Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Sopron in Ungarn
 

Ferienwohnungen & Ferienhäuser
bei





Hotel?
1 kostenlose Übernachtung inklusive!
bei

Expedia.de - Reisen. Wie, wann, wohin du willst.

Eingabehilfe

Sopron

Sie sind hier: Startseite > Hauptmenü > Stadt&Kultur > Sopron

Wichtiger Hinweis!
Diese Webseite ist unter Aussparung der Ebene Hauptmenü auf die Adresse
http://www.zauberhaftes-ungarn.de/staedte/sopron.htm umgezogen.
Sie werden nach 15 Sekunden automatisch weitergeleitet.

Städte und Orte in Ungarn erleben

Sopron
Lage
Verkehrsanbindung
Geschichte
Sehenswürdigkeiten
Shopping
Restaurants&Cafés
Freizeit / Für Familien
Events
Umgebung: Sehenswert& Freizeit

Unterkunft, Zimmer: Hotels, Pensionen, Apartments u.ä. in Sopron

Top-Angebote! Buchen Sie gleich hier bei meinen Partnern!
Klicken Sie auf ein Logo (bzw. falls das Logo nicht mit einem Hyperlink versehen ist, auf den Ortsnamen) und sehen Sie sich die Angebote an.
Hinweis HRS.de: Deeplinking auf Sopron ist momentan leider nicht möglich. Klicken Sie auf das Logo und tragen Sie auf der neuen Seite unter Reiseziel Sopron Ungarn ein.
Für weitere Angebote zu Ihrer Unterkunft in Sopron siehe auch unter "Hotel" und "Ferienhäuser" in der quergelegten grünen Menüleiste oben!


Sopron


Sopron

Sopron

...ist eine der ältesten Städte Ungarns. Hier lag die Römersiedlung Scarbantia, hier kreuzten sich die nord-südliche Transkontinentalstraße und die ost-westliche Handelsstraße und führte die berühmte Bernsteinstraße vorbei. Die Gotik, Renaissance und der Frühbarock konnten sich frei entfalten und die Spuren sind auch heute noch überall in der Innenstadt gegenwärtig, weil Sopron von den Verwüstungen der Türken verschont blieb. Fast jedes Haus erzählt anhand von Gedenktafeln seine eigene, in Jahrhunderten bemessene Geschichte. So ist eine Wanderung durch die winkeligen Gassen und über die beschaulichen Plätze der Innenstadt Soprons eine harmonische Wanderung durch die Architektur des Hochmittelalters und der frühen Neuzeit.
Quasi als i-Tüpfelchen zu erwähnen ist noch die liebliche Umgebung mit ihrer gesunden Gebirgsluft und den Freuden der Soproner Weinregion.

Lage

Die Stadt Sopron (deutsch: Ödenburg), ca. 55 000 Einwohner, liegt unweit des Neusiedler-Sees, des Nationalparks Fertö-Hanság und der Grenze zu Österreich. Sie ist die einzige größere Stadt in Ungarn, die von den Mongolen und Türken verschont blieb. Sehenswert in Sopron allemal ist die denkmalgeschützte Altstadt mit prächtiger gotischer - Sopron besitzt die meisten gotischen Baudenkmäler Ungarns - und frühbarocker Bausubstanz.

Verkehrsanbindung

Sopron ist günstig an den Fernverkehr angebunden:
  • mit dem Auto ist es aus Wien über die Autobahn A3 bis Knoten Eisenstadt und von dort über die Landesstraße 166 - ab der Grenze als Hauptstraße 84 weitergeführt - bequem erreichbar. Rund 10 km südöstlich von Sopron zweigt die Hauptstraße 85 nach Györ ab (dort Anbindung an Budapest); die Hauptstraße 84 verläuft weiter zum Nordufer des Plattensees.
  • Mit der Eisenbahn und dem Linienbus besteht ebenfalls eine Direktverbindung mit Wien. Ab Sopron gibt es Direktverbindungen im Nahverkehr mit den meisten Städten und Orten in Westtransdanubien bzw. im Fernverkehr direkt oder über Szombathely (dort umsteigen) mit u.a. Budapest sowie Städten in Südtransdanubien und jenseits der Donau.

