Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
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Gyöngyös

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Gyöngyös&Mátraháza


Umgebung von Gyöngyös

- Gyöngyös
- Verkehrsanbindung
- Kurze Geschichte
- Sehenswürdigkeiten
- Museen
- Synagoge
- Essen & Trinken
- Winzer & Vinotheken
- Freizeit / Für Familien
- Events
- Umgebung: Sehenswertes, Freizeit

Gyöngyös

Das reizvolle, rund 60 km nordöstlich von Budapest in der Region Nordungarn gelegene, Gyöngyös (rund 38 000 Einwohner) gilt zwar - dank seiner günstigen Verkehrslage - als 'Tor zum Mátra-Gebirge'. Man tut der Stadt aber Unrecht, will man sie nur als Ausgangspunkt für Ausflüge in die naturschöne Umgebung nutzen. Vielmehr sollte man sich gebührend Zeit lassen, um diese - wie der Name besagt - Perle mit ihren malerischen Gassen und Winkeln, ihrer sehenswerten Architektur und gemütlichen Lokalen zu genießen.

Verkehrsanbindung

  • Gyöngyös liegt an der Landeshauptstraße 3 von Budapest nach Tornosnémeti an der slowakischen Grenze bzw. der landschaftlich schönen Hauptstraße 24 von Gyöngyös nach Eger.
  • Mit der Eisenbahn ist es an Budapest-Keleti angebunden (die Strecken Budapest-Eger bzw. Budapest Sátoraljaújhely; umsteigen in Vámosgyörk).
  • Gyöngyös ist eine wichtige Linienbus-Zentrale. Von hier verkehren Linienbusse im Direktverkehr nach Budapest und den meisten Städten / Ortschaften Nordungarns sowie der Großen Tiefebene bzw. mit 1x Umsteigen nach Transdanubien.

    Kurze Geschichte

    Der Name der Stadt wird erstmals 1261 als "Gungus" urkundlich erwähnt. 1334 erhielt sie Stadtrechte. Dank des Weinanbaus und Weinhandels und der Ansiedlung der Franziskaner erlebte die Stadt bald ihre erste Blütezeit.
    Zwischen 1546 und 1687 war Gyöngyös zwar von den Türken besetzt; es genoss aber einen relativ hohen Schutz seitens des Sultans, weil dieser Weinanbau und Weinhandel kontrollierte.
    Anfang des 17. Jahrhunderts wurden die ersten Zünfte gebildet. Die Stadt spielte eine wichtige Rolle im Freiheitskampf des Fürsten Ferenc Rákóczi II. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Häuser der Stadt bereits im Stil des Barocks errichtet worden.
    In den 1880er Jahren wurde der Weinanbau (und damit der Weinhandel) durch Phylloxera weitgehend vernichtet. Trotzdem blühte die Stadt weiter: der Öffentliche Dienstleistungssektor wurde in Angriff genommen, neue Straßen gebaut und die ganze Stadt wurde renoviert. Bei einem Feuer am 21. Mai 1917 wurden 549 Häuser zerstört, 11 Menschen getötet und 8000 verloren ihr Zuhause. (Mangels Löschwasser wurde auch Wein bei den Löscharbeiten eingesetzt!). Mit dem Wiederaufbau wurde nach Ende des Ersten Weltkriegs begonnen. Gyöngyös erhielt dabei sein heutiges Aussehen.
    Nach 1945 wurden die Außenbezirke der Stadt mit Neubauten erweitert. Die Innenstadt behielt bis heute ihre charmante Atmosphäre.

    Sehenswürdigkeiten

  • Sankt Bartholomäus-Kirche (ungarisch: Szent Bertalan templom).
    Hier stand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts eine kleinere Kirche. Sie wurde dann zweimal, um 1350 und gegen Ende des 14. Jahrhunderts, in eine der größten gotischen Hallenkirchen des damaligen Ungarns umgebaut. 1746-56 wurde die Kirche barockisiert.

    Bartholomäuskirche: Westfassade (li) und mittleres Schiff (re)
    Gyöngyös: Bartholomäus-Kirche, Westfassade  Gyöngyös: Bartholomäus-Kirche, Mittleres Schiff

  • Franziskaner-Kirche, um 1400 gestiftet und Anfang des 18. Jahrhunderts barockisiert.

    Franziskanerkirche, Fassade (li) und Altarraum (re)
    Gyöngyös, Franziskaner-Kirche

  • Fö tér (Hauptplatz)
    Am Hauptplatz liegt zunächst das ehem. Palais Grassalkovich (barock); es beherbergt die Stadtbibliothek sowie das Münzkabinett (siehe nachfolgend). Schräg gegenüber liegt das barocke Rathaus.

