Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte  
 
 

Flüsse in Ungarn

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Flüsse in Ungarn

- Einführung
- Theiß&Donau
- Theiß
- Donau
- Eipel
- Zala
- Sió
- Drau
- Sajó
- Hernád
- Bodva
- Bodrog
- Raab
- Szamos
- Kraszna
- Zagyva
- Körös
- Maros
- Mur


Einführung
Die Flusslandschaft Ungarns wird maßgeblich von zwei Wasserstraßen geprägt, der Theiß (ungar. Tisza) und der Donau (ungar. Duna). Weitere Flüsse von landschaftlicher, wirtschaftlicher oder kultureller Bedeutung sind:
  • Nebenflüsse der Theiß
    - Szamos
    - Kraszna
    - Bodrog
    - Sajó
    - Zagyva
    - Körös
    - Maros
  • Nebenflüsse der Donau
    - Raab
    - Eipel
    - Sió
    - Drau
  • Sonstige Flüsse
    - Mur
    - Zala
    - Hernád
    - Bodva

    Die meisten dieser Flüsse entspringen nicht in Ungarn, sondern im (benachbarten) Ausland.
    Nachfolgend werden die wichtigsten Flüsse hinsichtlich ihres Verlaufs sowie ihrer Natur- und Kulturschätze kurz vorgestellt. Darüberhinaus laden diese Gewässer auch zum Verweilen, Angeln und Baden ein. Ausführlichere Informationen hierzu finden Sie auf unserem Internetauftritt unter folgenden Links:
    Angeln
    Baden
    .

    Theiß und Donau
    Kurze Charakteristik
    Die beiden größten Wasserstraßen Ungarns könnten unterschiedlicher nicht sein.
  • Die Theiß ist nicht nur ein Nebenfluss der Donau; sie wird selbst von zahlreichen Nebenflüssen gespeist. Ihre "Majestät", die Donau, hat keine Nebenflüsse.
  • Die Theiß ist von zahlreichen Mythen umsponnen; sie hat Maler, Dichter und Schriftsteller wie kein anderer ungarischer Fluss inspiriert und wird in ihren Erzählungen und Gedichten besungen. Und nicht zuletzt: die Theiß ist in der ungarischen Volkseele durch Märchen, Sagen und unzählige Volksweisen tief verwurzelt. Die Theiß, und nicht die Donau, verkörpert die ungarische Seele.
  • Die Donau fließt, wie es scheint, zielstrebig durch das Land. Sie strömt doppelt so schnell wie die Theiß und ihr Lauf ist auffallend geradlinig. Nur einmal, bei Visegrad, ändert sie ihre Laufrichtung - das berühmte sog. "Donauknie" - von Osten nach Süden. Die Theiß fließt eher zögerlich durch das Land: sie wechselt nicht nur ihren Kurs zweimal sondern windet sich wie eine Schlange. Müde schleppt sie sich dahin.
  • Die Donau teilt nicht nur die Budapest, die Hauptstadt Ungarns, sondern auch das Land Ungarn in zwei etwa gleich große, aber landschaftlich sehr unterschiedliche Teile: Transdanubien mit seiner Hügellandschaft im Westen und die flache Große Ungarische Tiefebene im Osten. Die Theiß bildet zunächst die Grenze zum ungarischen nördlichen Mittelgebirge und teilt dann die Große Ungarische Tiefebene in eine östliche (ungar. Tiszántúl) und eine westliche, auch als Zwischenstromland - das Gebiet zwischen Theiß und Donau - bezeichnete, Region.
  • Die Donau hat einen regen Verkehr an Hotel-, Ausflugs- und Frachtschiffen. Auf der Theiß ist der Schiffsverkehr sehr gering. Auch die im Vergeich zur Donau wenigen Brücken, dafür aber zahlreichen Anlegestellen für Fähren, verbreiten eine ländliche, ja idyllische Atmosphäre. Neben dieser Atmosphäre sind es der Fischreichtum und die flachen, mit Sand oder Schotter bedeckten Ufer, die Angler, Wassersportler, Badegäste und Champing-Liebhaber an die Theiß ziehen.