    Kurze Geschichte

    Die Stadt wurde 300 Jahre v. Chr. von den Kelten gegründet. Um 15 n. Chr. ließen sich römische Kaufleute hier nieder. Aus einer römischen Festung entwickelte sich die Bürgerstadt Scarbantia. In Folge der Völkerwanderung (5. bis 8. Jahrhundert) siedelten Hunnen, Goten, Langobarden, Heruler, Awaren und Slawen an. Im 9. Jahrhundert errichteten die verbliebenen Awaren in den römischen Ruinen eine Festung, die bayrische Siedler die 'Öde Burg' nannten (Ödenburg). Anfang des 10. Jahrhunderts wurde die Festung von den landnehmenden Magyaren erobert und als Bollwerk zur Absicherung ihrer Westgrenze ausgebaut. Ab dem 13. Jahrhundert brachten Handwerk und Handel raschen Wohlstand. Von den Türken weitgehend verschont konnte sich Sopron entwickeln und ein reiches kulturelles Leben entwickeln. Nach dem Stadtbrand 1676 begann der Wiederaufbau im Barockstil. Nach Trianon entschied sich die Bevölkerung in einer Volksabstimmung für den Verbleib bei Ungarn. Sopron wurde im zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Der Wiederaufbau zog sich bis in die 60er Jahre.

    Sehenswürdigkeiten

    Hinweis 1: Die nachfolgend fett-kursiv geschriebenen Namen sind mit einem Hyperlink ausgestattet. Wenn Sie näheres zu dem hinter dem jeweiligen Namen sich verbergenden Gebäude erfahren möchten, dann klicken Sie bitte auf den Hyperlink!
    Hinweis 2. Wir haben folgenden Stilarten der Architektur in Sopron jeweils eine eigene Internetseite gewidmet:

  • Barock
  • Gotik
  • Jüdisches Ungarn

  • Stadtteil östlich der Altstadt
    Der nördlich und östlich der Altstadt gelegene Stadtteil Soprons heißt auf Ungarisch Vár kerület, d.h. Festungs-Bezirk. Gegen Osten wird der Stadtteil von der Altstadt von der alten Stadtmauer getrennt. Im Norden bildet der Feuerturm den Trennpunkt.

    Vár kerület: Bastion der alten Stadtmauer (li); Blick Richtung Süden (re)
    Sopron: Bastion der alten Stadtmauer  Sopron, Bezirk östlich der Altstadt

  • Altstadt (Belváros), Hauptplatz (Fö-tér)
    Die Altstadt von Sopron mit ihren winkeligen Gassen und historischen Bauten liegt ziemlich in der geografischen Mitte der Stadt Sopron nördlich des Bahnhofs. Von Norden betritt man die Altstadt über den Stadtturm.

    Feuerturm

    Der rund 60 m hohe Feuerturm (Tüztorony) erzählt in der Sprache der Architektur die Geschichte Soprons. Das viereckige Fundament errichteten einst die Römer, als Sopron noch die Römerstadt Scarbantia war. Die Árpáden fügten dann den zylindrischen romanischen Aufbau hinzu. Die toskanische Arkadengalierie stammt aus der Blütezeit der Renaissance. Und zu guter Letzt erhielt der Turm 1676, nach der Feuersbrunst, sein barockes achteckiges Oberteil mit der Turmuhr und der barocken Turmhaube. An der Südseite erinnert das neobarocke Tor der Treue an die Volksabstimmung 1921, bei der sich eine Mehrheit der Soproner Bürger für einen Verbleib ihrer Stadt bei Ungarn entschieden hatten.
    Eine schmale Wendeltreppe mit 200 Stufen führt nach oben zur Galerie. Der Besucher wird mit einem herrlichen Blick auf die Stadt, die Löver-Hügel im Südwesten und die österreichischen Alpen im Westen reichlich belohnt.
    Der Feuertum ist das Wahrzeichen von Sopron. Seinen Namen verdankt er dem Umstand, dass früher Turmwächter die Bevölkerung vor Feinden und Feuer warnten, am Tage durch verschiedene Hornsignale, nachts mit einer Laterne.
    Der Turm wurde zuletzt im Jahr 2012 umfassend renoviert. Seine Attraktion ist nicht nur die herrliche Aussichtsplattform. Er beherbergt auch sehenswerte Ausstellungen; im Untergeschoss befinden sich römische Ausgrabungen, auf den einzelnen Turmetagen im Treppenhaus kann man sich über die Stadtgeschichte informieren und dabei immer wieder eine kleine Ruhepause einlegen. Sehr gelegen ist auch, dass sich das städtische Touristenbüro Tourinform am Turm befindet.

