Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
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Vác

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Städte und Orte in Ungarn erleben

Vác

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- Umgebung: Sehenswertes und Freizeit

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  • Vác 

  • Budapest

    Vác

    Stadt, ca. 35 000 Einwohner, am Ostufer der Donau rund 30 km nördlich von Budapest gelegen. Geschichtsträchtige, überwiegend barocke Stadt mit vielen Kirchen und dem einzigen Triumphbogen Ungarns.

    Verkehrsanbindung

    Vác liegt an der Landeshauptstraße 2 zwischen Budapest und der Grenze zur Slowakei bei Hont. Ferner liegt es an der Bahnstrecke zwischen Budapest und Bratislava. Im innerungarischen Bahnverkehr bestehen Direktverbindungen mit Städten / Orten in Nordungarn, u.a. Salgótarján. Linienbusse verkehren im Nahverkehr zu den meisten Städten / Orten links der Donau; im Fernverkehr muss man in der Regel in Budapest umsteigen.
    Hinweis: Nördlich von Budapest gibt es keine Brücken über die Donau. Bei Reisen in Gebiete rechts der Donau muss man daher über Budapest fahren oder eine Fähre nehmen (Vác, Nagymaros, Szob).

    Die Donau bei Vác; Abendstimmung
    Die Donau bei Vác; Abendstimmung

    Kurze Geschichte

    Das hier gelegene Römerkastell Uvencum wird im 2. Jahrhundert n. Chr. erstmals erwähnt. Nach der Landnahme errichteten die Árpáden hier eine Festung und Fürst Géza nach seiner Bekehrung zum Christentum einen Dom, in dem er 1077 auch beigesetzt wurde. Um 1010 stiftete König Stephan I. hier ein Bistum. Seitdem spielt im Leben der Stadt die Funktion als kirchliches Zentrum vom Anfang bis heute eine entscheidende Rolle. Der Bischof war auch Grundherr der Stadt. Dies garantierte ihm großen Einfluss auf das Zusammenleben in der Stadt und die Gestaltung des örtlichen Rechts. Die Bistumsverwaltung und die bischöfliche Hofhaltung hatten große Auswirkungen auf Kultur, Architektur, Gewerbe, und die städtischen Einrichtungen.
    Im Frühjahr 1241 wurde Vác von den Mongolen verwüstet. Nach dem Abzug der Mongolen wurde sie von Béla IV wieder aufgebaut.
    Mit dem Ausbau im Renaissancestil zum Bischofssitz im 14. und 15. Jahrhundert erlebte Vác eine Blütezeit. In dieser Zeit folgte die Stadt Vác in der Rangfolge der ungarischen Städte unmittelbar den ungarischen Königsstädten. Diese Blütezeit endete mit der Eroberung der Stadt durch die Türken. Während der folgenden fast eineinhalb Jahrhunderte andauernde Türkenherrschaft wurde die Stadt mehrfach gestürmt. Mehr als vierzig Mal wechselte die Burg den Besitzer. 1686 wurde Vác befreit. Die Stadt lag in Trümmern, die Bevölkerung hatte die Stadt verlassen und die Felder um die Stadt lagen brach. Wegen des Rákóczi - Freiheitskampfs und dem Stadtbrand von 1731 - es sind dabei 198 der insgesamt 229 Häuser in der Innenstadt abgebrannt - konnte mit dem Wiederaufbau erst 1770 begonnen werden. Dieser Wiederaufbau führte zu dem heutigen barocken Stadtbild. Den wirtschaftlichen Aufschwung brachte 1846 die erste ungarische Eisenbahnlinie nach Pest.

    Sehenswürdigkeiten

    Barockes Vác

  • Der dreieckige Március 15. tér (15. Märzplatz)
    Einer der schönsten spätbarocken Plätze Ungarns mit u.a. dem Rathaus, der Kapelle und Spital der Barmherzigen Schwestern, dem ehemaligen Bischofspalais und der Dominikanerkirche. Auf dem Platz wurden Ruinen aus dem 13. und 14. Jh. freigelegt.

    März Platz
    Vác: März Platz; Blick in Richtung Nordwesten. Im Hintergrund (rechts neben der Laterne) 
				das ehemalige Bischofspalais  Vác: März-Platz; Ruinen und Dominikaner-Kirche

    - Rathaus
    Das heutige Gebäude wurde ab 1735 errichtet. Es wurde aber erst zum Besuch von Kaiserin Maria Theresia 1764 fertiggestellt.

    Rathaus
    Vác, Rathaus

    - Die barocke Dominikaner-Kirche / Fehérek temploma. Der Bau der Kirche wurde 1699 begonnen, aber wegen des Rákóczi-Freiheitskampfes erst 1770 beendet. Das verhältnismäßig schlichte Äußere steht die weitaus prächtigere innere Ausstattung im Rokoko entgegen. An der Seitenfassade steht ein Standbild der hl. Hedwig, der Tochter König Ludwig des Großen (1326-1382), die durch ihre Heirat mit dem Litauenkönig Jagiello I. die Katholizität der Litauen begründete.

    Dominikanerkirche
    Vác: Dominikanerkirche, Westseite


    Außerdem Sehenswertes am 15. März Platz (keine Abbildungen):
    - Kapelle und Spital der Barmherzigen Schwestern (Mitte 18. Jh.), 15. März Platz 7-9, rechts neben dem Rathaus dient heute als Krankenhaus.
    - ehemaliges Bischöfliches Palais, 15. März Platz 4 (Mitte 18. Jh.).