    Theiß (Tisza)
    Die Theiß ist mit 560 km km der längste Fluss Ungarns. Sie entspringt in der Ukraine und überquert die Grenze zu Ungarn bei Tiszabecs. Im weiteren Verlauf westwärts durch die Ebene des Grenzlands zur Ukraine nimmt sie die Szamos auf (bei Vásárosnamény) und wendet sich dann gegen Norden, bis sie bei Záhony die ukranische Grenze nochmals kurz berührt. Von hier "quält" sich sich quasi in zahlreichen Windungen in Richtung Südwesten bis Szolnok. Auf ihrer Wanderung nimmt sie zwei Nebenflüsse auf: bei Tokaj die Bodrog und bei Tiszaújváros die Sajó und bei Tiszafüred wird sie zum Theiß-See aufgestaut.
    Bei Szolnok empfängt sie die Zagyva und ändert gleichzeitig ihren Lauf von Südwesten nach Süden. Bei Csongrád, nach endlosen Windungen, empfängt sie die Körös. Dann wird ihr Lauf plötzlich gerader. Kurz vor Szeged, empfängt sie nochmals einen Fluss - den letzten - die Maros. Dann fließt sie durch das südöstliche Szeged und verlässt kurz darauf das ungarische Staatsgebiet
    Brücken, Fähren
    Die Theiß hat wenig Brücken aber umsomehr Anliegestellen für (Auto)fähren. Die meisten dieser Fähren bieten nur Platz für ein paar Autos und man sollte zum Übersetzen ein wenig Geduld mitbringen.
  • Autofähren gibt es u.a. bei (von Süden nach Norden):
    - Szeged
    - Mindszent

    Autofähre über die Theiß bei Mindszent
    Autofähre über die Theiß bei Mindszent  Autofähre über die Theiß bei Mindszent

    - Tiszakécske
    - Nagykörü
    - Tiszaroff
    - Tiszacsege
    - Tiszadob
    - Tiszalök
    - Gávavencsellö


    Autofähre über die Theiß bei Gávavencsellö
    Fähre bei Gávavencsellö

    - Dombrád
    - Révleányvár
    - Tuzsér
    - Tiszamogyorós/Lónya
    - Tiszaadony
    Darüberhinaus gibt es noch zahlreiche Übersetzmöglichkeiten mit Schiffen (die aber keine Autos mitnehmen).
  • Autobrücken gibt es u.a. bei
    - Szeged
    - Algyö (Hauptstraße 47 von Szeged nach Békéscsaba)
    - Csongrád (Hauptstraße 451)
    - Lakitelek (Landstraße 44 von Kecskemét nach Békéscsaba)
    - Szolnok (Landeshauptstraße 4 von Budapest nach Debrecen)
    - Tiszafüred (Haupstraße 33 von/nach Debrecen)
    - Polgár (Autobahn M3)
    - Tiszaújváros (Hauptstraße 35 von/nach Debrecen)
    - Tokaj
    - Záhony (Landeshauptstraße 4 von/nach Debrecen)
    - Vásárosnamény (Hauptstraße 41 von/nach Nyirégyháza).
    Sehenswertes
    Folgt man dem Lauf der Theiß auf ihrer Reise durch Ungarn wird man unfreiwillig mit einer Vielzahl an Natur- und Kulturschätzen konfrontiert, die näher kennen zu lernen, ein Verweilen lohnt. Ab der Grenzstadt Tiszabecs (zur Ukraine) sind dies u.a.:
  • Der Nordosten Ungarns: dieser abgelegene Zipfel Ungarns ist touristisch noch wenig erschlossen. In dieser auch landschaftlich wunderschönen Gegend ist noch altes Brauchtum erhalten geblieben. Hier findet man daher urtümliche Ortschaften mit volkstümlichen Bauten, hübschen Dorfkirchen, alten Friedhöfen und Wassermühlen.
  • Die Weinregion Tokaj.
  • Das Rekreationsgebiet um den Theiß-See.
  • Die Zentrale Tiefebene mit dem Nationalpark Körös-Maros.
  • Die Universitätsstadt Szeged.
    Kulturhistorische Bedeutung
    Mehr als die Donau hat die Theiß die Ungarn in ihren Bann gezogen und die Phantasie der Menschen beflügelt. Maler haben Sie auf Leinwand verewigt, Dichter und Schriftsteller haben sie unsterblich besungen; anhand von Märchen, Sagen und Volksliedern hat sie sich in die ungarische Volksseele eingenistet.