    Museen

  • Mátra-Museum
    Das Mátra Museum in der Kossuth Lajos utca 40 besteht aus drei Einheiten: aus dem Schloss Orczy, dem Pavillon und dem Park.
    Das Schloss Orczy wurde 1769-70 im barocken Stil errichtet und 1826 im klassizistischen Stil umgebaut. 2005-7 wurde es renoviert und dafür mit dem Europa-Nostra-Preis ausgezeichnet. Es beherbergt Ausstellungen zur Jagdgeschichte, Heimatkunde, Mineralogie und Paläontologie von Gyöngyös und seiner Umgebung. Einmalig ist zudem das vollkommene Mammutskelett, das hier gefunden wurde.
    Der neu gebaute dreistöckige Pavillon für Naturwissenschaften präsentiert anhand von 24 Dioramen die verschiedenen Lebensräume. Ergänzt wird diese spektakuläre Ausstellung durch ein Palmenhaus, in dem auch Aquarien und Terrarien untergebracht sind.
    Der 2 ha große Park wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Seine Attraktionen sind ein kleiner Teich, seltene Pflanzen sowie eine Kinderspielplatz. wurde Das Mátra-Museum besitzt zahlreiche Exponate zur Stadtgeschichte von Gyöngyös und der Burg Benevár (Burgruine nordöstlich von Mátrafüred). Die naturhistorische Sammlung an u.a. Mineralien und Fossilien ist ebenfalls recht umfangreich.

    Schloss Orczy
    Gyöngyös, Schloss Orczy   Gyöngyös, Schloss Orczy

  • Das ehemalige Franziskanerkloster neben der gleichnamigen Kirche beherbergt die Ungarische Franziskaner-Gedächtnis-Bibliothek mit rund 14 000 Bänden, darunter einigen seltenen Büchern in ungarischer Sprache.
  • Das Haus der Heiligen Krone (Szent Korona ház) neben der St. Bartholomäus-Kirche beherbergt die Kirchliche Schatzkammer mit einer wertvollen Sammlung liturgischer Geräte und kirchlicher Gegenstände.
  • Das Münzkabinett ist im barocken Palais Grassalkovich am Fö tér 10 untergebracht. Es zeigt anhand der Münzsammlung des berühmten Numismatikers Huszár Lajos auf beeindruckende Weise die 1000jährige Geschichte Ungarns vom ersten König, dem hl. Stephan, bis in die heutige Zeit.

    Synagoge

    Die ehemalige Synagoge am Bartók Béla tér wurde 1930 auf dem Grundriss eines griechischen Kreuzes mit mächtiger Kuppel errichtet. Zahlreiche kleinere Kuppeln schmücken die Eckpfeiler und Seitenwände. Das Gebäude ist heute ein Kaufhaus für Möbel.

    Essen & Trinken

  • Kékes Étterem, Fö tér 7: Das Erste-Klasse-Restaurant bietet in erster Linie die Standardspeisen der ungarischen Küche in moderner Interpretation.
  • Gróf Koháry Étterem, Koháry u. 26.
  • Giardinetto d'Italia, Rózsa u. 8: Pizzeria.
  • Gyöngyös Borozó Étterem (Weinkeller und Restaurant), Gyöngyös-Farkasmály, 21es pince (Landesstraße nach Abasár).
  • Nagy Zoltán Cukrászda (Konditorei), Orczy utca 1.
  • Sissi Kávezó, Moricz Zsigmond utca 7.

    Winzer und Vinotheken

  • Ákos Pince, Szent László u. 3
  • Borpalóta, Gyöngyös Koháry u. 4
  • Károly Róbert Pincészet, Bene u. 69
  • Tamus-Borház Kft, Kenyérgyár u. 1.

    Freizeit / Für Familien

  • Haus der Mátra-Weine.
  • Schmalspurbahnen (Bahnhof Elöre neben dem Orczy-Museum) nach Mátrafüred oder Lajosháza.

    Events

  • Die Gyöngyöser Weintage (18.- 20. Mai)
  • Treffen der Veteranenautos (29. Juni - 1. Juli)
  • Weinlesetage (14. - 16. September).

    Sehenswertes und Freizeitgestaltung in der Umgebung

  • Die bezaubernde Barockstadt und Weinbauregion Eger (ca 50 km). LB, B (1-2x U).
  • Die hübsche Innenstadt von Hatvan (ca. 25 km) mitmu.a. dem barocken Schloss. LB (direkt), B (1x U).
  • Die eindrucksvolle romanisch-gotische Kirche in Mátraverebély (ca. 35 km). LB (direkt bzw. 1x U), B (2x U). Auf dem Weg dorthin: die spätgotische Dorfkirche in Gyöngyöspata mit ihrem außergewöhnlichen Hochaltar.
  • Die wunderschönen Gebirgslandschaften Mátra und Bükk mit ihren Kultur- und Naturschätzen.
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

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    Aktualisiert am 14.10.2016