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Sopron

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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn: Zeitalter der Gotik

Sopron

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    Die Gotik in Sopron

    Marien-Kirche

    Die römisch-katholische Marien-Kirche - ehemals Franziskaner-Kirche - ist im Volksmund auch als Ziegenkirche bzw. Geißkirche (Kecske templom) bekannt. Wie genau sie zu diesem Namen kam, ist ungewiss. Einer Legende zufolge soll hier ein Ziegenhirt, als er seine Ziege weidete, im Gestrüpp auf einen mit Goldtalern gefüllten Krug gestoßen sein und den Fund zum Bau einer Kirche gestiftet haben. Eine anderen Version besagt, dass ein aufgrund seines Vermögens damals sehr einflussreicher Bürger Soprons, ein gewisser Henrik Geisel, die Umbauarbeiten 1379-1409 einer ursprünglich hier gelegenen Kirche maßgeblich finanziert und sich dadurch der Name Ziegenkirche bzw. Geißkirche aus der Ähnlichkeit zum Namen Geisel ergeben haben soll. Wie dem auch sei, so sind von der damaligen Kirche - dem ältesten Gotteshaus Soprons - nach mehreren Umbauten und Erweiterungen über die Jahrhunderte nur Fragmente erhalten geblieben.
    Der älteste Teil der heutigen Kirche ist der frühgotische Chor (um 1280). Der Turm nach dem Vorbild der Wiener Stephanskirche mit seinem markanten, achteckigen Steinhelm wurde Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Die damals sehr einfach gehaltene Kirche war im Besitz der Franziskaner. Bereits mit Beginn 1379 wurde sie - wie oben erwähnt - umgebaut, wobei sie ihr auch heute ins Auge fallendes äußeres hochgotisches Erscheinungsbild erhielt. Das dreischiffige quadratische Langhaus der Hallenkirche mit seinen wertvollen Kapitellen und Konsolen sowie der Westempore ist ebenfalls das Ergebnis dieses Umbaus.
    1787 wurde der Franziskanerorden aufgelöst und die Kirche den Benediktinern übergeben. Das Innere wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Barock umgebaut. Neoromanische Umbauarbeiten zur Millenniumsfeier 1896 wurden von der Familie Storno finanziert. Die jüngsten Restaurationsarbeiten wurden 2007 durchgeführt.
    Die Inneneinrichtung ist heute, neben einigen gotischen Elementen, überwiegend barock; große Teile sind mit Gold verziert. Der Hochaltar ist im Stil des Rokoko gestaltet. Die Fresken zeigen biblische Ereignisse; die Säulen sind aus farbigem Marmor.
    Die sehenswerte Krypta hat schöne Säulen, Skulpturen und Verzierungen.
    Die Marien-Kirche hat in der Geschichte Soprons eine große Rolle gespielt. Fünf Landesversammlungen wurden zwischen 1533 und 1681 darin abgehalten. Hier wurden 1622 Eleonora Gonzaga - die Frau von Ferdinand II - zur ungarischen Königin, 1625 Ferdinand III und 1787 Kaiser Josef II gekrönt.

    Marien-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
    Sopron: Marien-Kirche, Fassade    Sopron: Marien-Kirche, Innenraum

    Marienkirche: Innenraum
    Sopron: Marien-Kirche, Innenraum

    Kapitelsaal

    Der Kapitelsaal des ehemaligen Klosters südlich hinter der Marienkirche zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Hochgotik in Ungarn. Der rechteckige, dreischiffige Raum mit quadratischer Apsis wurde um 1330 gebaut. Die beiden Nebenapsiden kamen Ende des 14. Jahrhunderts hinzu. Zu sehen sind Fresken sowie Fratzen, Dämonen und menschliche Gefühle und Stimmungen darstellende Steinmetzarbeiten.

    Pfarrkirche St. Michael

    Die St. Michael-Kirche in der Pozsonyi utca nordöstlich der Altstadt ist die älteste Pfarrkirche von Sopron. Urkundlich wird sie erstmals 1278 als spätromanischer, dreischiffiger Bau mit Querschiff und Turm erwähnt. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurde sie mit einer Umfassungsmauer, Portalen, Fenstern, Rundpfeilern und Halbsäulen im Inneren zu einer gotischen, dreischiffigen Hallenkirche erweitert. Die Gewölbe entstanden 1392. Der Großteil der gemalten Glasfenster sind aus dem 15. Jahrhundert. Die Sakristei und die Empore sind von Ende des 15. Jahrhunderts. Vollendet wurde die Kirche Anfang des 16. Jahrhunderts; um 1860 wurde sie restauriert. Die frühgotische Grabkapelle St. Jakob auf dem alten Friedhof besitzt ein spätromanisches Tympanon-Relief. Es gilt als das älteste Gebäude Soprons und war ursprünglich ein Steinhaus.
    Zwischen 1565 und 1605 wurde die Kirche von Protestanten und Katholiken abwechselnd benutzt. Ab 1674 war sie protestantisch und anschließend, im Zuge der Gegenreformation, kam sie schließlich in den Besitz der Katholiken.

    Neue Gasse

    In der Neuen Gasse (Új utca), der einstigen Judengasse, stehen die meisten gotischen Gebäude, allen voran das Komplex der Alten Synagoge in der Új utca 22. Sie wurde Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet. 1526 wurde die jüdische Bevölkerung aus Sopron vertrieben und die Synagoge verfiel. Erst Ende der 1960er Jahre wurde sie restauriert. Heute ist sie das am besten erhaltene mittelalterliche jüdische Gotteshaus in Ungarn.
    Hier liegt aber auch das Wohnhaus in der Új utca 16. Seine heutige Form erhielt es um 1480. Sehenswert sind die 3 Spitzbogenfenster mit ergänztem Maßwerk im Obergeschoss.

    Maria Magdalena-Kirche

    Die einschiffige Dorfkirche Maria Magdalena im Vorort Bánfalva wird 1397 erstmals urkundlich erwähnt. Das Kirchenschiff mit dem ursprünglich quadratischen Chor wurde im 12. Jahrhundert, der Turm Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Der neue Chor mit 5/8-Schluss, Kreuzrippengewölbe und Maßwerkfenstern ist von 1427. Über das Südportal gelangt man in das rechteckige Kirchenschiff mit seiner flachen Holzdecke. Die Nordwand schmücken Fresken aus dem 15. Jahrhundert; auf der Ostseite ein Bischofsbild und ein Freskenfragment aus dem 13. Jahrhundert.
    Hinweis: Die Kirche ist geschlossen. Schlüssel ist laut Anweisungen auf dem Zettel an der Pforte erhältlich.

    Dorfkirche Maria Magdalena
    Dorfkirche in Sopron-Bánfalva  Dorfkirche in Sopron-Bánfalva


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    Aktualisiert am 15.11.2017