    Donau (Duna)
    Die Donau ist mit 417 km der zweitlängste Fluss Ungarns. Sie überschreitet die Grenze bei Rajka (rund 15 km südlich von Bratislava) und bildet im weiteren Verlauf zunächst die Grenze zur Slowakei. Nach 172 km, bei Szob, empfängt sie die Ipel (Ipoly) und verlässt die Staatsgrenze. Kurz darauf wird sie von den Ausläufern des nördlichen Mittelgebirges nach Süden abgedrängt: ab hier, dem sog. Donauknie, strebt die Donau auf einer Länge von rund 240 km strikt nach Süden bis sie bei Mohács ungarisches Staatsgebiet verlässt. Auf ihrem Lauf durchfließt sie nicht nur die ungarische Hauptstadt und teilt diese in das hügelige Buda am rechten bzw. das flache Pest am linken Donauufer sondern sie teilt auch das Land in das sog. Transdanubien (westlich der Donau) und die Große Ungarische Tiefebene (östlich der Donau).
    Brücken, Fähren
    Während ihrer Reise durch Ungarn verliert die Donau rund 50 Höhenmeter, das entspricht einem durchschnittlichen Gefälle von 12 m pro 100 km, deutlich geringer als auf ihrem Weg durch Deutschland oder Österreich. Die mit dem Gefälle verbundene Strömung ist daher auch kein Problem für die Schiffahrt flussaufwärts oder -abwärts. Zur Überquerung der Donau stehen aber vergleichsweise wenig Autofähren und umso mehr (Auto)Brücken zur Verfügung.
  • Autobrücken gibt es bei
    - Komárom
    - Esztergom
    - Budapest (9 Brücken)
    - Solt-Dunaföldvár
    - Baja
  • Autofähren gibt es bei
    - Szob
    - Nagymaros
    - Vác
    - Ercsi
    - Lórév
    - Paks
    - Madocsa
    - Gerjen
    - Fajsz
    - Dunaszekcsö
    - Mohács

    Mohács: die Donau (li) bzw. Fähre (re)
    Die Donau bei Mohács  Donaufähre bei Mohács

    Sehenswertes
    Auch die Donau führt auf ihrer Reise durch Ungarn vorbei an einer Vielzahl an Natur- und Kulturschätzen, die es sich lohnt, näher zu besichtigen. Nach der österreichisch-ungarischen Grenze sind dies u.a.:
  • Die Kleine Ungarische Tiefebene mit dem Nationalpark Fertö-Hanság.
  • Die historische barocke Stadt Györ (am Zusammenfluß der Mosoni-Donau und der Raab).
  • Die geschichtsträchtige, im 19. Jahrhundert mit spätbarocken und neoklassizistischen Bauwerken umfassend restaurierte Stadt Esztergom.
  • Das malerisch schöne Donauknie mit der ehemaligen Renaissanceburg Visegrád.
  • Der Nationalpark Donau-Eipel
  • Vác: Schön an der Donau gelegene Bischofsstadt mit ruhiger Atmosphäre, vielen Kirchen und dem einzigen Triumphbogen Ungarns.
  • Das barocke Städtchen Szentendre mit seinem Balkanflair, seiner Kunstszene und seinem Freilichtmuseum.
  • Budapest: Ungarische Hauptstadt und Donaumetropole; Bäderstadt, Museen, Prachtstraßen, prachtvolle Architektur, Kaffeehaus-Kultur, historisches Burgviertel u.v.m.
  • Der Nationalpark Kleinkumanien.
  • Die alte Bischofsstadt und Zentrum der Folkloristik Kalocsa.
  • Der Nationalpark Donau-Drau.
  • Die Gedenkstätte der Schlacht bei Mohács.
    Kulturhistorische Bedeutung
    Die Donau hat in Ungarn nicht den kulturhistorischen Wert wie in Österreich. Weder in der ungarischen Volksseele noch in der ungarischen Kunstszene spielt die Donau eine ihrer Größe und ihrer natürlichen Schönheiten entsprechende Rolle. Die Donau ist nicht der ungarische Fluss. Das ist die Theiß (Tisza; siehe dort).

