|
|
|
Budapest
|
Sie
sind hier: Startseite
> Hauptmenü
> Budapest
> Zu
Fuß > Buda: Margaretenbrücke
bis Freiheitsbrücke
Neben Zu Fuß gibt es zu Budapest noch folgende Unterseiten.
Für nähere Informationen klicken Sie bitte auf den entsprechenden Link!
An-/Weiterreise
I Unterkunft
I Hintergrundwissen
I Events: Kalender
I Praktische
Hinweise I Highlights
I Sehenswürdigkeiten
I Restaurants&Cafés
I Shopping
I Für Familien
I Bäder
I
Kur&Wellness I
Kultur&Bühne I
Ausflüge
Wussten Sie schon, dass Budapest zu den beliebtesten Reisezielen in Europa gehört? Hier ist
das ganze Jahr über etwas los!
Sie suchen Unterkunft? Meine renommierten Partner bieten Ihnen eine große Auswahl an
Hotels, Apartments, Pensionen, Ferienhäusern, Ferienwohnungen etc.
Über Ihre Buchung freuen sich
Bitte beachten Sie auch die grüne Menüleiste oben!
Budapest zu Fuß erkunden
Budaer Seite - zwischen Margaretenbrücke und Freiheitsbrücke
Auf diesem rund 4 km langen Abschnitt befinden sich einige sehenswerte
Denkmäler, Bäder, Bauten und Plätze. Von der Donaupromenade zwischen
der Margaretenbrücke und dem Batthyány-Platz bietet sich außerdem
ein beeindruckender Blick auf das ungarische Parlamentsgebäude.
Jozef Bem Platz (Bem Józef tér)
Wir beginnen unsere Wanderung am Budaer Kopf der Margaretenbrücke
und gehen von dort in südliche Richtung auf der Donaupromenade bis
zum Józef Bem-Platz, benannt nach dem polnischen General, der
im Freiheitskrieg 1848/49 auf der Seite der Ungarn kämpfte. Am Denkmalsockel
Worte des Freiheitskämpfers und Dichters Sándor Petöfi, der Bems Adjutant
war.
Das Denkmal war über die Jahre immer wieder Schauplatz politischer
Manifestationen, so zu Beispiel am Abend des Ungarnaufstands 1956.
Józef Bem-Platz
Das Königsbad (Király fürdö)
Von hier gehen wir weiter südwärts auf der parallel zur Donaupromende
verlaufenden Fö utca (Hauptstraße). Wir kommen vorbei an der
kleinen griechisch-katholischen Barockkirche St. Florian (1760) und
am Király
fürdö (Königsbad), einem historischen türkischem Bad aus dem
16. Jahrhundert. Es liegt etwas versteckt auf der rechten Straßenseite
und sein Äußeres ist gar nicht einladend. Das Innere ist um so beeindruckender
und ein Besuch von daher empfehlenswert.
Vom Király gehen wir zurück zur Donaupromenade und genießen den Blick
auf das Ungarische Parlament auf der Pester Seite.
Blick auf das Ungarische Parlament von der Budaer Donaupromenade
Alternativ gehen wir die Fö utca weiter bis zur Elisabethkirche (Mitte
18. Jahrhundert) auf der rechten Straßenseite mit ihrer wertvollen
barocken Kanzel. Das Gotteshaus ist aber meist geschlossen und hat
ansonsten vom Äußeren her wenig zu bieten.
Batthyány Platz (Batthyány tér)
Hier in etwa beginnt die sogenannte Wasserstadt (Víziváros). So heißt
der schmale Streifen zwischen Donau und Burghügel, der sich im Süden
bis zur Zitadelle erstreckt. Hier lebten im Mittelalter Händler, Handwerker
und Fischer. Unter der Türkenbesatzung wurden hier türkische Bäder
errichtet, die heute noch (bzw. wieder) in Betrieb sind und die hier
gelegenen Kirchen als Moscheen genutzt.
Der frühere Marktplatz und heutige Batthyány-Platz
wird auf seiner Südseite begrenzt durch die 1740 - 1742 errichtete,
spätbarocke St. Annen-Kirche mit ihrer eleganten Doppelturm-Fassade.
Im Inneren der Kirche (leider nur zeitweise - i.d.R. zu den Gottesdiensten
- zugänglich) beeindruckt der ovale Kuppelraum und die qualitätsvolle
Ausstattung.
St. Annen-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
Links neben der Kirche steht das Denkmal von Lajos Graf Batthyány,
dem am 6. Oktober 1849 von den Habsburgern hingerichteten Ministerpräsidenten
der ungarischen Revolutionsregierung von 1848.