    Feuerturm mit Stornohaus (li) und Rathaus (re)
    Sopron: Feuerturm mit Stornohaus (li) und Rathaus (re)

    Hauptplatz

    Nachdem man den Feuerturm durchschritten hat gelangt man auf den Hauptplatz - Fö tér. Diesen schönen Platz ziert zunächst die barocke Dreifaltigkeitssäule und eine Vielzahl historischer Bauten einschließlich dem Rathaus (neben dem Feuerturm), dem Storno-, Generals- Fabricius- und ehem. Komitatshaus (im Norden des Platzes) sowie der Marienkirche, und der Apotheke "Zum weißen Engel" (im Süden des Platzes).

    Hauptplatz mit (von li nach re) Generalshaus, Stornohaus und Rathaus

    Hauptplatz
    Links: gegen Norden mit Fabriciushaus, Generalshaus, Stornohaus und Mariensäule
    Rechts: gegen Südwesten mit Marienkirche, Mariensäule und ehem. Komitatshaus

    Sopron: Hauptplatz gegen Norden  Sopron: Hauptplatz gegen Südwesten

    Dreifaltigkeitssäule

    Die barocke Dreifaltigkeitssäule (1701) ist die älteste und schönste Pestsäule Ungarns. Das besondere an dem Denkmal ist, dass hier erstmals in Mitteleuropa die gedrehte Säulenform im Freien angewendet wurde.

    Dreifaltigkeitssäule
    Sopron, Dreifaltigkeitssäule   Sopron: Dreifaltigkeitssäule; im Hintergrund Marienkirche

    Storno-Haus

    Das Storno-Haus - benannt nach der aus dem Tessin stammenden Künstlerfamilie Storno - neben dem Stadtturm: gotische Sitznischen, Festetics-Wappen, barocke Türklopfer und Spätbarock-Fassade mit dem über zwei Stockwerke gehenden, reich geschmückten Erker und dem von zwei toskanischen Halbsäulen eingefassten Torbogen mit dem Wappen der Adelsfamilie der Festetics. Der Arkadenhof im Stil der Spätrenaissance mit zweistöckiger Loggia zählt zu den schönsten der Stadt.
    Die Innenarchitektur beeindruckt mit ihren geschmackvoll und individuell eingerichteten und reich dekorierten Salons, Esszimmern und Aufenthaltsräumen.
    Hier residierte 1482/83 vermutlich König Matthias Corvinus. Das Haus war damals in Besitz der Familie Haberleiter. Im 18. Jahrhundert wurde es von den Festetics erworben. Zu dieser Zeit erhielt es auch seine heute noch erkennbare barocke Form. Rund einhundert Jahre später kaufte die Familie Storno das Haus und ab 1872 erhielt es auch seinen heutigen Namen - Storno-Haus.
    1984 zog die Familie Storno aus dem Haus aus und es wurde zu einem Museum umfunktioniert. Die Storno-Sammlung ist im ersten Stock untergebracht. Sie umfasst sowohl das Mobiliar sowie die überaus reiche Kunstsammlung der Familie Storno. Im zweiten Stockwerk befindet sich die regionalgeschichtliche Ausstellung.

    Storno-Haus; links daneben das Generals-Haus
    Sopron: Hauptplatz mit (von links nach rechts) Fabricius-Haus, Generals-Haus und Storno-Haus

    Generals-Haus

    Das Generals- oder Lackner-Haus am Hauptplatz 7 ist aus dem ältesten Steinhaus (14. Jahrhundert) von Sopron entstanden. Seine heutige Form erhielt es 1620, der klassizistische Balkon kam 1830 hinzu. Die Räume um den Arkadenhof dienen der Ausstellung und Restaurierung barocker Steinfiguren.
    Hier wohnte der berühmte erste Bürgermeister von Sopron, Dr. Kristóf Lackner (1571-1631).