    Eipel (Ipoly)
    Die Ipel entspringt im slowenischen Erzgebirge und überschreitet bei Ipolytarnóc die ungarische Grenze. Ab hier verläuft sie entlang der Grenze zur Slowakei bis sie nach rund 140 km bei Szob in die Donau mündet.
    Sehenswertes entlang der Ipel und in ihrer näheren Umgebung:
  • Hollókö: Dorf mit traditioneller Architektur und Palóczen-Brauchtum. UNESCO-Weltkulturerbe 1987. Burg Hollókö.
  • Szécsény: Geschichtsträchtiges Städtchen mit Burgschloss, sehenswerten Bauten und Museen.
  • Balassagyarmat: Zentrum der Volksgruppe der Palózen mit u.a. Palózen-Museum.
  • Der Nationalpark Donau-Eipel.

    Zala
    Die Zala ist ein Fluss in Südwestungarn mit einer Länge von 138 km. Sie entspringt im Komitat Vas in der Gemeinde Szalafö. Dann überschreitet sie die Grenze zum Komitat Zala und passiert die Stadt Zalaegerszeg. Im weiteren Verlauf wendet sie sich gegen Norden, wendet sich aber bald darauf abrupt gegen Süden, durchläuft den Kleinen Plattensee (Kis Balaton) und mündet schließlich in der Nähe von Keszthely in den Balaton. So ist die Zala der wichtigte Frischwasserspender dieses Sees.

    Sió
    Die Sió entspringt innerhalb der Stadt Siófok am Südostufer des Plattensees und mündet nach 120 km bei Szekszárd in die Donau. Eigentlich ist die Sió ein kanalisierter Fluss; er wurde vor rund 2000 Jahren von den Römern gebaut. Heute dient die Sió vor allem der Entwässerung des Plattensees (Schleuse in Siófok).

    Drau (Dráva)
    Die Drau entspringt am Nordhang des Neunerkogels oberhalb des Toblacher Feldes im Pustertal in Südtirol (Italien). Sie fließt weiter in Richtung Osten, passiert die Grenze zu Österreich in Osttirol und erreicht bei Dravograd Slowenien. Im weiteren Verlauf passiert sie die Grenze zu Kroatien bei Ormož und erreicht bei Legrad - wo sie die Mur aufnimmt - die ungarische Grenze. Ab hier bildet sie auf einer Länge von 220 km die Grenze zu Ungarn. Unterhalb der Stadt Osijek, bei Dravski Kut (Draueck) in Kroatien, mündet sie schließlich in die Donau.

    Sajó
    Die Sajó entspringt bei der Stadt Dobšiná im slowakischen Erzgebirge. In der Nähe von Putnok (zwischen Sajópüspöki und Bánréve) überschreitet sie die Grenze zu Ungarn. Von hier fließt sie gegen Osten entlang der Hauptstraße 26. Bei Boldva empfängt sie zunächst die Bodva, dann fließt sie u.a. an den nordöstlichen Außenbezirken der Großstadt Miskolc vorbei und empfängt bei Muhi die Hernád, ehe sie sich etwas nördlich von Tiszaújváros in die Theiß ergießt.

    Hernád
    Der Fluss entspringt in der Slowakei zwischen der Niederen Tatra und den Ausläufern des Slowakischen Erzgebirges. Bei Trstené pri Hornáde (Abaújnádasd) überschreitet er die Grenze zu Ungarn und fließt dann im Tal zwischen den Cserhát- und Zempléngebirgen bis er sich - nach ca. 90 km - zwischen Miskolc und Tiszaújváros mit der Sajó vereint und nach weiteren 10 km in die Theiß mündet.

