Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Sárospatak in Ungarn
 

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Sárospatak

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Sárospatak

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Im Raum Tokaj

Sárospatak

Historische Kleinstadt (13 500 Einwohner) am Fluss Bodrog in der Region Nordungarn. Das Städtchen liegt in einer anmutigen Gegend an den östlichen Ausläufern des Zempléngebirges im Tokajer Weingebiet in der Nähe des Weinorts Tokaj. Bekannt ist das Städtchen auch über die Landesgrenze hinaus durch sein Reformiertes Kollegium und das Burgschloss Rákóczi.

Verkehrsanbindung

Sárospatak liegt an der Hauptstraße 37 zwischen Miskolc und Sátoraljaújhely an der Grenze zur Slowakei. Von Westen ist es mit dem Auto über diese Straße bequem zu erreichen. Von Süden bzw. Osten stellt sich das Problem, dass Sárospatak nördlich der Theiß liegt, d.h. dass man die Theiß überqueren muss. Hierzu gibt es nur eine Brücke bei Tokaj; ansonsten muss man mit der Fähre übersetzen (bei Tiszalök, Grávavencsellö und Tiszabercel).
Über das Schienennetz ist Sárospatak per Schienenersatzverkehr mit Miskolc verbunden. Linienbusse verkehren im Direktverkehr mit u.a. Tokaj (und von dort weiter nach Debrecen - die meisten dieser Busse verkehren aber nur 1-3 x täglich!), während die Fernanbindungen an weitere Städte im Osten und Süden Ungarns - wegen des oben erwähnten Problems mit der Theiß - sich etwas umständlicher gestalten.

Kurze Geschichte

Der heutige Ort wurde zuerst urkundlich im Jahre 1221 als die Siedlung 'Villa Potoc' erwähnt. Die weitere Geschichte ist eng mit der Árpáden-Dynastie und dem Freiheitskämpfen gegen die Habsburger verknüpft. Die Árpáden errichteten im heutigen Sátoraljaújhely (etwa 10 km nördlich) eine Festung. Nach dem Mongolensturm 1241-1242 wurde Sárospatak zur königlichen Freistadt und entwickelte sich im 15. Jahrhundert zu einem bedeutendem Zentrum des Calvinismus. Im 17. Jahrhundert erlebte Sárospatak als Fürstenresidenz und Zentrum humanistischer Bildung eine Blütezeit. Gleichzeitig rückte die Stadt immer mehr in das Zentrum der Kuruzzenaufstands. Nach dessen Niederschlagung und mit dem Abzug der Türken wurde Ungarn zum Erbland unter Habsburg. Ende des 17. Jahrhunderts schlug Fürst Rákóczi Ferenc II in Sárospatak sein Hauptquartier auf. 1703 stellte er sich an die Spitze eines nationalen Freiheitskampfs gegen die Habsburger. 1708 versammelte er in den Ruinen des Burgschlosses einen ungarischen Landtag mit der Forderung nach Unabhängigkeit. Im Oktober 1710 ging er von Sárospatak ins türkische Exil, wo er 1735 starb.

Sehenswürdigkeiten

Burggarten mit Burgschloss Rákóczi und dem Trinitarier-Kloster
Das Schloss besteht aus zwei Teilen: dem markanten 'Roten Turm' und dem Renaissance-Schloss.

Burgschloss, Westflügel
Sárospatak: Burgschloss, Westlicher Schlossflügel

  • Am ältesten ist der vierstöckige Rote Turm mit seinen drei Ecktürmen. Der erste Bergfried wurde Ende des 15. Jahrhunderts errichtet. Um 1540 wurde er im Renaissancestil verändert und 1650 für Geschützstellungen aufgestockt.
  • Den Schlossflügel (Palotaszárny) erreicht man über die Arkadenstiege mit der Lorántffy-Loggia. Dieser Verbindungstrakt (1645) zählt zu den elegantesten Architekturen der Spätrenaissance in Ungarn.

