Dom zu Pécs von Südosten
Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte
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Pécs

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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn:
Historismus und Eklektizismus

  • Historismus & Eklektizismus in Pécs
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    Historismus und Eklektizismus in Pécs

    Dom


    Domplatz mit Dom und Szepessy Denkmal
    Pécs: Domplatz mit Dom und Szepessy Denkmal

    Dom Westfassade
    Pécs: Dom, Westfassade   Dom zu Pécs, Westfassade

    Der Dom am Domplatz (Dom tér) blickt auf eine rund 1600jährige Geschichte zurück. Es wird vermutet, dass im 4. Jahrhundert an der Stelle des heutigen Doms eine altchristliche Basilika stand. Sie wurde im 8./9. Jahrhundert in westliche Richtung erweitert und 836 dem Apostel Petrus geweiht. 1009 ließ der erste ungarische König, Stephan I, an ihrer Stelle den Grundstein für einen gewaltigen Dom nach dem Vorbild des Bamberger Doms legen. Die ursprüngliche Kirche wurde dadurch zur Unterkirche. Vermutlich stammen auch die beiden Westtürme aus dieser Zeit. Dieser Dom wurde 1064 durch ein Feuer zerstört. Es folgten weitere Neubauten, die aber alle entweder durch Brände oder aus sonstigen Gründen ebenfalls weitgehend zerstört wurden. Einige der erhalten gebliebenen Teile sind im Lapidarium des Doms zu besichtigen.
    Im Mittelalter wurde der Dom durch zwei Osttürme erweitert. Die türkische Besatzung überstand er nahezu ohne Schäden. Danach wurden einige weiter Umbauten vorgenommen. U.a. erhielt der Dom 1807 eine klassizistische spitzbogige Hauptfassade.
    Die heutige neoromanische Gestaltung erhielt er bei den umfassenden Umbauarbeiten zwischen 1882 und 1891. Das Ziel der Restauration war es, die Grundstruktur des ursprünglichen Doms - eine dreischiffige Pfeilerbasilika mit vier Ecktürmen und drei Ostapsiden - wieder herzustellen.
    Der heutige Dom ist 70 m lang und 22 m breit. Die Türme sind 60 m hoch. Das Hauptschiff hat eine Höhe von 22 m. Die Südfassade schmücken die 12 von Károly Antal geschaffenen Apostel. Das Halbrelief von György Kis über dem südlichen Haupteingang mit dem dreieinhalb Tonnen schwerem bronzenem Millenniumstor zeigt die Huldigung der Gottesmutter Maria (Patrona Hungariae), der Schutzheiligen von Ungarn, durch die ungarischen Heiligen.
    Sehr beeindruckend ist die reiche Innenausstattung. Die Wand- und Deckengemälde stammen von Karl Andrea, Bertalan Székely und Károly Lotz. Die mächtige Orgel im Westchor ist ein Werk der ehemaligen Pécser Orgelfabrik Angster.

    Dom: Mittelschiff und Orgelempore (li); Mittelschiff, Kassettendecke (re)
       Dom zu Pécs: Mittelschiff, Kassettendecke

    Dom: Blick gegen Hochaltar (li); Kanzel (re)
    Dom zu Pécs: Mittelschiff; Blick gegen Hauptaltar   Dom zu Pécs: Kanzel

    Dom: Westliche Vorhalle (li); Reliefs über dem Nordzugang zur Krypta (re)
    Dom zu Pécs: Westliche Vorhalle  Dom zu Pécs: Reliefs über dem Nordzugang zur Krypta


    Die fünfschiffige Krypta ist der älteste Teil des Doms und wegen ihrer Größe und ihrer Mosaiken einzigartig in Europa. Die Reliefs über den Treppen des nördlichen und südlichen Niedergangs sind Arbeiten des Bildhauers György Zala.

    Krypta
    Dom zu Pécs: Krypta

    Bischöfliches Palais

    Der Ursprung des heutigen Bischöflichen Palais reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. Damals lag hier eine Bischofsburg. Sie wurde im 15. bis 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance umgebaut. Die größten Veränderungen erfolgten zwischen 1751 und 1770, als die Nord- und Ostflügel aufgestockt und der Südflügel verlängert und die Fassade einheitlich im Barockstil umgestaltet wurden. Um 1800 wurde die Überreste der nördlichen Burgmauer und der südöstliche Eckturm abgerissen.
    Zwischen 1838 und 1852 erhielt die Ostfassade ihr heutiges Aussehen im Stil der Neorenaissance. Der einstöckige Südteil der gegen den Domplatz gerichteten Fassade wird von kräftigen Gesimsen und Wandsäulen geteilt. Zwischen den beiden Toren im Erdgeschoss befindet sich ein Balkon mit einer Balustrade.

    Bischöfliches Palais: Ostfassade (li); Ostfassade, Südtor mit Balkon (re)
    Pécs: Bischöfliches Palais, Ostfassade  Pécs: Bischöfliches Palais, Ostfassade: Südtor mit Balkon

    Das Nationale Theater - Nemzeti Szinház

    Das Nationale Theater in der Király utca wurde 1890-95 im Stil des Neorokokos und der Neorenaissance vermischt mit Elementen des ungarischen Jugendstils nach den Plänen von Adolf Lang und Adolf Steinhardt in Zusammenarbeit mit den berühmten Theaterarchitekten Fellner und Helmer errichtet. Die Fassade zieren Büsten von Ferenc Erkel, Gergely Csiky und Ede Szigligeti, die östliche und westliche Seite Büsten von Mihály Vörösmarty und Károly Kisfaludy. Die Pyrogranit-Ornamente lieferte die Pécser Zsolnay-Porzellanmanufaktur. Der Springbrunnen am Platz vor dem Theater (Színház tér) wird von Plastiken des Pécser Bildhauers Sándor Rétfalvi geschmückt. Das Theater bietet Platz für 455 Gäste. 1986-1991 wurde es renoviert. Das Repertoire umfasst Opern, Musicals, Ballett- sowie Sprechtheateraufführungen.