Sehenswert am Platz sind auch das Denkmal von Ferenc Kölcsey, dem
Dichter der Ungarischen Nationalhymne, sowie der ehemalige Gasthof
Weißes Kreuz und die Alte Markthalle.
Denkmal Graf Lajos Batthyány (li); Gasthof Weißes Kreuz (re)
 
Zwischen Batthyány-Platz und Clark Ádám-Platz
Südwärts, am kleinen Szilágy tér, erhebt sich die neugotische Kalvinistenkirche
(1893-96) mit ihrem bunten Dach aus Zsolnay-Keramikziegeln und dem
Denkmal an ihren Architekten Samu Pecz (1854-1922), dem Budapest weitere
seiner neugotischen Bauten verdankt.
Neugotische Kalvinistenkirche
Denkmal Samu Pecz
Weiter südlich auf der Fö utca laufend erreichen wir den idyllischen
Corvin-Platz (Corvin tér) mit dem reizvollen, einen Magyaren zur Zeit
der Landnahme darstellenden, Ludwigsbrunnen (Lajos Kútja) und dem
an der Nordseite gelegenen, eklektizistischen Budaer Konzertsaal (Budai
Vigadó), der zwischen 1898 und 1900 von Kallina Mór und Aladár Árka
errichtet wurde und in dem heute u.a. das Archiv der ungarischen
Volksmusik untergebracht ist.
Budaer Vigadó, Fassade

Budaer Vigadó; Treppenhaus (li) und Wandrelief (re)
Corvin tér, Ludwigsbrunnen
Den Norden des Platzes umrahmt eine kleine Anhöhe mit einem neobarocken
Haus errichtet 1923-24 als Erweiterung einer hier 1881 erbauten einstöckigen
Villa.
Corvin tér, neobarocke Villa
Den Süden begrenzt die im 16. Jahrhundert errichtete ehemalige Kapuzinerkirche.
Sie wurde während der Türkenbesatzung als Moschee benutzt und 1854-56
im romantischen Stil verändert.
Kapuzinerkirche
Weiter südlich der Kapuzinerkirche, in der Fö utca 20, steht das ehemalige
Kapisztory-Haus (1811) mit dem auffälligen zylindrischen Erker.
Kapisztory-Haus
Adam Clark-Platz (Clark Ádám tér)
Der Clark Ádám tér wurde nach dem englischen Ingenieur benannt, der
die Bauarbeiten zur Kettenbrücke (Lánchíd) leitete. Die Brücke wurde
nach 10jähriger Bauzeit 1849 eingeweiht. Adam Clark entwarf 1853 auch
den 350 Meter langen Tunnel durch den Burgberg mit seinem spätklassizistischem
Portal.
Adam Clark-Platz: Auffahrt zur Kettenbrücke (li); Einfahrt zum
Burgberg-Tunnel
An der Südseite des Platzes liegt die Plastik "Kilometerstein Null".
Alle Entfernungsangaben von und nach Budapest beziehen sich genau
auf diesen Punkt.
Kilometerstein "Null"
Vom Adam Clark-Platz führen die Standseilbahn "Sikló" und die sogenannten
"Königlichen Treppen" hinauf zum Burghügel.
Adam Clark-Platz: Standseilbahn Sikló (li); Wappen von Budapest (re)
Burggarten-Basar
Vom Clark Ádám tér gehen wir auf der Lánchíd utca in Richtung Gellértberg
und erreichen nach wenigen Minuten den Miklós Ybl tér mit einer bombastischen
Anlage unterhalb des Schlosses. Es ist der sog. Burggarten-Basar (ungarisch
Várkert Bazár, erbaut 1875-83 im Stil der Neorenaissance nach
den Plänen von Miklós Ybl (1814-91). Die Anlage beherbergte zunächst Geschäfte
in ihren Bogengängen; später wurden darin auch Ateliers eingerichtet.
Während des zweiten Weltkriegs wurden die Bauten schwer beschädigt
und 1984 wurde die Anlage geschlossen.
Miklós Ybl Platz: Denkmal (li) und Burggarten-Basar (re)
2013 wurde mit finanzieller Unterstützung der EU die Renovierung begonnen.
Die wiederhergestellte Anlage wurde am 29. August 2014 eröffnet. Sie
steht unter Denkmalschutz und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.
Vom Burggarten-Basar führen zahlreiche Wanderwege sowie behindertengerechte
Zugänge (wie Lifte und Rolltreppen) hinauf zum Schloss. Burggarten-Basar
Stadtteil Tabán
Südlich vom Miklós Ybl tér liegt der Stadtteil Tabán. Einst siedelten
hier Serben, später die Türken, die dem Stadtteil den Namen gaben.
Nach dem Abzug der Türken entwickelte sich der Stadtteil zu einer
Art Montmartre von Budapest. An der Wende zum 20. Jahrhundert brannte
er größtenteils ab.
