Zauberhaftes Ungarn - Reise durch Ungarn, seine Kultur und Geschichte
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Sopron

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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn:
Jüdisches Ungarn

Sopron

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    Sopron

    Kurze Geschichte der jüdischen Gemeinde in Sopron

    Die Anfänge des Judentums in Sopron liegen noch größtenteils im dunkeln. Vermutlich kamen die ersten Juden zusammen mit den Römern nach Sopron. Schriftlichen Quellen zufolge sollen aber im 13 Jahrhundert rund ein Dutzend Familien jüdischen Glaubens in der der heutigen Neuen Gasse in Sopron gelebt haben. Sie verdingten sich mit Handel und Bankgeschäften und errichteten um das Jahr 1300 den Vorgängerbau der heutigen Alten Synagoge. Sie diente damals als Bethaus, Schule und Versammlungsraum.
    1526, dem Jahr der verlorenen Schlacht der Ungarn gegen die Türken bei Mohács, wurden die Juden Opfer einer Verleumdung, derzufolge sie mit den Türken in einen Komplott gegen die Ungarn verwickelt seien. Infolge dieser Stimmungsmache, mussten die damals rund 400 Juden Sopron verlassen. Erst rund 300 Jahre später, um 1840, konnten Juden sich wieder dauerhaft in Sopron niederlassen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts lebten mehr als 1600 Juden in der Stadt. Ein Teil davon schlossen sich zu einer orthodoxen Gemeinde zusammen und errichteten u.a. die heutige Orthodoxe Synagoge.
    Während des zweiten Weltkriegs lebten rund 1800 Juden in Sopron. Ab April 1944 musste die Stadt ein Ghetto einrichten und im Juli des selben Jahres wurden die Ghettobewohner nach Auschwitz deportiert. Rund 1600 wurden dort ermordet. Als die Überlebenden 1945 zurückkehrten, lebte die jüdische Gemeinde kurz wieder auf, sie wurde aber 1954 von den sowjetischen Besatzern aufgelöst. Die Juden flohen vor dem Terror der Kommunisten.
    Nach der politischen Wende bildete sich im Jahr 2003 eine neue, aber kleine jüdische Gemeinde.

    Synagogen in Sopron

    In Sopron stehen gegenwärtig zwei Synagogen: die Alte Synagoge in der Altstadt und die Orthodoxe Synagoge östlich der Altstadt. Von der dritten Synagoge, der ehemaligen Neologe Synagoge, ist heute nur eine Gedenktafel übrig geblieben.

    Alte Synagoge

    Der Komplex der Alten Synagoge in der Neuen Gasse / Új utca 22 wurde Anfang des 14. Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet. Die Neue Gasse war damals die Judengasse. Nachdem 1526 die jüdische Bevölkerung aus Sopron vertrieben worden war (siehe oben), verfiel die Synagoge und wurde in ein Wohnhaus umgewandelt. Diese neue Funktion behielt das Gebäude über die nächsten Jahrhunderte und, verständlicherweise, wurden durch diesen Funktionswandel allmählich auch die Original-Gebäudeteile weitgehend entfernt. Erst als sich Juden nach dem zweiten Weltkrieg wieder in Sopron niederließen (siehe oben), eröffnete sich die Möglichkeit, der Synagoge wieder ihre ursprünglichen Funktion zurückzugeben. Dies wurde aber durch die sowjetische Besatzung vereitelt.
    Das Gebäude der Synagoge stand nach dem zweiten Weltkrieg leer. Erst Ende der 1960er Jahre wurde die Alte Synagoge restauriert. Heute dient sie als Museum und Sehenswürdigkeit. Sie ist das am besten erhaltene mittelalterliche jüdische Gotteshaus in Ungarn.

    Alte Synagoge, Eingang
    Alte Synagoge Sopron, Eingang

    Der Komplex der Alten Synagoge - Bethaus, Schule und Versammlungsraum - steht, den damaligen Gesetzen folgend, um eine Haustiefe nach hinten versetzt, d.h. einen Straßenhof von der Új utca getrennt. Den Hauptsaal betritt man über ein frühgotisches Portal gefolgt von einem Gang. Der Hauptsaal kann wiederum in die Kanzel und die Aronkabine unterteilt werden. Original erhalten ist lediglich das Fundament der sechseckigen Kanzel. Alle anderen Elemente wurden bei der Restauration nach den Originalplänen aus dem Mittelalter rekonstruiert. Die Aronkabine zieren ein reich geschmückter Steinrahmen und ein Tympanon. Neben dem Hauptsaal liegt der kleinere Betraum für die Frauen. Seine an den Hauptsaal grenzende Mauer ist von kleinen Fensterschlitzen durchbrochen, durch die sich die Frauen über das Geschehen im Hauptsaal - daran durften sie nicht teilnehmen - informieren konnten.
    Ein weiterer überaus wertvoller Teil ist die im Hof gelegene, rekonstruierte Mikwa, das als Brunnen gestaltete rituelle Bad.

    Orthodoxe Synagoge

    Die Orthodoxe Synagoge - auch Neue Synagoge genannt - in der Paprét utca 12-14, östlich der Altstadt, wurde 1890/91 im Stil der Neoromanik errichtet. Bis 1944 wurde sie als Bethaus genutzt. Nach dem Holocaust und besonders nach 1954 verfiel das Gebäude. 2004 wurde es unter Denkmalschutz gestellt und im Jahr danach von der Stadt Sopron erworben. Gegenwärtig laufen Bemühungen, das Gebäude zu einem organischen Bestandteil im städtischen Leben von Sopron zu integrieren.

    Neologe Synagoge

    Die ehemalige Neologe Synagoge wurde 1868 in der Tempelgasse / Templom utca errichtet. Sie wurde 1944 zerstört und an ihrer Stelle ein Haus errichtet. Es trägt eine Gedenktafel, die an die Synagoge erinnert.

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    Aktualisiert am 24.05.2017