Dom zu Pécs
Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Pécs in Ungarn
 

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Wappen von Pécs
Pécs

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Pécs


Pécs

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  • Umgebung: Sehenswertes & Freizeit

    Pécs - Fünfkirchen

    Pécs ist die größte und schönste Stadt sowie industrieller und kultureller Schwerpunkt der Region Südtransdanubien. Mit 155 000 Einwohnern (2009) ist sie die fünftgrößte Stadt Ungarns, Hauptstadt des Komitats Baranya, UNESCO-Kulturhauptstadt Europas 2010, Bischofssitz sowie Zentrum der Donauschwaben und Heimat von neun ethnischen Minderheiten mit eigenen Selbstverwaltungen.
    Einen Besuch wert ist Pécs vor allem wegen seinem kulturellen Reichtum: den zahlreichen historischen Gebäuden und Plätzen, den Museen und Denkmälern. Auch wenn sich über Geschmack bekanntlich streiten lässt: es gibt in Ungarn nach Budapest wohl keine Stadt, mit einem wie Pécs vergleichbarem kulturellem Angebot.
    Ein weiterer Besuchsgrund ist die günstige Lage: an den Südhängen des Mecsek-Gebirges gelegen und von Nordwinden geschützt verfügt Pécs über ein fast mediterranes Klima. Hier wachsen süße Trauben und liegt eine der bedeutendsten Weingegenden Ungarns.
    Und als quasi i-Tüpfelchen bietet die nahe Umgebung von Pécs mit seinen Burgen, der historischen Gedenkstätte Mohács, dem Naherholungsgebiet Mecsekgebirge mit seinen zwischen malerischen Tälern und Höhen versteckten Dörfern und Seen Anreize für erlebnisreiche Ausflüge.

    Verkehrsanbindung

    Pécs ist verhältnismäßig günstig an den Fernverkehr angeschlossen.
  • Mit dem Auto: Pécs liegt
    - an der Landeshauptstraße 6 von Budapest nach Barcs an der Grenze zu Kroatien
    - an der Hauptstraße 66 aus Kaposvár; von dort besteht Verbindung über die Hauptstraße 67 zum Südufer des Plattensees bei Balatonlelle (die Anschlussstelle B-szemes/B-lelle/Kaposvár der Autobahn M7 zwischen Budapest und Letenye an der kroatischen Grenze) oder (für Autofahrer aus Ländern westlich und südwestlich von Ungarn) an die Hauptstraße 61 aus Nagykanizsa (mit Anschluss an die Autobahn M7 aus Kroatien und Slowenien bzw. die Hauptstraße 74 aus Kám - dort die Landeshauptstraße 8 aus Österreich).
  • Was das Schienennetz betrifft, so ist Pécs direkt mit Budapest-Déli und (Kurswagen) mit Wien (über Szombathely und Sopron) verbunden. Zu den anderen touristischen Städten in Ungarn gibt es keine Direktverbindungen. Mindestens 1x Umsteigen muss man von/nach:
    - Städten in der Großen Tiefebene (z.B. Debrecen, Kecskemét, Baja, Békéscsaba, Szeged)
    - Kaposvár
    Mindestens 2x U muss man nach Städten / Orten am Südufer des Plattensees.
  • Sehr gut sind die Linienbusverbindungen:
    - die meisten Städte / Orte in Südtransdanubien und am Südufer des Plattensees werden direkt angefahren bzw. man muss 1x U.
    - Direktverbindungen gibt es zum Teil mehrere täglich mit Budapest sowie mit Städten in der Großen Tiefebene (Szeged, Baja, Kecskemét - nach Debrecen muss man 1-2x U) und in Mittel-/Westtransdanubien (Veszprém, Székesfehérvár, Györ, Szombathely und Sopron). In die Barockstadt Eger (in Nordungarn) muss man 1x U.

    Busbahnhof
    Anschrift: Nagy Lajos Király útja 14 (etwa 0,5 km südöstlich vom Széchenyi tér).
    Eisenbahnstation
    Anschrift: Pécsi Föpályaudvar, Indóház tér 1 (vom Széchenyi tér südlich die Jokai Mór utca bis zu Ende laufen, ca. 1 km).