    Das Nationale Theater, Fassade
    Pécs: Nationales Theater, Fassade    Pécs: Nationales Theater, nachts

    Regionalarchiv

    Das Regionale Archiv ist im Gebäude der ehemaligen Zentrale der Sparkasse gegenüber dem Nationalen Theater am Színház tér untergebracht. Das Gebäude wurde 1733 im barocken Stil erbaut. Es hat seine Bausubstanz seither weitgehend bewahrt, nur die Fassade wurde im Stil des Historismus neu gestaltet.

    Regionalarchiv, Fassade
    Pécs: Regionales Archiv

    Regierungspräsidium

    Das Regierungspräsidium ist ein pompöses eklektizistisches Gebäude. Es erstreckt sich im Norden vom Kossuth-Platz und wurde dort 1891 errichtet.

    Kossuth-Platz mit Regierungspräsidium und Synagoge (li); Regierungspräsidium mit Kossuth Denkmal (re)
    Pécs: Kossuth-Platz mit Regierungspräsidium und Synagoge 

    Komitatshaus

    Das Komitatshaus am südwestlichen Rand des Széchenyi Platzes wurde 1898 im Stil des Eklektizismus fertiggestellt. Es vereint neobarocke und Jugendstil-Elemente. Letztere, aus der Pécser Zsolnay-Porzellan-Manufaktur, beziehen sich auf die Dachziegeln sowie die Zierelemente an der Fassade.

    Komitatshaus, Fassade
    Pécs: Komitatshaus, Fassade  Pécs, Komitatshaus

    Bezirksgericht

    Das Bezirksgericht Pécs liegt östlich der Gazi Khassim Moschee am Széchenyi Platz. Das Gebäude wurde 1891 im früheklektizistischen Stil nach den Plänen von Imre Schlauch an der Stelle der abgetragenen türkischen Bads des Gazi Khassim errichtet.

    Bezirksgericht
    Pécs, Bezirksgericht

    Rathaus

    Das Rathaus am Széchenyi Platz blickt auf eine längere Geschichte zurück. Ursprünglich wurde hier, nach der Vertreibung der Türken, zwischen 1686 und 1698 ein einstöckiges Rathaus im Stil des Barocks errichtet, das dann bei einem Brand allerdings erheblich zerstört, 1710 wieder aufgebaut und 1722 renoviert wurde. 1809, während der Napoleonkriege, wurde es zum Lazarett umfunktioniert, aber rasch dem Verfall preisgegeben. 1830-34 wurde ein neues Rathaus im Stil des Klassizismus errichtet. Es hatte zwei Stockwerke. 1871 erhielt es auch einen Uhrturm. Um den durch den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wachstum bedingten Anforderungen auf ein größeres Gebäude gerecht zu werden, wurde 1895 der Bau des heutigen neobarocken Rathauses beschlossen. Es wurde 1907 nach den Plänen von Adolf Lang fertiggestellt. Im Erdgeschoss des heutigen Gebäudes befinden sich eine Anzahl von Geschäften und Restaurants. Vom Glockenturm ertönt jede Stunde ein Glockenspiel. Vor dem Rathaus belebt ein nachts illuminierter Springbrunnen den Széchenyi Platz.


    Rathaus: Fassade gegen gegen Széchenyi Platz (li); Ecke Király-Str. / Széchenyi Platz (re)
    Pécs: Rathaus, Fassade gegen Széchenyi Platz   Pécs: Rathaus, Ecke Király Str. / Széchenyi Platz

    Vasváry Haus

    Das Vasváry Haus in der Király Str. 19 wurde 1871 im früheklektischen Stil errichtet und seine Fassade 1893 mit Pyrogranit-Stuck der Firma Zsolnay zwischen den beiden Seitenfenstern verziert. Das Haus steht unter Denkmalschutz und dient heute als Wohnhaus und ist Sitz des Pécser Symphonischen Orchesters. Außerdem ist eine Wohnung mit einer Museumsausstellung aus Originalmöbeln, Gemälden und Kunstwerken eingerichtet. Im Erdgeschoss befindet sich ein Restaurant.

    Vasváry Haus, Fassade
    Pécs: Vasváry Haus, Fassade

    Kurze Geschichte: Das Haus ist erstmals 1718 urkundlich erwähnt. Weiteren Belegen zufolge erwarb der Donauschwabe János Lipót Treiber das Haus im Jahre 1840. Sein Erbe, der Eisenhändler György Treiber, führte zwischen 1873 und 1879 groß angelegte Umbauarbeiten durch und nahm den Namen Vasváry an. Aus jenen Jahren stammen u.a. die rote Marmortreppe mit dem schmiedeeisernen Geländer und die Malarbeiten im Wohntrakt des oberen Stockwerks.

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    Aktualisiert am 15.11.2017