    Fabricius-Haus

    Das Fabricius-Haus am Hauptplatz 6 ist auf dem Grundriss einer 1320 begonnenen gotischen Kapelle entstanden. Der Bau der Kapelle wurde nach kurzer Zeit wieder abgebrochen und das bis dahin Errichtete in zwei getrennte Gebäude mit gemeinsamen Keller aufgeteilt. Nach dem Zusammenschluss der oberirdischen Teile entstand ein mittelalterliches gotisches Wohnhaus, das später eine Barockfassade erhielt. 1806 kaufte Endre Fabricius das Haus und es wurde nach ihm benannt.
    Die barocke symmetrische Außenfassade des zweistöckigen Hauses ist geprägt von den beiden Erkern sowie den beiden Eingängen, wovon der eine für Kutschen. Der Innenhof besitzt einen zweistöckigen Arkaden-Säulengang aus dem 17. Jahrhundert. Das sehenswerte Innere umfasst zunächst den gotischen Keller mit seinen hohen Gewölben sowie den gotischen Saal im Erdgeschoss. Die Räumlichkeiten sind mit barocken Elementen ausgestattet, reich dekoriert und qualitätsvoll eingerichtet.
    Das Fabricius-Haus beherbergt gegenwärtig drei Ausstellungen: im gotischen Saal des Kellers das römische Lapidarium mit Relikten aus dem damaligen Scarbantia. Die zweite Ausstellung widmet sich der Bernsteinstraße; sie führte durch das alte Sopron (Scarbantia) und war eine der wichtigsten Handelsstraßen der Antike.
    Das Haus befand sich seit dem Mittelalter im Besitz reicher Soproner Bürger. Die im ersten und zweiten Stockwerk untergebrachte Ausstellung gibt einen eindrucksvollen Einblick in die damalige bürgerliche Wohnkultur. Im ersten Stockwerk sind eine Wohnung mit Einrichtungen und Gebrauchsgegenständen aus dem 17. Jahrhundert, im zweiten Stock aus dem 18. Jahrhundert zu sehen.

    Ehem. Komitatshaus

    Im klassizistischen ehem. Komitatshaus am Hauptplatz 5 sind heute einige Ämter der städtischen Verwaltung untergebracht.

    Ehem. Komitatshaus
    Sopron, Komitatshaus

    Marien-Kirche

    Die gotische Marien-Kirche ist im Volksmund auch als Ziegenkirche bzw. Geißkirche (Keske templom) bekannt. Der Legende zufolge soll hier ein Ziegenhirt beim Weiden seiner Ziege auf einen mit Goldtalern gefüllten Krug gestoßen sein und den Fund zum Bau einer Kirche gestiftet haben. Von der damaligen gotischen Kirche sind nur Fragmente erhalten geblieben. Die Inneneinrichtung ist heute barock; der Hochaltar ist im Stil des Rokoko gestaltet.

    Marien-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
    Sopron: Marien-Kirche, Fassade    Sopron: Marien-Kirche, Innenraum

    Kapitelsaal

    Der Kapitelsaal hinter der Marien-Kirche zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Hochgotik in Ungarn.

  • Sonstige Altstadt

    Bürgerhäuser und Patrizienhäuser

    Den Regeln mittelalterlicher Verteidigungstechnik entsprechend in der Regel sägezahnartig angelegt. Die Mehrzahl bewahrt ihren gotischen Mauerkern und zeigt bedeutende gotische Details wie Sitznischen im Torweg, Maßwerkfenster, Portale. Die meisten Fassaden wurden nach dem Stadtbrand 1676 im Barockstil erneuert und teilweise um die Mitte des 18. Jahrhunderts mit Rokoko- und Zopfstil-Ornamenten bereichert. Die stimmungsvollen Laubenhöfe mit toskanischen Säulen und Korbbogen-Arkaden stammten zum Teil aus der Spätrenaissance oder dem Frühbarock.

    Kirchgasse

    In der Kirchgasse (Templom utca) stehen mehrere denkmalgeschützte Bauten:
  • das Palais Esterházy (Barockportal, Glockenmadonna)
  • das Bezerédj-Haus Nr. 6 mit einer der schönsten Barockfassaden wurde um 1710 auf mittelalterlichen Fundamenten errichtet. 1833 gelangte es in den Besitz der Familie Bezerédj.
  • Die Evangelische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Platz für 3000 Gläubige ist die drittgrößte evangelische Kirche Ungarns. Hier standen einst eine 1676 aus Holz erbaute evangelische Kirche, die aber noch im selben Jahr abbrannte. Der Nachfolgebau 1672-1722 war ebenfalls aus Holz. 1782 wurde dann eine barocke Steinkirche errichtet, allerdings ohne Turm. Der heutige neoromanische Turm wurde erst 1867 angefügt.
    Das Innere ist in kostbarem barocken Stil gehalten. Die vier Glocken erzählen jede ihre eigene Geschichte. Die Orgel zählt zu einer der größten der Ungarischen Evangelischen Kirche.
  • das Haus Nr. 12 mit gotischen Sitznischen, Barockfassade und Laubenhof beherbergt das Evangelische Museum.