    Kurze Geschichte

    Das Gebiet um Pécs war bereits seit der Jungsteinzeit vor 6000 Jahren besiedelt. Die ersten namentlich benannten Bewohner waren illyrische Pannonier. Im 4. Jahrhundert v. Chr. folgten die Kelten. 107 n. Chr. gründeten hier die Römer die Siedlung Sopianae und erhoben sie 293 zum Handels- und Verwaltungszentrum Unterpannoniens. Sie brachten auch das Christentum in die Region. In Anspielung auf seine fünf Kirchen nannte man Pécs später auch 'Quinque Ecclesiae'. Von daher rührt auch der deutsche Name Fünfkirchen.
    König Stephan I gründete hier 1009 ein Bistum. Mit der Ansiedlung italienischer, französischer und deutscher Händler und Handwerker im Hochmittelalter entwickelte sich Pécs zu einer reichen Stadt und mit der Gründung 1367 von Ungarns erster Universität durch König Ludwig den Großen zum geistigen und humanistischen Zentrum in Ungarn. Die Universität ging allerdings währen der Türkenzeit unter.
    Nach dem Mongolensturm wurde Pécs zwar befestigt, dennoch wurde es 1543 von den Türken erobert. Sie errichteten u.a. 17 Moscheen und machten Pécs zu einem kulturellen und militärischem Zentrum im Osmanischen Reich. Nach der Befreiung 1686 litt Pécs schwer unter den Kuruzzenkriegen und einer großen Pestepidemie. Der Wiederaufbau im Barockstil konnte sich folglich nur schwächer entfalten als in anderen Bischofssitzen.
    Der wirtschaftliche Aufschwung wurde im 19. Jahrhundert mit der Wiederbelebung des Weinbaus und der Entdeckung reicher Steinkohlelager eingeleitet. Beitragend zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung waren später die Herstellung von Luxusgütern (u.a. Zsolnay-Porzellan) und der Abbau von Uran.

    Bevölkerung

  • Ethnien (2001): 92,6% Ungarn, 3,1% Deutsche, 1,2% Sinti und Roma, 1% Kroaten, 1% Serben,1,1% sonstige Nationalitäten.
  • Konfessionen (2001): 58,5% römisch-katholisch, 7,4% Calvinisten, 1,9% Lutheraner, 18% Atheisten, 1,9 andere Konfessionen, 12,3% keine Angaben.

    Klima

  • Temperatur: Der Jahresdurchschnitt liegt bei 10,4°C. Am kältesten ist es im Dezember, Januar und Februar mit durchschnittlich 0,6 °C, -1,4°C und 1,3°C, am wärmsten im Juli (durchschnittlich 20,5°C) bzw. von Mai bis September mit durchschnittlich 18,3°C.
  • Niederschlag: Der Monatsdurchschnitt liegt bei 52 mm. Der meiste Niederschlag fällt im Mai bis August (durchschnittlich 68 mm pro Monat); am wenigsten fällt im September/Oktober (durchschnittlich 42 mm) bzw. Januar bis März (durchschnittlich 36 mm).
  • Sonnenstunden: Die Sonne scheint im Durchschnitt 5,6 Std. pro Tag, am meisten von Mai bis August (Durchschnitt 8,7 Std.), am wenigsten im Dezember und bis Januar (Durchschnitt 2,1 Std.).

    Wirtschaft und Bildung

    Pécs ist Zentrum einer Industrieregion. Zu den wichtigsten Industriegütern zählen Uran, Leder, Bier, Zigaretten, Elektronik sowie nicht zuletzt die Zsolnay Porzellanmanufaktur mit ihrer kunstvollen Keramik.
    Die Universität ist mit zehn Fakultäten und rund 30.000 Studenten die größte Institution in Ungarns Hochschulwesen.

    Architektur

    Durch sein historisches, kulturelles, künstlerisches und geistiges Erbe, die Traditionen seiner Minderheiten, sowie seine geographische Lage und Umgebung ist Pécs eine der aufregendsten ungarischen Städte. Wer durch die Innenstadt bummelt, durchschreitet eine Vielfalt kultureller- und zeitgeschichtlicher Zonen. Nicht zuletzt in Anerkennung um die Bemühungen der Pflege dieser kulturellen Vielfalt wurde Pécs 2010 von der UNESCO zur Kulturhauptstadt Europas ernannt.
    Das Zentrum der Innenstadt bildet der Széchenyi Platz, an dem ein Dutzend Straßen, u.a. die Király Straße, zusammenlaufen. Der zweite bedeutende Platz ist der im Nordwesten liegende Domplatz mit der hier beginnenden Káptalan utca, der 'Museums-Straße'.

