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Die Puszta

- Bedeutung
- Ein�de
- Ein�dhof


Bedeutung
Laut W�rterbuch
  • bezeichnet das Hauptwort puszta eine Ein�de oder einen Ein�dhof; das Hauptwort pusztit�s bedeutet Zerst�rung und Verw�stung
  • das Tunwort / Verb pusztit bedeutet zerst�ren und verw�sten, das Tunwort / Verb pusztul besagt zugrunde gehen und aussterben
  • das Eigenschaftswort / Adjektiv pusztit� bedeutet verheerend.

    Ein�de
    Als Landschaftsgebiet betrachtet ist die Puszta eine von Menschenhand geschaffene Gras- und Salzsteppe. Typische Merkmale sind kalte Winter, trockene Sommer, feinerdige B�den und einf�rmiger Bewuchs.
  • Lage
    - �stlich der Thei�: die Hortob�gy-Puszta (die gr��te Puszta in Ungarn)
    - westlich der Thei� bis zur Donau: die Bugac-Puszta.
  • Entstehung
    Noch vor 500 Jahren wuchsen auf den Fl�chen der heutigen Puszta W�lder. W�hrend der T�rkenherrschaft im 16./17. Jahrhundert und in den Jahrzehnten danach entwickelte sich ein neuer Wirtschaftszweig in der gro�en Tiefebene: die Viehzucht. Hierzu ben�tigte man Viehweiden, die aber erst angelegt werden mussten. Hierzu wurde zun�chst die Waldsteppe des Tieflands gro�fl�chig gerodet. Dann wurden D�mme an den Ufern der Thei� errichtet, um �berschwemmungen zu verhindern. Schlie�lich wurden die S�mpfe trockengelegt und dadurch die Versteppung eingeleitet.
  • Heutiger Stand
    Die als Viehweide genutzte Gras- und Salzsteppe gibt es in ihrer urspr�nglichen Form nur noch an wenigen Orten, vor allem im Nationalpark Hortob�gy. Weite Gebiete der urspr�nglichen Puszta wurden in den letzten Jahren kutiviert.

    Ein�dhof
    Als Puszta bezeichnete Ein�dh�fe gab es bis zur Bodenrefom 1921 mehrere in Ungarn. In der Regel waren es gro�e G�ter, die im Besitz des ungarischen Hochadels waren. Diese G�ter wurden oft mit dem Namen des Orts bezeichnet, in dem sie lagen, gefolgt vom Wort "Puszta". Auch heute tragen noch zahlreiche Ortschaften in Ungarn den Namen dieser G�ter, z.B.:
  • Hatvanpuszta
  • V�mpuszta
  • Mar�tpuszta

    Eine authentische Schilderung des Lebens - vor allem der Leibeigenen- auf solch einer Puszta bietet der Roman Die Puszta des ungarischen Schriftstellers Gyula Illy�s.

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