Zauberhaftes Ungarn - Reise durch das Land, seine Kultur und Geschichte
Lage von Nagycenk in Ungarn
 

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Nagycenk

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Nagycenk

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Nagycenk

Großgemeinde ca. 1800 Einwohner in der Region Westtransdanubien, 14 km westlich von Fertöd.
Koordinaten: N 47° 36' 0'', E 16° 42' 0''. GPS: N 47.6°, E 16.7°

Verkehrsanbindung

Nagycenk liegt an der Hauptstraße 84 von Sopron an den Plattensee bzw. der Hauptstraße 85 nach Györ. Es liegt an der Eisenbahnstrecke zwischen Sopron und Györ mit Anschluss bzw. Kurswagen nach Budapest. Mit dem Linienbus gibt es zahlreiche (Direkt)verbindungen u.a. nach Sopron und Györ.

Kurze Geschichte

Die Geschichte von Nagycenk kreist um sein Schloss. Hervorgegangen ist das Schloss 1772 aus einem 1741 errichteten spätbarocken Herrenhaus. Um 1800 erhielt es die heutige frühklassizistische Fassade mit dem Giebelfries. Der Ingenieur und große Reformpolitiker Graf István Széchenyi, gab dem Schloss 1834-1840 seine heutige Form und ließ erstmals in Ungarn eine Gasbeleuchtung und moderne sanitäre Einrichtungen installieren. Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Schloss schwer zerstört; von der ursprünglichen Innenraumgestaltung blieb im Wesentlichen nur das klassizistische Stiegenhaus erhalten. Nach der umfassenden Restaurierung (1969-73) beherbergt das Schloss heute das István Széchenyi Gedenkmuseum, ein Hotel und ein Gestüt.

Sehenswürdigkeiten

Schloss Széchenyi

GPS: N 47.607361°, E 16.70556°
István Széchenyi-Gedenkmuseum
Wer sich ernsthaft mit der ungarischen Geschichte auseinandersetzen möchte, sollte das Museum unbedingt besuchen.
Der Eingang befindet sich im Schloss.
Die mit Stilmöbeln ausgestatteten Räume im Erdgeschoss beleuchten die Geschichte und politische Entwicklungen der Familie Széchenyi von typischen Aristokraten des 18. Jahrhunderts zu Demokraten und Reformern sowie Schlüsselfiguren des Freiheitskrieges von 1848.
Ein großzügiges Barocktreppenhaus führt in den ersten Stock hinauf. Der thematische Schwerpunkt ist hier auf den Ingenieur István Széchenyi fokussiert: die Kettenbrücke in Budapest, das Schleusensystem an Donau und Theiß, die Eisenbahn und die Dampfschifffahrt.

Schloss Széchenyi
Nagycenk: Schloss Széchenyi

Freilicht-Lokomotivenmuseum
Gegenüber dem Schloss, am Ende der schönen alten Lindenallee, sind Lokomotiven und Eisenbahnwaggons aus dem Budapester Verkehrsmuseum zu besichtigen (in Anerkennung daran, dass Graf István Széchenyi die Finanzierung der ersten Eisenbahnlinien in Ungarn organisierte).
Eine Museumeisenbahn verkehrt zwischen dem Schlossbahnhof und dem reizvoll restaurierten Bahnhof von Fertöboz.

Széchenyi-Mausoleum

Das Mausoleum im klassizistischen Stil auf dem Dorffriedhof gegenüber der St. Stephanskirche besteht aus einer Kapelle (1778) mit darunter befindlicher Gruft. Hier ruhen 47 Mitglieder der Familie Széchenyi. Hier findet man auch den Glassarkophag von Pál Széchenyi, Bischof von Kalocsa, und eine eiserne Truhe in welcher man den Schädel von Graf István Széchenyi, durchbohrt von einer Kugel - Széchenyi beging am 8. April 1860 in der Nervenheilanstalt Döbling bei Wien Selbstmord - sehen kann.

Széchenyi Mausoleum, Eingang   Grabmal István Széchenyi

Neoromanische, dreischiffige Kirche St. Stephan

Stufenportal
Nagycenk, neoromanische Kirche; Stufenportal

Die kreuzförmige St. Stephans Kirche am Széchenyi tér wurde 1864 nach den Plänen von Miklós Ybl gebaut. Vom romanischen Vorläuferbau aus dem 13. Jahrhundert überdauerte nur das Löwen-Tympanon am Eingang zum Turm.


Neoromanische Kirche: Westansicht (li); Ostfassade (re)
Nagycenk, Kirche St. Stephan   Nagycenk, Kirche St. Stephan; Ostfassade

Seitenschiffe: im Süden (li) bzw. im Norden (re)
Nagycenk, neoromanische Kirche; südliches Schiff  Nagycenk, neoromanische Kirche; nördliches Schiff

Hauptaltar
Nagycenk, neoromanische Kirche; Hauptaltar

Taufbecken mit Altaren im Südschiff (li); Ausblick vom Südschiff auf den Innenraum (re)
Nagycenk, neoromanische Kirche; Taufbecken  Nagycenk, neoromanische Kirche; Taufbereich und Altarraum

Széchenyi Platz

Den Széchenyi Platz vor der Kirche ziert die Bronzestatue des Grafen István Széchenyi auf einem Steinsockel.

Nagycenk, Széchenyi-Denkmal

Sehenswertes und Freizeitgestaltung in der Umgebung

  • Köszeg (ca. 35 km): Malerisches, mittelalterliches Burgstädtchen an der österreichischen Grenze. Burg, Bürgerhäuser und Kirchen aus der Zeit der Gotik, Renaissance und dem Barock. LB, B (1x U).
  • Fertöd (15 km): Rokokoschloss Esterháza (1760-1767), das "Ungarische Versailles", Wirkungsstätte Haydns (LB (direkt bzw. 1x U), B (2x U) ).
  • Fertöszéplak (10 km): Barocke Pfarrkirche, Kalvarienberg und Dorfmuseum, (LB (1x U), B (2x U)).
  • Sopron (10 km): Denkmalgeschützte Altstadt mit prächtiger gotischer - Sopron besitzt die meisten gotischen Baudenkmäler Ungarns - und frühbarocker Bausubstanz (LB, B). Ortsteil Bánfalva: Gotische Dorfkirche Maria Magdalena im alten Friedhof; mit Fresken aus dem 13. und 15. Jahrhundert.
  • Sopronhorpács (ca. 20 km): Dorfkirche mit prächtigem Stufenportal (LB).
  • Balf (6 km): Stimmungsvoller Kurort mit u.a. Badekapelle und veränderter Pfarrkirche (LB (1x U), B (1xU)).
  • Hidegség (4 km): Romanisch-gotische Dorfkirche (LB (1x täglich)).
  • Szombathely (ca. 55 km): Handels- und Industriestadt. Dom, Bischofspalais, Ruinengarten mit Ruinen aus der Römerzeit, Museen, Shoppen. LB, B.
  • Sárvár (ca. 45 km): Östlich von Szombathely gelegene Kleinstadt: Burg, Burgschloss, Thermal- und Freibad, (LB, B (1x U)).
  • Bük (ca. 35 km): Nordöstlich von Szombathely gelegene Ortschaft mit bedeutendem Thermal- und Freibad, (LB (1x U), B).
  • Fertö-Hanság: Nationalpark; Schilflandschaft am Neusiedlersee; Erlenmoore und Sumpfwiesen mit einer außerordentlich vielfältigen Flora und Fauna.
    LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der Bahn.

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    Aktualisiert am 08.11.2017