    Klostergasse

    Die Klostergasse (Kolostor utca) mit
  • der Apotheke "Zum Weißen Engel" und ihrem Apothekenmuseum (Patikamúzeum) mit klassizistischem Mobiliar und Gegenständen verschiedener Apotheken der Stadt.
  • Das ehemalige Palais Starhemberg.
  • Das Kelterhaus (Nr. 5).
  • Das Haus Nr. 7 mit romanischen Sitznischen und gotischen Elementen.
  • Das Palais Zichy (Nr. 11). Sein Hauptmerkmal sind außen die beiden massiven, über zwei Stockwerke reichenden Erker bzw. im Inneren die beiden Prunksäle im ersten Stock und das mit barocken Steinskulpturen geschmückte Treppenhaus.

    Neue Gasse

    In der Neuen Gasse (Új utca), der einstigen Judengasse, stehen die meisten gotischen Gebäude, allen voran der Komplex der Alten Synagoge in der Új utca 22. Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet. Heute ist sie das am besten erhaltene mittelalterliche jüdische Gotteshaus in Ungarn. Sie dient als Museum.

    Ursulinen Platz


    Ursulinen Platz
    Der Ursulinen Platz in Sopron

    Den Ursulinen Platz (Orsolya tér) zieren:
  • der klassizistische Marienbrunnen (1780)

    Marienbrunnen
    Sopron, Marienbrunnen

  • das barocke Arkadenhaus (Lábasház).
  • Die neogotische Ursulinen-Kirche wurde 1862-64 nebst Kloster und Schule errichtet. Das Oratorium des ehemaligen Klosters beherbergt ein Museum mit einer ausgesprochen wertvollen Sammlung römisch-katholischer Kirchenkunst.

    Ursulinen-Kirche
    Sopron: Ursulinen-Kirche

  • Gegenüber dem Arkadenhaus steht das prächtige Kaiserhaus aus römischer Zeit, auch das 'Grüne Haus' genannt. Die Fassade aus dem 17. Jahrhundert ist barock.

    St. Georg-Straße

    Die St. Georg-Straße (Szent György utca) ist gesäumt von palastähnlichen Wohnhäusern:
  • der ehemalige Palais Széchenyi, später Palais Erdödyi mit spätbarockem Laubbandlwerk-Stuck.
  • Das Löffelholz-Haus.
  • Das ehemalige Palais Eggenberg (Nr. 12). In dem berühmten Arkadenhof des Gebäudes feierten 1674-76 die evangelischen Bürger Soprons ihre Gottesdienste.
  • Die gotische St. Georg-Kirche, später barockisiert (Ende 14. Jahrhundert). Nach der Rekatholisierung ließen die Jesuiten die Fassade aufführen und die 8 Seitenkapellen anfügen. Das Innere imponiert mit prächtigen Stukkaturen: schwere Hochbarock-Ornamente an Kapellen und Emporen, Laubbandlwerk-Rampen zwischen den gotischen Kreuzrippen.

    St. Georg-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
    Sopron: St. Georg-Kirche, Fassade   Sopron: St. Georg-Kirche, Innenraum


  • Außerhalb der Altstadt

    Dominikaner-Kirche

    Die barocke Dominikaner-Kirche (Pfarrkirche zum hl. Judas Thaddäus) am südöstlichen Széchenyi Platz mit geschnitzten Altären und Statuen.

    Dominikaner-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
    Sopron: Dominikaner-Kirche, Fassade   Sopron: Dominikaner-Kirche, Innenraum

    Petöfi-Theater

    Das Petöfi-Theater am Petöfi-Platz 1 wurde 1909 durch Umbau eines hier 1840 errichteten Theaters nach den Plänen von István Megyaszay im Jugendstil fertiggestellt.

    Städtisches Museum

    Das Städtische Museum: Volkskunde, Kunstgewerbe, Gemälde).

    Heiliggeistkirche

    Die Heilig Geist-Kirche in der Szentlélek utca 2 hat einen dachreiterartigen Turm gotischen Ursprungs; das Innere ist geprägt von barocken, bedeutenden Wand- und Deckenfresken von Stephan Dorffmeister (1782).

