Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte  
 
Der Nationalpark Bükk

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Bükk Nationalpark

- Lage und kurze Beschreibung
- Kultur
- Lehrpfade
- Höhlen
- Schmalspurbahn
- Unterkunft


Lage und kurze Beschreibung
Der Nationalpark Bükk liegt in der Region Nordungarn inmitten des Bükk-Gebirges. Er ist 430 qkm groß. 97% davon sind bewaldet. Das Bükk-Gebirge ist hinsichtlich seiner durchschnittlichen Höhe die höchste Gebirgslandschaft Ungarns. Mit 595 m höchster Gipfel ist der Istállóskö. Von hier und den anderen Gipfeln bietet sich dem Wanderer eine wunderbare Fernsicht. Die 40 qkm großen Hochebenen dieses Kalksteingebirges sind reich an Karstlöchern, engen Senken, Dolinen, hohen Felsrücken, tiefen Schluchten, Bergwiesen und Höhlen. Die Tier- und Planzenwelt des Parks ist außergewähnlich artenreich. Einzigartig ist besonders die Artenvielfalt an Faltern und Insekten. Etwa 90 Arten an Brutvögeln nisten hier, unter ihnen auch viele vom Aussterben bedrohte Arten, deren Nester in Ungarn nur noch in den Wäldern und an den Felswänden des Bükk–Gebirges zu finden sind. Zahlreich sind auch die Höhlen. Einige davon haben mehrere hundert Hohlräume.
Zum Erkunden des Nationalparks stehen dem Besucher neben Lehrpfaden zahlreiche Wander- und Radwege sowie Schmalspurbahnen zur Verfügung.
Hinweis: Die nachstehend vermittelten Daten, vor allem hinsichtlich der Führungen und Öffnungszeiten, können sich ändern. Es empfiehlt sich daher, sich vorab zumindest was die Öffnungszeiten betrifft, zu informieren:
Direktion des Nationalparks, Tel.: (0036) 36-411-581, E-mail: bnptitkarsag@bnp.kvvm.hu

Kultur
  • Cserépfalu (rund 20 km nordöstlich von Eger: Im Landschaftshaus Oszla sind Gebrauchsgegenstände der traditionellen Lebensweise in diesem Gebiet ausgestellt.
  • Eger: Bezaubernde Barockstadt mit großartiger, geschichtsträchtiger Burg. Berühmte Weingegend mit mediterranem Flair.
  • Sirok: Mächtige Burgruine.
  • Feldebrö: Pfarrkirche St. Martin mit ihrer Krypta (um 1040) im byzantinisch beeinflussten, frühromanischen Stil und mit kostbaren Fresken.
  • Tarnaszentmária: sehenswerte Kirche mit armenisch beeinflusstem Chor.
  • Bélapátfalva: Einzige erhalten gebliebene Abteikirche der Zisterzienser in Ungarn.
  • Lillafüred: Malerischer Urlaubsort im Bükk-Gebirge; Höhlen, Wandern, Rudern, Angeln, Schmalspurbahnen.
  • Szilvásvárad: Hübsches Städtchen am Fuße des Bükk-Gebirges mit Startpunkt einer der schönsten Schmalpurbahnen Ungarns. Zentrum der Lipizzaner-Zucht.
  • Miskolc: Drittgrößte Stadt Ungarns; Stadtzentrum: Rathaus, Haus Rákóczi (städt. Galerie), Museen, Selmecer Gedenkbibliothek der Universität, sehenswerte Sakralbauten (Minoritenkloster und -kirche; griechisch-orthodoxe Kirche). Umgebung: Burg Diosgyör; gotische Kirche mit hölzernem Glockenturm am Avas-Berg; Erholungsort Lillafüred (Schlosshotel, Tropfsteinhöhle, Schmalspurbahn u.a.); Miskolc-Tapolca: Strandbad und Thermalwasserhöhle.