    Burgschloss zu Sárospatak
    Sárospatak, Burgschloss: Schlossflügel (links), dann die Arkadenstiege mit der Lorántffy-Loggia und dem Roten Turm (rechts)

    Burgschloss: Arkadenstiege und Lorántffy-Loggia (li) bzw. Roter Turm (re)
    Sárospatak, Burgschloss: Arkadenstiege und Lorántffy-Loggia   Sárospatak, Burgschloss: Roter Turm

    Im Schlossflügel ist heute das Rákóczi Museum untergebracht. Es zeigt die Geschichte des Rákóczi-Geschlechts. Die voll eingerichteten Zimmer beeindrucken mit ihren Stilmöbeln, Tapisserien, Porzellan und Gläsern.
    Schönstes Gemach ist das geschichtsträchtige Sub-rosa-Zimmer im nordöstlichen Runderker mit seiner Stuckrose im Gewölbe. Die Gewölbekappen füllen Wandmalereien im Stile der Renaissance.

  • Das ehemalige Trinitarier-Kloster liegt schräg gegenüber dem Schloss.

    Ehem. Trinitarier-Kloster
    Sárospatak: Ehemaliges Trinitarier-Kloster


    Burgkirche am Szent Erzsébet tér
    Die gotische Vorläuferkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde um 1480 zur dreischiffigen Hallenkirche umgestaltet. Der barocke Hochaltar wurde aus der Karmeliter-Kirche der Burg Buda (in Budapest) überführt. Die 200 Jahre alte Orgel stammt aus Kassa (dem heutigen Kosice in der Slowakei). Das moderne Bronzedenkmal vor der Kirche zeigt die hl. Elisabeth.

    Burgkirche
    Sárospatak: Burgkirche mit Denkmal der hl. Elisabeth

    Bauten der Reformation
  • Reformiertes Kollegium (Comenius-Kollegium)
    Das monumentale Gebäude wurde zwischen 1806 und 1814 im klassizistischen Stil errichtet. Es beherbergt neben Unterrichtsräumen und Wohnzimmern für die Studenten das Comenius-Gedächtnis-Museum und die Bibliothek.

    Reformierte Kirche mit Garten des Reformierten Kollegiums (li) bzw. Innenansicht (re)
    Sárospatak: Reformiertes Kollegium, Garten; im Hintergrund die Reformierte Kirche   Sárospatak: Reformierte Kirche, Innenansicht

    Reformiertes Kollegium, Innenhof
    Sárospatak: Reformiertes Kollegium, Innenhof

  • Das Comenius-Gedächtnis-Museum ist im letzten noch original erhaltenen Teil des Gebäudes untergebracht und ist der Geschichte des Kollegs gewidmet.
  • In der Bibliothek lagern rund 75 000 Bücher. Der lange ovale Raum hat eine Galerie und Trompe-l'Oeuil-Malereien, die den Anschein einer Kuppel erwecken.
  • Die Reformierte Kirche in der Lórántffy Zsuzsanna utca 2, zwischen 1771 und 1781 im spätbarocken Stil erbaut.

    Bauten im Stil der Organischen Architektur
  • Anthropomorphisches Kulturhaus in der Eötvös utca von Imre Makovecz, errichtet 1983.
  • Hild-Udvar-Einkaufszentrum (1972) am Király Béla tér von Imre Makovecz
  • Das von Imre Makovecz entworfene Árpád-Vezér-Kolleg wurde 1993 in der Arany János út 3-7 eingeweiht
  • Die Mietshäuser Patika Ház (1983-1986) von Ervin Nagy

    Freizeit / Für Familien

  • Rákóczi Weinkeller (Erzsébet utca 26).
  • Thermal- und Schwimmbad

    Events

    St. Elisabeth Tage im Burgviertel (Anfang Juni).

    Sehenswertes in der Umgebung

  • Der Weinort Tokaj (ca. 35 km); LB, B (1x U).
  • Die Kleinstadt Szerencs (ca. 35 km) mit der Rákóczi-Burg und der Reformierten Kirche, LB (1x U), B; auf dem Weg dorthin die in den Berg gehauenen Weinkeller von Hercegkút (4 km; LB), die griechisch-katholische Kirche in Tolcsva (ca. 18 km; LB) und nicht zuletzt das Geburtshaus des Revolutionsführers Lajos Kossuth in Monok (ca. 40 km; LB (2x U)).
  • Die Kirchen in Sátoraljaújhely (ca. 10 km), LB (direkt bzw. 1x U).
  • Die originelle romanische Kirche in Karcsa (ca. 20 km), LB (direkt bzw. 1x U).
  • Das Renaissance-Burgschloss in Pácin (ca. 25 km), LB (direkt bzw. 1x U).
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

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    Aktualisiert am 14.10.2016