    Zwei Mooren-Haus

    Das Zwei-Mohren-Haus in der Szent Mihály utca 9 im volkstümlichen Barock und mit von Dienern, "Mohren", auf zwei gedrehten Säulen getragenem, prachtvollem Barocktor.

    St. Michael-Kirche

    Die St. Michael-Kirche in der Pozsonyi utca nordöstlich der Altstadt aus dem 11. Jahrhundert ist die älteste Pfarrkirche von Sopron. Im 14. Jahrhundert wurde sie zu einer gotischen, dreischiffigen Hallenkirche mit Fassadenturm erweitert und um 1860 restauriert. Die frühgotische Grabkapelle St. Jakob auf dem alten Friedhof besitzt ein spätromanisches Tympanon-Relief. Es gilt als das älteste Gebäude Soprons und war ursprünglich ein Steinhaus.

    Bäckereimuseum

    Im Barockhaus in der Becsi út 5 befindet sich seit 1711 eine Backstube; heute komplett restauriert mit Bäckerei und Laden sowie sehenswerten Bäckerei- und Konditoreimuseum.

    Orthodoxe Synagoge

    Die orthodoxe Synagoge - auch Neue Synagoge genannt - in der Paprét utca 12-14, östlich der Altstadt, wurde 1890/91 im Stil der Neoromanik errichtet. Seit 1955 wird sie nicht mehr benutzt. Gegenwärtig laufen Bemühungen, das Gebäude zu einem organischen Bestandteil im städtischen Leben von Sopron zu integrieren.

    Dorfkirche Maria Magdalena

    Die gotische Dorfkirche Maria Magdalena im Vorort Bánfalva mit Fresken aus dem 13. und 15. Jahrhundert.
    Hinweis: Die Kirche ist geschlossen. Schlüssel ist laut Anweisungen auf dem Zettel an der Pforte erhältlich.

    Dorfkirche Maria Magdalena
    Dorfkirche in Sopron-Bánfalva  Dorfkirche in Sopron-Bánfalva

    Shopping

  • AlphaPark, Határdomb utca 1-2
    Shopping und Freizeitvergnügen auf über 16 000 qm. Großzügige Außenanlagen und erstklassige kulinarische Angebote. Östlich von Sopron; einfach erreichbar über die Györi út bzw. die Hauptstraße 84 Richtung Györ.
  • Sopron Plaza, Lackner Kristóf utca 35 (ca. 700 m nordöstlich von der St. Georgs-Kirche in der Szent György utca)
    Eines der größten Einkaufs- und Vergnügungszentren in Sopron.
  • Harrer Schokoladenmanufaktur / Harrer Csokoládémühely és Cukrászda, Faller Jenö utca 4
    Feinste Schokoladenerzeugnisse
  • Zsolnay Porzellangeschäft, Elökapu 11.
  • Soproni Bórház, Várkerület 15.
    Größter Weinkeller der Stadt mit angeschlossenem Geschäft. Beste Adresse der Stadt, um regionale Weine zu verkosten und zu kaufen.

    Restaurants & Cafés

    Für Essen und Trinken ist in Sopron bestens gesorgt! Nachfolgend eine Auswahl:
  • Corso Étterem, Várkerület 73
    Ein Restaurant, bestrebt die Welt von Paris und Ady Endre wieder zu beleben. Gehobene ungarische Küche.
  • Jégverem Fogadó, Jégverem utca 1.
    Gasthof in gepflegter und ruhiger Umgebung. Ungarische und internationale Küche. Gemütliche Atmosphäre, große Terrasse, gutes Preis-Leistungsverhältnis.
  • Tercia Hubertusz Étterem, Hubertusz út 1.
    Echt ungarisch und rustikal ausgerüstetes Restaurant mit großer Terrasse. Reiche Auswahl an Wildgerichten.
  • Sas Fogadó, Lövér krt. 69.
    Ungarische Küche, Weine der Region; Garten und Terrasse.
  • Konditorei Harrer / Harrer Cukrászda, Várkerület 73 bzw. Színház utca 3.
  • Konditorei Dömötör / Dömötöri Cukrászda, Széchenyi tér 13.
  • Várkapu Café, Várkerült 108/a und Hátsókapu 3.