Tabán: Blick vom Miklós Ybl tér (li); Haus in der Döbrentei utca (re)
Vom Hirschenplatz (Szarvas tér) führen breite Treppen hinauf zum Burgpalast.
Hier, in der Apród utca 1-3, liegt auch das Zopfstilhaus, in dem 1818
Ignaz Philipp Semmelweis, der berühmte Arzt und Entdecker des Kindbettfiebers,
geboren wurde. Heute ist in dem Gebäude das Semmmelweis-Museum für
Medizingeschichte untergebracht. Auch dieses Gebäude wurde renoviert.
Szarvas tér: Szarvas ház mit Aufgang zum Schloss (li); Semmelweis-Museum
(re)
Vom Szarvas tér gelangen wir zur Pfarrkirche von Tabán (Tabáni Plébániatemplom),
die leider meist geschlossen ist. Im Mittelalter stand hier eine Kirche;
sie wurde während der Türkenbesatzung in eine Moschee umgewandelt
und nach der Vertreibung der Türken zerstört. 1738-36 wurde an ihrer
Stelle eine neue Kirche errichtet. 1881 wurde die Fassade erneuert
und der Turm erhielt eine neobarocke Kuppel.
Pfarrkirche von Tabán
Von der Tabáner Kirche sind es nur ein paar Schritte bis zum Döbrentei
tér mit dem Denkmal der Kaiserin Elisabeth (Sisi) und wenige Schritte
weiter südlich (Eingang von der Donauseite) das türkische Rudasbad.
Das Rudasbad (li); Elisabeth-Denkmal (re)
Elisabethbrücke (Erzsébet híd)
Am Südhang des Gellértberges erhebt sich das bronzene Denkmal des
Heiligen Gellért. Der Legende zufolge haben die heidnischen Ungarn
von hier aus den Missionar und Bischof Gellért in die Donau gestoßen.
Die Schönheit des Denkmals wird durch seine Kolonnade und die dem
Gellértberg entspringende Naturquelle hervorgehoben.
Blick vom Gellért-Denkmal auf Elisabethbrücke (li); Gellért-Denkmal
(re)
St. Gellért-Platz (Szent Gellért tér)
Der St. Gellért-Platz liegt am Budaer Ende der Freiheitsbrücke (Szabadság
híd). Er wird vom Traditionshotel Gellért - dem wohl berühmtesten
Hotel Budapests - mit dem Gellért
Heilbad beherrscht, einem 1912 errichteten eleganten Jugendstilbau.
Die Felsenkapelle (Sziklakápolna) wurde 1926 an einem kleinen Felsvorsprung
gegenüber dem Hotel eingerichtet.
Das Gellért-Hotel am gleichnamigen Platz
Felsenkapelle
Felsenkapelle, Eingang
Felsenkapelle, innen
Gellértberg
Nordwestlich vom Platz erhebt sich der 235 m hohe Gellértberg (Gellért
hegy) mit der Freiheitsstatue (Szabadság szobor) und der Zitadelle.
Blick auf den Gellértberg vom Budaer Kopf der Freiheitsbrücke
(li); Freiheitsstatue (re)
Die 14 m hohe Freiheitsstatue - eine Frauengestalt mit einem Palmenzweig
- wurde 1947 errichtet. Sie erinnert an die sowjetischen Soldaten,
die bei der Befreiung Budapests von der Deutschen Wehrmacht ihr Leben
ließen.
Die Zitadelle wurde 1851 von den Habsburgern erbaut.
Erreichbarkeit:
zu Fuß: über die Treppen hinter dem Gellért-Denkmal oder auf
dem Fußweg von der Felsenkapelle am Gellért tér.
mit den öffentlichen Verkehrsmitteln: mit den Straßenbahnlinien
18,19,41,47 oder 49 bis zum Móricz Zsigmond körtér und von dort
mit Bus Nr. 27.
Menü "Budapest"
An-/Weiterreise
I Unterkunft
I Hintergrundwissen
I Events: Kalender
I Praktische
Hinweise I Highlights
I Sehenswürdigkeiten
I Restaurants&Cafés
I Shopping
I Für
Familien I Bäder
I
Kur&Wellness I
Zu Fuß I Kultur&Bühne
I Ausflüge
Eingabehilfe expedia 1. Klicken Sie auf das Logo
2. Sie gelangen auf die Partnerseite von expedia. Wählen Sie dort in der Menüleiste oben die Option Click&Mix und klicken Sie dann
auf der neuen Seite auf die Schaltfläche (Sie müssen etwas nach unten blättern) Unglaubliches Angebot.
Zum Seitenanfang.
Aktualisiert am 19.06.2016
|
|