Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte  
 
Der Nationalpark Örség

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Der Nationalpark Örség

"Es war einmal." So beginnen viele Märchen. So könnte man auch die Beschreibung des Nationalparks Örség beginnen. Denn dieser Nationalpark ist voller Erzählungen. Man muss ihnen nur lauschen. Die wegen ihrer Sümpfe, Moore und Gewässer recht schwer zugängliche Örseg, zu deutsch Wart, war zur Zeit der ungarischen Landnahme im 9. Jahrhundert zum Zweck der Landesverteidigung mit aus der Bevölkerung rekrutierten Wachposten besetzt. Ihre einzigartigen Siedlungen, die sogenannten szer-Siedlungen (Weiler), errichteten sie auf Hügeln. Typische Vertreter sind auch heute noch Öriszentpéter, Szalafö und Apátistvánfalva. Für ihre Wachdienste erhielten die Bewohner Adelsprivilegien. Wegen der geografischen Gegebenheiten waren die Bewohner weitgehend auf Selbstversorgung angewiesen. Daraus entwickelte sich das zum Teil auch heute noch lebendige Töpfer- und Schnitzerhandwerk.
Die unwegsame Örség blieb weitgehend von den Mongolen und Türken verschont; daher stehen hier auch noch viele romanische Dorfkirchen. Der Undurchdringlichkeit ist wohl auch zuzuschreiben, dass sich auch die Gegenreformation hier nicht durchsetzen konnte; viele Dörfer zieren ein weiteres typisches Bauwerk dieser Gegend, die hölzernen Glockenstühle der Reformierten.
"Es war einmal." Die Örség - eine Oase erzählter Geschichte!

  • Lage und kurze Beschreibung
  • Sehenswertes
  • Kultur
  • Lehrpfade
  • Radtouren

    Lage und kurze Beschreibung

    Die Region Örség mit ihrem 2002 eröffnetem Nationalpark (Nemzeti Park, 440 qkm) ist aufgrund volkskundlicher Eigenheiten und historischer Vergangenheit eine selbständige Landschaftseinheit. Sie war zur Zeit der magyarischen Landnahme "Wachposten" des Landes: die Bewohner dieser unwegsamen Gegend waren von den Königen der Árpáden-Dynastie angehalten, die westlichen Regionen Ungarns gegen die Angriffe der deutschen Kaiser zu hüten. Für Ihre Dienste erhielten die Bewohner Adelsprivilegien.

    Örség: bei Kétvölgy (links) bzw. bei Máriaújfalu (rechts)
    Örség bei Kétvölgy Örség

    Der Park ist eine mit Bächen durchzogene Hügellandschaft mit Kiefernwäldern und Erlenhainen, Sümpfen mit Torfmoos und Moorwiesen, seltenen Schmetterlingen und Libellen. Die Häuser und Dörfer liegen über die Hügelkämme und Täler verstreut. In den Dörfern sieht man Blockhäuser, weiß getünchte Bauernhäuser mit Rieddach, schöne alte Kirchen und charakteristische Glockenstühle aus Holz. Die älteren Einwohner sprechen einen eigenartigen Dialekt, in dem sich viele altertümliche Wörter erhalten haben. Das Töpferhandwerk wird noch vielerorts gepflegt.

    Örség ist auch die Heimat der Windischen, einer slowenischen ethnischen Minderheit.


    Örség
    Örség  Altes Bauernhaus im Örség

    Sehenswertes

    Als Ausgangspunkt für eine Besichtigung des Nationalparks eignet sich Szentgotthárd mit seiner barocken Kirche sowie seinem Thermal- und Erlebnisbad.

    Szentgotthárd
    Szentgotthárd

    Von hier sind die wichtigsten Dörfer und Ortschaften wie u.a. Öriszentpéter, Szallafö, Apátistvánfalva, Kétvölgy, Magyarszombatfa, Felsöszölnök, Csákánydoroszló, Ivánc, Kondorfa, Hegyhátszentjakob bequem mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß über Wanderwege erreichbar.

    Felsöszölnök (links) und Dreigrenzstein (rechts)
    Felsöszölnök Dreiländergrenzstein bei Felsöszölnök

    Ivánc (links) und Csákánydoroszló (rechts)
    Ivánc Csákánydoroszló, Dorfzentrum

    Kondorfa (links) und Magyarszombatfa (rechts)
    Kondorfa Magyarszombatfa

    Rátót, Schloss (links) und Vasszentmihály (rechts)
    Ehemaliges Széll Kálmán-Schloss in Rátot  Vasszentmihály, Dorfzentrum

    Kultur

  • Velemér und Öriszentpéter: romanische Dorfkirchen aus der Árpádenzeit.
  • Csesztreg: Pfarrkirche St. Moritz, ursprünglich romanisch, heute im Inneren überwiegend barock.
  • Felsöszölnök, Dreiländergrenzstein: der westlichste Punkt Ungarns.
  • Pankasz, Nemesnép, Farkasfa, Szentgotthárd-Máriaújfalu, Szentgotthárd-Zsida:

    Glockenstühle

    Links: in Pankasz (erbaut 1755); rechts: in Nemesnép (erbaut 1793)
    Glockenstuhl in Pankasz  Glockenstuhl in Nemesnép


    Links: in Farkasfa; rechts: in Szentgotthárd-Zsida
    Glockenstuhl in Farkasfa  Glockenstuhl in Szentgotthárd-Zsida

    In Szentgotthárd-Máriaújfalu
    Glockenstuhl in Szentgotthárd-Máriaújfalu

  • Magyarszombatfa: Töpfermuseum
  • Pityerszer: Das Dorf- und Freilichtmuseum bei Szalafö.

    Freilichtmuseum Pityerszer
    Freilichtmuseum Pityerszer  Freilichtmuseum Pityerszer

    Flora und Fauna
  • Kiefern- und Erlenwälder mit Wacholder, Moorbirken, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Bärlapp, Wintergrün und Straußenfarn
  • mit Torfmoos begrünte Wiesen
  • reichste Falterfauna Ungarns und einige international geschützte Libellenarten.

    Lehrpfade

  • Lehrpfad "Zitterpappel" in Öriszentpéter
    400 m lang. Vermittelt Informationen über Flora und Fauna von Örség.
  • Lehrpfad "Gelbe Lilie"
    6,2 km lange Tour von Velemér nach Magyarszombatfa. Zum Kennenlernen der weniger bekannten und seltener besuchten Natur- und Kulturschätze von Örség.
    Die Lehrpfade können selbständig oder mit Führer begangen werden.

    Radtouren

    Adressen:
  • Informationszentrum des Nationalparks Örség
    Siskaszer 26/a, Öriszentpéter
  • Örségi Teleház (Örség Servicehaus)
    Városszer 116, Öriszentpéter.

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    Aktualisiert am 27.10.2016