    Hinweis 1: Die nachfolgend fett-kursiv geschriebenen Namen sind mit einem Hyperlink ausgestattet. Wenn Sie näheres zu dem hinter dem jeweiligen Namen sich verbergenden Gebäude erfahren möchten, dann klicken Sie bitte auf den Hyperlink!
    Hinweis 2. Wir haben den Bauten der verschiedenen Stilrichtungen der Architektur in Pécs je eine eigene Internetseite gewidmet:
  • Jugendstil
  • Historismus & Eklektizismus
  • Barock
  • Türkisches Ungarn
  • Jüdisches Ungarn

    Széchenyi Platz (Széchenyi tér)

    Der Széchenyi Platz wird vom Wahrzeichen der Stadt, von der ehemaligen Moschee des Paschas Gazi Khassim beherrscht. Sie liegt im Norden des Platzes und ist das größte noch existierende Gebäude Ungarns aus der Zeit der türkischen Besatzung.

    Széchenyi Platz
    Pécs: Széchenyi Platz mit Moschee und Dreifaltigkeitssäule  Pécs: Széchenyi Platz abends

    Nach Vertreibung der Türken wurde die Moschee von den Jesuiten zur katholischen Innerstädtischen Pfarrkirche umfunktioniert. Heute prangen auf der Kuppel türkischer Halbmond und darüber das christliche Kreuz friedlich vereint.
    Südlich der Moschee stehen die barocke Dreifaltigkeitssäule (1908) und das Reiterstandbild (1956) des Türkenbezwingers János Hunyadi.
    Östlich der Moschee liegt das Bezirksgericht Pécs im eklektizistischen Stil und gleich daneben, südlich, das ehemalige Nádor-Hotel im Jugendstil. Den westlichen Rand des Platzes beherrscht das mit Elementen im ungarischen Jugendstil geschmückte eklektizistische Komitatshaus.

    Das Rathaus von 1891 mit dem Uhrenturm befindet sich am südöstlichen Rand des Széchenyi Platzes, Ecke Király Str.

    Noch weiter südlich liegt die Kapuziner-Kirche und vor ihren Pforten der Zsolnay-Brunnen mit heidnischem Stierkopf im Jugendstil und typischer Eosin-Glasur; er wurde der Stadt 1892 von der gleichnamigen Porzellanfabrik gestiftet.


    Südlicher Széchenyi Platz mit Kapuziner Kirche
    Pécs: Széchenyi Platz vor dem Rathaus mit Blick auf Kapuziner-Kirche

    Domplatz (Dóm tér)

    Der Domplatz beherbergt den Dom St. Peter im Norden, das Bischöfliche Palais im Westen und das Kirchenarchiv im Osten. Vor dem Dom steht das Denkmal des Bischofs Ignác Szepessy von György Kiss (1893).

    Domplatz mit Dom St. Peter, Kirchenarchiv und Szepessy Denkmal
    Pécs: Dom-Patz mit Dom, Szepessy Denkmal und Kirchenarchiv

    Der Dom hat eine in das 11. Jahrhundert zurückreichende bewegte Geschichte. Der heutige neoromanische Bau ist das Ergebnis der Renovierung 1882-91, wobei die Grundstruktur aus dem 11. Jh. bewahrt wurde: eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit vier Ecktürmen und drei Ostapsiden.

    Die prachtvolle Innenausstattung wurde von namhaften Bildhauern und Malern des Historismus ausgeführt. Die fünfschiffige Krypta ist wegen ihrer Größe und ihrer Mosaiken einzigartig in Europa.

    Dom: Mittelschiff (li) und Krypta (re)
    Dom zu Pécs, Mittelschiff   Dom zu Pécs, Krypta

    Südwestlich im Dom befindet sich ein zu einem Altar umgeformtes Tabernakel aus rotem Marmor (1506). Es zählt zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern der Renaissance in Ungarn.

    Die Barbakane westlich des Domplatzes stammt aus dem späten 15. Jh. Sie wurde zum Schutz gegen die Türken errichtet und war Teil des Mauersystems der ehemaligen Bischofsburg. Im benachbarten Garten steht die Statue des Bischofs Janus Pannonius.


    Barbakane
    Pécs, Barbakane

    Das eklektizistische Bischöfliche Palais und das spätbarocke Kirchenarchiv liegen westlich bzw. östlich des Doms.