    Lehrpfade
  • Geologischer Lehrpfad "Szarvaskö" im gleichnamigen Ort (am westlichen Rande des Parks, ca. 15 km nördlich von Eger)
    Auf diesem 6 km langen Lehrpfad lernt man die wunderschönen Basaltformationen dieser Gegend kennen. Vom nahegelegenen Berg bietet sich außerdem ein herrlicher Ausblick auf die umliegende Landschaft.
  • Lehrpfade "Rejtek" in Répáshuta (im Zentrum des Parks, rund 30 km westlich von Miskolc)
    Die beiden Lehrpfade bieten einen Einblick in den Alltag der Landschaft und der Ortschaft sowie in die hier laufende forstwirtschaftliche Arbeit. Außerdem kann man Informtionen über die Urmenschen der Gegend erhalten und Spuren von ehemaligen Glashütten sehen. Der Friedhof erinnert an die früheren Siedler der Ortschaft.
  • Lehrpfad "Italienisches Tor / Olasz-kapu" (Bükk-Hochebene)
    Startplatz ist der Parkplatz Olasz-kapu auf der Hochebene Bükk. Für den 7,2 km langen Lehrpfad sollte man 3 Std. veranschlagen. Der Lehrpfad macht mit den üppigen Formen der Bergwiesen anthropogenen Urspungs, der Tier- und Planzenwelt der Gipfel am Rand der Hochebene, den urwaldähnlichen, 24 ha umfassende Buchenwäldern, dem längsten Tal (das Krautgarten-Moor) in der Westhälfte mit Dolienreihen sowie der am höchsten gelegenen Höhle Ungarns bekannt.
  • Lehrpfad "Bánya hegy" (Bükk-Hochebene)
    Der Lehrpfad präsentiert neben einer Schachthöhle die besonders geschützte Pflanzenwelt sowie das Formenreichtum im Karstgebiet der 'Großen Wiese'.
  • Lehrpfad "Jávorkút" (Bükk-Hochebene, bei Lillafüred)
    3,2 km lang. Auf 5 Stationen wird über Fauna und Flora des Gebiets um Lillafüred informiert.
  • Lehrpfad Szinva (bei Lillafüred)
    Auf diesem Pfad werden die wichtigsten natürlichen und kulturhistorischen Schätze des Szinva-Tals, der Kleinen Hochebene und des Garadna-Tals vorgestellt.
  • Lehrpfad "Teufelsturm / Ördögtorony" (Cserépfalu; am westlichen Rande des Nationalparks, rund 20 km nordöstlich von Eger).
    Thema dieses Lehrpfads sind die Entstehung des Rhyolithtuffs des Bükk-Vorlands, die sog. "Bienenstockfelsen", die Formationen des Kalksteinterrains, die Bergwiesen, die Eichenwälder mit ihren Hainbuchen, die Schluchten, die Tier- und Pflanzenwelt sowie die Schafspelz-Loch-Höhle (den bedeutendsten Fundort Ungarns hinsichtlich seiner Urmenschen).
  • Lehrpfad "Felsötárkány".
    Ausgangspunkt ist der am nordöstlichen Ortsrand gelegene See. Auf drei Abschnitten werden die Schätze von Natur und Kulturgeschichte des südwestlichen Bükk-Gebirges vorgestellt.
  • Lehrpfad "Bél-Felsen" (Bélapátfalva)
    Auf diesem komplexen Lehrpfad werden die Kulturgeschichte der Umgebung vorgestellt, die Geologie und Flora des Felsens erklärt sowie die Tier- und Planzenwelt der grasbewachsenen Hügel gezeigt.
  • Spazierweg "Millennium" (Szilvásvárad)
    Befasst sich mit der Geschichte, der Insekten- und Vogelwelt sowie den Säuge- und Raubtieren des Bükk-Gebirges. Auf dem Weg liegen mehrere überdachte Rastplätze und am Ende des Pfads ein Aussichtsturm, der einen herrlichen Ausblick auf die Umgebung bietet (bei schlechtem Wetter geschlossen).
  • Naturschutzpfad im Szalajka-Tal (Szilvásvárad)
    Der 4,2 km lange Wanderweg machen den Besucher mit einigen Naturschätzen des Bükk-Gebirges bekannt (Felsenquelle, Schleier-Wasserfall, Szalajka-Quelle, Istállóskö-Höhle). Den Ausflug kann man durch eine Fahrt mit der Schmalspurbahn vervollkommnen.

    Höhlen
  • St. Stephan Tropfsteinhöhle / Szent István barlang (Lillafüred)
    Die Höhle ist gegenwärtig auf einer Länge von 864 m begehbar. Neben ihrer Rolle als Touristenattraktion wird sie auch für Heilzwecke genutzt. Die Heilwirkung der Luft in der St.-Stephan-Höhle zur Behandlung von Beschwerden der oberen Atemwege wurde in den 80er Jahren nachgewiesen. Die Voraussetzung für die Teilnahme an der Therapie ist eine von einem Facharzt ausgestellte Überweisung.
  • Anna-Höhle / Anna barlang - auch unter der Bezeichnung Petöfi-Höhle / Petöfi barlang bekannt (Lillafüred)
    Die Besonderheit der 200 m langen Höhle sind die durch Karstquellwasser entstandenen Kalktuff-Formationen. Sie gelten als einmalig in Europa.
    Die Höhle besteht aus größeren Räumen, die durch Gänge mit Treppen und Brücken miteinander verbunden sind.

    Schmalspurbahnen
    Szilvásvárad: Die 5 km lange Strecke führt nach Szalajka-Fátyolvizesés im Szalajka-Tal. Von dort sind es nur 15 min Fußweg zur Istállóskö-Höhle, am Fuße des Istállóskö, dem mit 959 m höchsten Gipfel des Bükk-Gebirges mit herrlicher Aussicht auf die Umgebung. Am Weg dorthin liegt das Forstwirtschaftliche Museum, dessen Ausstellung über die Flora und Fauna einen Besuch lohnt.
  • Kilián-Észak - Lillafüred - Garadna (ganzjährig)
  • Kilián-Észak - Mahóca (Juni-August).
    Beide Strecken zählen zu den landschaftlich schönsten Schmalspurbahnlinien Ungarns. Die Station Kilián-Észak liegt bei Diósgör.

    Unterkunft
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    Aktualisiert am 31.10.2016