    Freizeit / Für Familien

  • Baden:
    - Lövér fürdö in der Lövér-Hügellandschaft südlich der Stadt
    - Tómalom fürdö, Sopronköhida. Erreichbar mit der Buslinie 6.
  • Sommerrodelbahn, Bécsi domb: neben der Hauptstraße 84.
  • Tárodi Burg, Csalogány köz 28 (in Lövér-Hügellandschaft). Märchenhaft erscheinende Burg mit Türmen und Türchen, Zugbrücken, Wetterhahn, Löwenkopf, Wendeltreppen und geheimnisvollen Ecken und Nischen.
  • Károly-Wachturm auf dem Avasberg. Von dem 73 m hohen Aussichtsturm bietet sich ein beeindruckendes Panorama auf Sopron und Umgebung.

    Events

  • Internationaler VOLT Musikfestival im Juni; 200 Programmpunkte auf 15 Bühnen mit Konzerten, DJs, Theater, Aufführungen im Bereich Rock, Pop, Jazz, Hip-hop, Electro, World music etc.
  • Internationaler Chorfestival im Juli.

    Sehenswertes und Freizeitgestaltung in der Umgebung

  • Köszeg (ca. 40 km): Malerisches, mittelalterliches Burgstädtchen an der österreichischen Grenze, nördlich von Szombathely. Burg, Bürgerhäuser und Kirchen aus der Zeit der Gotik, Renaissance und dem Barock, LB (direkt bzw. 1x U), B (1x U).
  • Fertöd (ca. 25 km): Schloss Esterháza (1760-1767), das 'Ungarische Versailles', Wirkungsstätte von Josef Haydn, LB, B (Haltestelle: Petöháza)#.
    # umständlich; besser mit Linienbus.
  • Nagycenk (12 km): Schloss Széchenyi, Mausoleum und neoromanische Pfarrkirche, LB, B.
  • Sopronhorpács (ca. 18 km): Spätromanische Dorfkirche mit prächtigem Stufenportal, LB.
  • Fertörákos (12 km): Elegantes Bischöfliches Palais (1745, spätbarock); Wassermühle; Römersteinbruch.
  • Kreuzschifffahrten auf dem Neusiedler See. Schiffe verkehren ab 15. März bis 31. Oktober täglich zwischen 9-18 Uhr am Hafen von Fertörákos. LB.
  • Balf (10 km): Stimmungsvoller Kurort mit u.a. Badekapelle und Dorfkirche, LB.
  • Hidegség (ca. 15 km): Romanisch-gotische Dorfkirche, LB.
  • Fertöszéplak (ca. 20 km): Freilichtmuseum und barocke Dorfkirche mit Kalvarienberg, LB, B (Haltestelle: Fertöszentmiklós#).
    # umständlich; besser mit Linienbus.
  • Szombathely (ca. 60 km): Handels- und Industriestadt. Dom, Bischofspalais, Ruinengarten mit Ruinen aus der Römerzeit, Museen, Shoppen,
    LB, B.
  • Sárvár (ca. 55 km): Westlich von Szombathely gelegene Kleinstadt: Burg, Burgschloss sowie bedeutendes Thermal- und Freibad,
    LB, B (1x U).
  • Bük - ca. 45 km: Nordwestlich von Szombathely gelegene Ortschaft mit bedeutendem Thermal- und Freibad, LB (1x U), B.
  • Fertö-Hanság: Nationalpark; Schilflandschaft am Neusiedlersee; Erlenmoore und Sumpfwiesen mit einer außerordentlich vielfältigen Flora und Fauna.
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

    Eingabehilfen

  • booking.com
    Klicken Sie auf das Logo. Die verfügbaren Objekte werden Ihnen angezeigt.
    Hinweis: Es werden Ihnen alle Kathegorien - also z.B. auch Hotels - gezeigt. Die Ferienwohnungen und Ferienhäuser etc. sind deutlich markiert!
  • Expedia
    1. Klicken Sie auf das Logo.
    Sie gelangen auf die Partnerseite von expedia. Wählen Sie dort in der Menüleiste oben die Option Click&Mix und klicken Sie dann auf der neuen Seite auf die Schaltfläche (Sie müssen etwas nach unten blättern) Unglaubliches Angebot.
    2.Die Option Flug und Hotel ist für Sopron nicht wählbar. Sie müssen Flug und Hotel separat buchen. Tragen Sie unter Zielflughafen "Budapest" oder "Wien" und unter Hotel "Sopron" ein.
    Hinweis: Beachten Sie die Option "Mietwagen"!

    Zum Seitenanfang.

    Aktualisiert am 14.10.2016