    Kirchenarchiv (li) und Bischöfliches Palais (re)
    Pécs, Kirchenarchiv  Pécs, Bischöfliches Palais

    Links vom Südtor der Ostfassade des Bischöflichen Palais steht auf einem kleinen Balkon die Zinnplastik Franz Liszt von Imre Varga.

    Franz Liszt Plastik
    Pécs: Franz-Liszt-Denkmal von Imre Varga

    Östlich des Doms liegt auch das Cella Septichora Besucherzentrum. Es beherbergt die archäologischen Funde eines römischen Friedhofs aus dem 4. Jahrhundert.

    Cella Septichora
    Pécs: Cella Septichora 


    Südlich des Domplatzes liegt die Frühchristliche Grabkapelle mit einem römischen Grab aus dem 4. Jahrhundert.

    Römisches Grab
    Pécs: Römisches Grab

    Káptalan utca

    Die Káptalan utca (Domherrengasse) verläuft vom Domplatz in östliche Richtung. Sie wird von zahlreichen denkmalgeschützten Häusern gesäumt, hinter deren Fassade sich wiederum zahlreiche Museen verbergen:
  • Das Ferenc Martyn Museum in der Káptalan utca 6 mit Werken des einheimischen Malers und Bildhauers (1899-1986).
    Die Galerie für Moderne Ungarische Kunst in der Káptalan utca 4 vermittelt einen ausgezeichneten Überblick über die bildgebende Kunst in Ungarn von 1850 bis heute.
  • Das Vasarely Museum in der Káptalan utca 3 - das Geburtshaus von Vasarely - zeigt beeindruckende Werke des Schöpfers der Op Art.
  • Im Haus nebenan - dem angeblich ältesten Haus von Pécs - in der Káptalan utca 2 ist das Zsolnay Museum untergebracht.
    Hinweis: Wir haben den Museen und Ausstellungen in Pécs eine eigene Internetseite gewidmet: Museen in Pécs

    Király Straße (Király utca)

    Király Straße gegen Osten. Im Hintergrund die Lyzeum Kirche
    Pécs: Király Str. gegen Osten

    Die Király Straße verläuft vom Széchenyi Platz in östliche Richtung. Sie ist die Flaniermeile von Pécs, gesäumt von Geschäften, Kneipen und Restaurants; hier liegen aber auch mehrere architektonisch sehenswerte Gebäude:
  • Die Lyzeum-Kirche samt Ordenshaus in der Király Str. 44 wurde 1741 bis 1756 im Stil des Spätbarocks an der Stelle einer Dschami errichtet. Die beiden Türme erhielt sie 1778-79.

    Lyzeum-Kirche und ehem. Ordenshaus
    Pécs: Lyzeum-Kirche, ehem. Ordenshaus 

  • Das Vasváry Haus in der Király Str. 19 wurde 1871 im früheklektischen Stil errichtet und seine Fassade später zwischen den beiden Seitenfenstern mit Zsolnay-Pyrogranitstukkaturen verziert.

    Vasváry-Haus, Fassade
    Pécs: Vasváry-Haus, Fassade

  • Das beeindruckende Nationale Theater in der Király Str. am Színház tér wurde 1890-95 im Stil des Neorokokos und der Neorenaissance vermischt mit Elementen des ungarischen Jugendstils unter Mitwirkung berühmter Architekten errichtet.

    Nationales Theater
    Pécs, Nationales Theater

  • Das prachtvolle Jugendstilgebäude Grandhotel Palatinus in der Király Str. 5 wurde 1913 fertiggestellt und inzwischen aufwendig renoviert.

    Hotel Palatinus
      Pécs, Hotel Palatinus

  • Das Schwanenhaus wurde Anfang der 1800er Jahre in der Király Str. 15 errichtet. Hier fanden zwei musikhistorische Ereignisse statt: am 26. Oktober 1846 gab Franz Liszt im Festsaal ein Konzert - eine Gedenktafel an der Fassade erinnert an diese Begebenheit - und 1862 erklang hier auf dem vom Pécser Gesangverein abgehaltenen Konzert erstmals das Ungarnlied.
  • Wenige Schritte weiter westlich liegt das Regionalarchiv. Es ist im ehem. Gebäude der Zentrale der Sparkasse untergebracht. Die Fassade wurde nach einem Umbau im Stil des Historismus gestaltet; ansonsten hat das Gebäude seine barocke Bausubstanz bewahrt.