    Bodva
    Die Bodva entspringt im slowakischen Erzgebirge und überquert bei Host'ovce die Grenze zu Ungarn. Sie fließt dann weiter gegen Süden - u.a. an Szalonna vorbei - bis sie nach 65 km bei Boldva in die Sajó mündet.

    Bodrog
    Der Fluss entspringt im ostslowakischen Tiefland. Bei Borsa (Borsi) überquert er die Grenze zu Ungarn und windet sich dann auf einer Länge von rund 100 km in zahlreichen Mäandern durch die nördliche ungarische Tiefebene, ehe er sich bei Tokaj in die Theiß ergießt.

    Raab (Rába)
    Die Raab entspringt in der Steiermark in Österreich und überschreitet bei Alsoszölnök die Grenze zu Ungarn. Sie fließt weiter in nordöstliche Richtung bis sie sich nach ca. 200 km bei Vének (wenige Kilometer nördlich von Györ) in die Donau ergießt.

    Szamos
    Der Fluss entspringt im rumänischen Siebenbürgen, überschreitet bei Komlódtótfalu (Ortschaft neben der Stadt Csenger im äußersten Nordosten Ungarns) die Grenze zu Ungarn und mündet nach rund 50 km in die Theiß.

    Kraszna
    Die Kraszna entspringt wie die Szamos im rumänischen Siebenbürgen, überschreitet 10 km südwestlich von Nagycsed die Grenze zu Ungarn und mündet nach 46 km - nur 3,5 km nördlich der Szamos - bei Vásárosnamény in die Theiß.

    Zagyva
    Die Zagyva entspringt im Karancs-Gebirge am Südhang des Berges Medve östlich von Salgótarján. Sie ist das wichtigste Fließgewässer der Mátra- und Cserhát-Gebirge. Sie fließt weiter in südöstliche Richtung bis sie nach 179 km bei Szolnok in die Theiß mündet.

    Körös (Kreisch)
    Der Fluss Körös entspringt in Gestalt von drei Quellflüssen im siebenbürgischen Rumänien: die Weiße Kreisch (Fehér Körös), die Schwarze Kreisch (Fekete Körös) und die Schnelle Kreisch (Sebes Körös).
    Die Fehér Körös überschreitet bei Gyula, die Fekete Körös etwa 5 km weiter nördlich die Grenze zu Ungarn. Nach 9,8 km (Fehér Körös) bzw. 20,5 km (Fekete Körös) vereinigen sich die beiden Flüsse zur sog. Kettös Körös (Doppelten Kreisch).
    Die Sebes Körös überschreitet bei Oradea (Rumänien) bzw. Körösszakál (Ungarn) die Grenze und vereinigt sich nach 58,6 km mit der Kettös Körös zur Körös - auch Hármas Körös (Dreifache Kreisch) - genannt. Die Körös fließt weiter westwärts bis sie nach 91 km bei Csongrád in die Theiß mündet.
    Der Verlauf der Körös-Flüsse ist ab der ungarischen Grenze nahezu eben. Bis zu ihrer Regulierung im 19. und 20. Jahrhundert formte vor allem die Hármas Körös ein weites Sumpfgebiet; davon zeugen heute noch zahlreiche Altarme.

    Maros
    Die Maros entspringt in den Ostkarpaten in Rumänien und überquert die Grenze zu Ungarn bei Nagylak in der südlichen Großen Tiefebene. Dort bildet sie zunächst auf einer Länge von 20 km die Grenze zu Rumänien und mündet dann nach weiteren 26 km bei Szeged in die Theiß.

    Mur (Mura)
    Die Mur entspringt in den Niederen Tauern im Salzburger Lungau in Österreich. Sie fließt dann durch die Steiermark und bildet In der Südsteiermark die Grenze zu Slowenien. Bei der Ortschaft Muraszemennye erreicht sie die ungarische Grenze und bildet ab hier auf einer Länge von 45 km die Grenze zu Kroatien, bis sie bei Legrad (Kroatien) in die Drau mündet. Kurz davor empfängt sie den Principáliskanal (Principális csatorna).

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    Aktualisiert am 29.03.2017