  • Szentháromság tér (Dreifaltigkeitsplatz) mit ehemaliger Piaristenkirche St. Anna nebst Ordenshaus und der künstlerisch beachtenswerten Dreifaltigkeits- und Pestsäule.
    Die Piaristenkirche wurde zwischen 1725 und 1745 im Stil des Barocks errichtet. Ihre heutige Gestalt im Stil der deutschen Renaissance erhielt sie beim Umbau 1866. Das Innere beeindruckt mit seinem blendend Weiß, seinem Marmoraltar und dem Spiegelaltar aus Venedig. Das Ordenshaus neben der Kirche dient heute den Piaristen als Unterkunft.
    - Die Dreifaltigkeits- und Pestsäule (1750-55) aus Sandstein vor der Kirche zählt zur schönsten ihrer Art in Ungarn.

    Piaristenkirche und Dreifaltigkeitssäule
    Vác: Piaristenkirche mit Dreifaltigkeitssäule

  • Géza király tér (König Géza Platz) mit der barocken Franziskaner-Kirche zum Heiligen Kreuz (1721) und dem Gymnasium. Beide Bauten erheben sich auf den Grundmauern der ehemaligen Königsburg aus dem 13. Jahrhundert.
  • Der Triumphbogen in der Köztárssaság utca 69 - der einzige in Ungarn - wurde 1764 im spätbarock-klassizistischen Stil für den Empfang von Kaiserin Maria Theresia errichtet.

    Andere Stilrichtungen

  • Konstantin tér (Konstantin-Platz) mit spätbarock-klassizistischem Dom Mariä Himmelfahrt. Der Bau der 1schiffigen Anlage begann 1760 im damals "modernsten" Stil klassizistischen Spätbarocks nach den Plänen von Franz Anton Pilgram. Mit der Amtsübernahme von Bischof Migazzi veränderte der neue Baumeister Isidore Canevale das Bauwerk stark in Richtung des Frühklassizismus. Der Dom wurde 1777 in seiner heutigen Gestalt fertig gestellt. Er imponiert vor allem mit seiner hochwertigen barocken Ausschmückung: das Fresko in der Kuppel und am Hochaltar malte Franz Anton Maulbertsch (1770).

    Konstantinplatz mit Dom (li) bzw. Dom, Fassade (re)
    Vác: Konstantin-Platz mit Dom   Vác: Dom, Fassade

    Dom, Innenansicht
    Vác: Dom, Innenansicht

  • Die Synagoge in der Eötvös utca 3 wurde nach dreijähriger Bauzeit 1864 im romantischen Stil fertigestellt. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie teilweise zerstört und 2003 bis 2008 erneuert.

    Essen & Trinken

  • Remete Pince Étterem, Fürdö lépcsö 3: Ungarische Küche, auch Wild und Fisch. Einladendes Restaurant mit Kellerlokal und schattiger Terrasse an der Donau.
  • Barlang Étterem& Bár, Marcius 15. tér: Internationale Küche, dazu ein mittelalterlicher mit futuristischem Neonlicht ausgeleuchteter Keller; große Terrasse.
  • Pingvin Cukrászda (Konditorei), Naszály út 2.
  • Fötéri Cukrászda, Széchenyi út 2.

    Sehenswertes und Freizeit in der Umgebung

  • Die Donaumetropole und ungarische Hauptstadt Budapest (ca. 35 km), LB, B.
  • Das Lieblingsschloss der Kaiserin Elisabeth ('Sisi') in Gödöllö (ca. 30 km), LB.
  • Szécsény (ca. 60 km): Geschichtsträchtiges Städtchen mit Burgschloss, sehenswerten Bauten und Museen.
    LB (direkt bzw. 1x U), B (1x U).
  • Balassagyarmat (ca. 45 km): Zentrum der Volksgruppe der Palóczen mit u.a. Palóczen-MuseumLB (direkt bzw. 1x U), B.
  • Hollókö (ca. 75 km): Dorf mit traditioneller Architektur und Palóczen-Brauchtum UNESCO-Weltkulturerbe 1987. Burg Hollókö, LB (1-2x U).
  • Die barocke Pfarrkirche mit ihrem prächtigen Hochaltar in Márianosztra (ca. 35 km), LB.
  • Nagybörzsöny (ca. 55 km): romanische Kirche aus dem 12. Jh. sowie eine von Bergleuten um 1700 erbaute Kirche (Bányász templom); außerdem eine Wassermühle eine heute noch aktive Wassermühle aus dem 19. Jh.LB (2x U).
    Zwischen Nagyirtáspuszta und Nagybörzsöny verkehrt 3x täglich die Schmalspurbahn Nagybörzsönyi Erdei Vasút.
  • Der Berg Csóványos (938 m) mit Panorama über das Donauknie. Erreichbarkeit:
    - mit der Schmalspurbahn Királyréti Erdei Vasút von Kismaros nach Királyrét und von dort zu Fuß; oder
    - mit dem Zug von Veröce-Magyarkút nach Diósjenö und von dort zu Fuß.

    Rechts der Donau (km-Angaben ab der Fähranlegestelle gegenüber Vác; Verbindungen mit LB oder der Bahn gelten ab Budapest):
  • Die geschichtsträchtige Stadt Esztergom (ca. 40 km), LB. Im 19. Jahrhundert wurde Esztergom mit spätbarocken und neoklassizistischen Bauwerken umfassend restauriert und ist heute ein vielbesuchtes Kunstzentrum von internationalem Rang.
  • Der historische Ort Visegrád (ca. 15 km) mit Burgruine und Burgpalast, LB.
  • Das barocke Städtchen Szentendre (ca. 15 km) mit seinem Balkanflair, seiner Kunstszene und seinem Freilichtmuseum, B#
    # mit der Vorortbahn HÉV ab Haltestelle Batthyány tér in Budapest.
  • Der Nationalpark Donau-Eipel.
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

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    Hinweise:
  • Beachten Sie die Option "Mietwagen"!
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    Aktualisiert am 23.12.2016