burg Hollókö. LB (1-2x U).
  • Mátraverebély (ca. 70 km): beeindruckende romanisch-gotische Liebfrauenkirche.LB, B (beide 1x U). Auf dem Weg dorthin:
    - Hatvan (ca. 30 km): Spätbarockes Schloss Grassalkovich. LB, B (beide direkt).
    - Gyöngyös (ca. 50 km): Schmuckes Städtchen mit sehenswerten Museum und vielen Kirchen am Fuße des Mátragebirges. LB (direkt), B (1x U).
    - Pásztó (ca. 60 km): Klosterruine (ehemalige Zisterzienserabtei) und barockes Klostergebäude (heute Dorfmuseum); St. Laurentius-Pfarrkirche (13. Jahrhundert), barockisiert mit romanischen und gotischen Teilen; gotisches Schulmeisterhaus (15. Jh.). LB, B (beide 1x U).
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

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    Aktualisiert am 18.10.2016