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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn: Zeitalter des Barocks

  • Barockes Gyula
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    Barockes Gyula

    Pfarrkirche Muttergottes von Nádi

    Hier, am Harruckern tér 2, stand einst eine mittelalterliche Kirche mit dem Bildnis der Heiligen Maria von Nádi. Während der türkischen Herrschaft wurden beide, die Kirche und das Bild, vernichtet. An der Stelle der Kirche wurde 1775 bis 1777 die heutige einschiffige Pfarrkirche Muttergottes von Nádi, auch genannt katholische Pfarrkirche der Innenstadt (Belvárosi templom) im Stil des Spätbarocks und Zopfstil nach den Plänen von János Károly Linck errichtet.
    Der Altar ist eine wertvolle Schnitzarbeit aus Nussholz; die Altarbilder zeigen die unbefleckte Jungfrau Maria, die Heilige Anna und den Heiligen Josef. Das 470 qm große Deckenfresko malte Mihály Patay 1986/87. Es zeigt neben kirchlichen und historischen Persönlichkeiten auch Szenen aus der Geschichte Gyulas.
    Die Pfarrkirche wurde im 18. Jahrhundert mehrmals renoviert und erhielt dabei auch klassizistische Elemente an der Fassade und im Inneren.
    Links vor dem Portal steht das bronzene Denkmal des Vilmos Apor. Er war von 1919-1941 Priester in Gyula und machte sich während dieser Zeit für sein Engagement für politisch Verfolgte und Arme verdient. 1941 wurde er zum Bischof ernannt.

    Innerstädtische Pfarrkirche: Fassade (li) bzw. Innenraum (re)
    Gyula, Innerstädtische Pfarrkirche, Fassade  Gyula: Innerstädtische Pfarrkirche, Innenansicht

    Hauptaltar
    Gyula: Innerstädtische Pfarrkirche, Hauptaltar

    Rathaus

    Das heutige Rathaus am Petöfi tér 3 ist aus einem 1793 im barocken Stil errichteten Gebäude hervorgegangen. Damals diente es als Komitatshaus. In den Folgejahren wurde es mehrmals erweitert und umgebaut, zuletzt 1876-77 im Stil der Neorenaissance nach den Plänen von János Linczbauer. Seit 1950 fungiert es als Rathaus. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz. Der Festsaal im ersten Stock wird für offizielle Empfänge sowie Trauungen etc. genutzt.

    Reformierte Kirche

    Die Reformierte Kirche am Petöfi tér, neben dem Rathaus, wurde zwischen 1791 und 1795 im Zopfstil erbaut. 1801 brannte sie ab, wurde aber 1804 wieder aufgebaut. In den folgenden Jahren, zuletzt 1875, wurde die Kirche mehrmals umgebaut und dabei u.a. durch eine Empore erweitert. Die heutige Orgel ist aus den Jahren zwischen 1824 und 1828.


    Reformierte Kirche, Turm (li); Rathaus und Turm der Reformierten Kirche (re)
    Gyula: Reformierte Kirche, Turm   Gyula: Rathaus und Turm der Reformierten Kirche

    Kirche des Heiligen Josef

    Die Kirche des Hl. Josef - Szent József templom - am Apor tér wurde zwischen 1863 und 1866 nach den Plänen von József Nuszbeck im Stil des Spätbarocks vermischt mit einigen frühklassizistischen Elementen errichtet. Bei späteren Umbauten und Erweiterungen wurde sie sogar teilweise im romantischen Stil ausgestaltet. Ihre gegen Süden ausgerichtete Fassade ist gekennzeichnet von einem Tympanon, getragen von jeweils zwei dorischen Säulen beiderseits des Portals.
    Das Innere beherbergt wertvolle Holzskulpturen verschiedener Heiligen und der Jungfrau Maria. Das Altarbild von Antal Hirt zeigt den hl. Josef mit dem Jesuskind; das Deckengemälde Die Heilige Dreifaltigkeit über dem Altar von Lajos Ramold ist aus dem Jahr 1924. Die drei anderen entstanden bei der Restauration 1984/85. Auf dem einen sind die in der Geschichte von Gyula eine Rolle spielenden geistlichen und weltlichen Personen dargestellt; die beiden anderen zeigen die Begrüßung des Engels und Maria Himmelfahrt.

    Serbisch-orthodoxe Kirche

    Die Serbisch-orthodoxe St.-Nikolaus-Kirche am Szent Miklós tér 2 wurde nach 10jähriger Bauzeit 1812 im klassizistisch-spätbarocken Stil fertiggestellt. Ihren Turm erhielt sie allerdings erst 1854. Die siebenachsige, vierstöckige Ikonostase von dem serbischen Ikonenmaler Arsa Teodorovici gilt als ein Meisterwerk. In der unteren Reihe sind Ikonen der Jungfrau Maria, Christus, Johannes und Nikolaus dargestellt; die mittlere Reihe zeigt biblische Szenen, die obere Reihe die zwölf Apostel. Die Ikonen sind mit einem geschnitzten, vergoldeten Rosenmotiv verziert. Der Eingang schmückt ein drei Meter hohes Kreuz.
    Der Innenraum wurde 1928 vom Maler Béla Predmerszky renoviert.

    St.-Nikolaus-Kirche: Südseite (li) bzw. Apsis (re)
    Gyula: St. Nikolaus-Kirche, Südseite   Gyula: St. Nikolaus-Kirche, Apsis

    St.-Nikolaus-Kirche von Osten (li) bzw. Ikonostase (re)
    Gyula: St. Nikolaus-Kirche von Osten  Gyula: St. Nikolaus-Kirche; Ikonostase

    Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit

    Die Kapelle am Kossuth tér wurde 1738-41 im barocken Stil von den Überlebenden der Pestepidemie errichtet. 1815-17 wurde sie mit klassizistischen Elementen erweitert und erhielt auch ihren Turm. Die barocke Maria-Statue in der Vitrine ist aus dem 18. Jh., das Altarbild der Heiligen Dreifaltigkeit entstand 1839.

    Schloss Harruckern-Wenckheim-Almásy

    Belaubte Bäume verdecken das ursprünglich nach Harruckern János György benannte Schloss, das 1725 im barocken Zopfstil erbaut und später von den Grafen Wenckheim und Almásy vergrößert wurde. Der Wirtschaftstrakt (heute Säuglingsheim) hat einen zweischiffigen, langen gewölbten Keller. Der nördliche Husarenturm stammt noch aus der Türkenzeit.
    Das Schloss wurde 2012-15 für 2 Milliarden HUF - rund 65 Millionen EUR - renoviert.

    Schloss Harruckern-Wenckheim-Almásy, Nordfassade
    Schloss Almásy in Gyula


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    Aktualisiert am 13.11.2017