    Schwanenhaus (li); Regionalarchiv (re)
    Pécs, Schwanenhaus  Pécs, Regionalarchiv

  • Das ehem. Offizierskasino zwischen dem Schwanenhaus und dem Regionalarchiv erhielt seine eklektizistische Fassade 1895 nach Plänen von Imre Schlauch. Später diente es als Garnisionsklub und Restaurant. Gegenwärtig steht es leer.

    Ehem. Offizierskasino
    Pécs, Ehem. Offizierskasino

    Ferencesek Straße (Ferencesek utcája)

    Die schönste Fußgängerzone in Pécs mit u.a. der Kirche der Franziskaner.

    Ferencesek Straße: Mitte (li); Franziskaner-Kirche im Westen (re)
    Pécs, Ferencesek Straße  Pécs: Ferencesek Straße mit Kirche der Franziskaner

    Die Franziskaner-Kirche verbindet eine bewegte Geschichte. Die hier gelegene mittelalterliche Kirche wurde während der Türkenbesatzung zu einer Moschee umgebaut. Diese wurde ihrerseits nach dem Abzug der Türken von den Franziskanern abgerissen und an ihrer Stelle eine katholische Kirche im Stil des Barocks errichtet. Ihren heutigen eklektischen Stil erhielt die Kirche dann durch weitere Umbauten. Erhalten blieb das barocke Innere und der barocke Turm. Die Kirche gilt als das schönste barocke Gebäude in Pécs.

    Franziskaner-Kirche: Altar (li); Seitenaltäre und Kanzel (re)
    Pécs: Franziskaner Kirche; Hauptaltar  Pécs: Franziskaner Kirche; Seitenaltäre und Kanzel

    Kossuth-Platz (Kossuth tér)

    Der Kossuth-Platz südlich vom Széchenyi Platz wird von zwei Gebäuden beherrscht. Entlang der gesamten Nordseite erstreckt sich das eklektizistische Regierungspräsidium und auf seiner Ostseite steht die im romantisch-maurischen Stil errichtete Synagoge. Vor dem Regierungspräsidium erhebt sich das 1908 errichtete Kossuth Denkmal.

    Kossuth-Platz mit Regierungspräsidium und Synagoge (li); Kossuth Denkmal (re)
    Pécs: Kossuth-Platz mit Regierungspräsidium und Synagoge   Pécs: Kossuth Denkmal

    Weitere Sehenswürdigkeiten

  • Die Moschee mit Minarett des Jakovali Hassan Pascha in der Rákóczi út 2 wurden Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Nach dem Abzug der Türken diente sie als Kapelle. Heute beherbergt sie ein kleines Museum mit osmanischer Kunst.

    Moschee des Pascha Jakovali Hassan (li); Minarett (re)
    Pécs: Moschee Pascha Jakovali Hassan  Pécs: Minarett


  • Die reizvolle Mohren-Apotheke am Eingang vom Széchenyi Platz zur Apáca utca mit stilvoller Einrichtung und kleinem Museum.

    Mohren-Apotheke (li) und Apothekenmuseum (re)
    Pécs: Mohren-Apotheke  Pécs: Mohren-Apotheke, Museum


  • Der Post Palast am Graz tér bzw. in der Jókai Mór utca ist eigentlich ein typischer Vertreter des eklektizistischen Stils. Besonders ins Auge fallend sind jedoch seine schönen Verzierungen im ungarischen Jugendstil.

    Post Palast: Fassade am Graz tér (li); Treppenhaus (re)
    Pécs: Graz tér mit Postpalast im Hintergrund  Pécs: Postpalast, Treppenhaus

    Events

  • Internationale Woche der Kultur mit Schwerpunkt Theater (Juli).
  • Tanz- und Musikfestival Ende September.
  • Europäisches Weinlied-Festival Ende September.

    Freizeit / Für Familien

  • Das Schwimmbad Hullám in der Szendrey Júlia utca 7.
  • Der (kleine) Zoo hält gegenwärtig 70 Arten von fünf Kontinenten. Eine Kinderschmalspurbahn fährt vom Zoo auf einer 570 m langen Strecke.
  • Fernsehturm: Der nahezu 200 Meter hohe Fernsehturm steht auf der 535 Meter hohen Misina-Höhe. Von seiner Aussichtsterrasse und seinem Café bietet sich ein wunderschöner Rundblick. Erreichbar ist der Turm am bequemsten mit dem Stadtbus.
  • Ein Ausflug nach Tettye und zur Havi hegy Kapelle, beide auf einer Anhöhe im Nordosten der Stadt.

    Tettye ist ein 4,5 ha großes Freizeitgelände. Es beherbergt u.a. den sog. Ruinenpark.

    Tettye, Ruinenpark
    Ruinenpark in Tettye; im Hintergrund die Havi hegy-Kapelle  Tettye, Ruinenpark

    Die Havi hegy-Kapelle liegt in der Havi hegy utca 7 in unmittelbarer Nachbarschaft zu Tettye. Sie wurde 1691 errichtet. Nicht nur die Kapelle ist sehenswert; von hier bietet sich ein herrlicher Blick auf die Pécser Innenstadt.

    Tettye-Pécs: 

  • Ein Ausflug zum Pécser See - Pécsi tó ca. 17 km nördlich von Pécs. Baden und Angeln in herrlicher Umgebung! Anfahrt über die Landesstraße nach Örfü.
  • Angeln

    Pécser See
    Pécser See

    Restaurants & Cafés

  • Dóm Étterem, Király utca 3
  • Café Restaurant & Bar Replay, Király utca 4
  • Bellagio Ristorante, Király utca 19
  • Iparos Vendéglö, Rákóczi utca 24-26
  • Restaurant Vadásztanya, Jakabhegyi utca 77
  • Konditorei Mecsek, Széchenyi tér 16
  • Konditorei Virág, Széchenyi tér 7-8.

    Shopping

  • Das Pécs Arkád, Bajcsy-Zsilinszki utca 11, ist mit 35.000 qm Verkaufsfläche und 130 internationalen und regionalen Geschäften das größte Einkaufszentrum in Pécs.
  • Kereskedök Háza, Rákóczi Str 46: Shoppen, Beauty, Gastronomie.
  • Pécs Plaza, Megyeri utca 76.

    Sehenswert und Freizeitangebote in der Umgebung von Pécs

  • Mohács (ca. 35 km): Geschichtsträchtige Kleinstadt an der Donau mit sehenswerter Innenstadt (LB, B (1x U)). Etwa 6 km südlich liegt die Historische Gedenkstätte über die Schlacht bei Mohács 1526. LB-Haltestelle Mohács Emlékpark.
  • Siklós (ca. 30 km): mächtige Burg mit sehenswertem Burgmuseum; berühmte Weingegend, LB.
  • Szigetvár (ca. 35 km): Burg Zrínyi, eine der legendärsten Burgen Ungarns, LB, B.
  • Cserkút (ca. 5 km): römisch-katholische Dorfkirche mit wertvollen Fresken (13. Jahrhundert), LB, B.
  • Máriagyüd (ca. 25 km): berühmte Wallfahrtskirche, LB.
  • Villány (ca. 45 km): Dorf in Ungarns bedeutendster Weinregion; Bordeaux-artige Weine, LB (direkt bzw. 1x U), B.
  • Harkány (ca. 25 km): Thermal- und Freibad; berühmte Weingegend. LB.
  • Der Nationalpark Donau-Drau mit der Region Ormánság ( im Süden) bzw. dem Gemencer Wald (im Osten).
  • Das Erholungsgebiet Mecsek.
  • Szekszárd (ca. 55 km): Anmutige Kleinstadt mit sehenswerter Architektur; Zentrum der Sárközer Volkskunst, bedeutende Weingegend, LB. Auf dem Weg dorthin:
    - Pécsvárad (ca. 15 km): Burgkloster, eines der bedeutendsten mittelalterlichen Gebäude Ungarns; heute Museum, LB.
    - Mecseknádasd (ca. 30 km): Romanische Dorfkirche und mittelalterliche Réka-Burgruine - Geburtsort der Heiligen Margarete von Schottland. St. Stephan-Kapelle mit 300 Jahre altem Friedhof der Donauschwaben, LB.
  • Abaliget (ca. 20 km): malerisch gelegene Ortschaft, bekannt vor allem für ihre (Heil)-Höhle, LB.
  • Orfü (ca. 15 km): Feriengebiet (Baden, Angeln, Wassersport; Reiten) in malerischer Umgebung, LB.
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

    Eingabehilfen

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    Hinweise:
  • Beachten Sie die Option "Mietwagen"!
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    Aktualisiert am 14.10.2016