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Máriapócs
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Bauten und Denkmäler der Kunstgeschichte in Ungarn: Zeitalter des
Barocks
Die Wallfahrtskirche in Máriapócs
- Máriapócs
- Verkehrsanbindung
- Kirche
- Kurze Geschichte der Kirche
- Umgebung: Sehenswertes
Unterkunft: Hotels, Pensionen, Apartments u.ä.
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Máriapócs
Kleinstadt ca. 2200 Einwohner, 10 km nordwestlich von Nyírbátor.
Die hiesige griechisch-katholische Kirche ist ein wichtiges Wallfahrtsziel.
Verkehrsanbindung
Máriapócs liegt etwas abseits des Fernverkehrs. Mit dem Auto erreicht
man es über die Landesstraße zwischen Nyíregyháza und Nyírbátor. An
das Schienennetz ist Máriapócs nicht angeschlossen. Linienbusse verkehren
1x täglich direkt nach Nyírbátor und Nyíregyháza.
Informieren Sie sich auch anhand der obigen quergelegten grünen Menüleiste zu Ihren Anreisemöglichkeiten nach Ungarn mit den verschiedenen Verkehrsmitteln.
Wallfahrtskirche
Griechisch-katholische Kirche
Die heutige Kirche in Máriapócs wurde 1731-1756 im Stil des Frühbarocks
errichtet. Die beiden Türme wurden 1856 fertiggestellt. 1893-96 und
nochmals 1991 wurde die Kirche umgebaut.
Koordinaten: N 47° 52' 41.56'', E 22° 1' 25.06''. GPS:
N 47.878211°, E 22.023628°
Wallfahrtskirche Máriapócs
Ihr einschiffiger Innenraum wurde durch ein Querschiff mit bogenförmigem
Abschluss erweitert.
Wallfahrtskirche Máriapócs; Ikonostase
Die 15 m hohe, reich mit Gold verzierte Ikonostase stammt aus den
Jahren 1785-88, ihre Bilder wurden 1896 durch neue ausgetauscht.
Die Schwarze Madonna ziert heute den Altar an der Nordseite.
Altar an der Nordseite mit Schwarzer Madonna
Der Gnadenaltar und der Heilige-Kreuz-Altar wurden im letzten Drittel
des 18. Jahrhunderts fertig gestellt.
Kurze Geschichte der Kirche
Hier lag einst die kleine Holzkirche einer griechisch-katholischen
Gemeinde. In dieser Kirche wurde nach der Befreiung von der Türkenherrschaft
aus Dankbarkeit ein Gemälde der Muttergottes 'Die Schwarze Madonna'
angefertigt. Während des Gottesdienstes am 4. November 1696 entdeckten
die teilnehmenden Gläubigen, dass aus beiden Augen der Muttergottes
auf dem Bild die Tränen ergiebig flossen. Dieses Ereignis dauerte
mit kurzen Unterbrechungen bis zum 8. Dezember.
Das Bildnis wurde nach Wien gebracht, wo es am 4. Juli 1697 ankam
und einige Wochen später im Stephansdom aufgehängt wurde. Zwischenzeitlich
wurde eine Kopie des Bildes angefertigt und in der Kirche zu Máriapócs
angebracht. Auch die Muttergottes auf dieser Kopie vergoss 1715 (und
danach 1905 wieder) Tränen.
Sehenswertes in der Umgebung
Nyírbátor
- ca. 10 km: Zwei wunderschöne gotische Kirchen, LB (1x täglich).
Nyíregyháza
- ca. 30 km: Altstadt mit vielen Sakral- und Profanbauten verschiedener Stilrichtungen.
Museumsdorf Sóstó, Freizeitpark Sóstófürdö. LB (1x täglich).
Nagykálló
- 17 km: Hauptplatz mit hübschen Gebäuden, LB (1x täglich).
Tagesausflug in den Landstrich Szatmár.
Die Grenzgegend zur Ukraine, fern der Touristenströme, ist wegen
ihrer Naturschönheit und ihren Dörfern mit alten Dorfkirchen, Wassermühlen
sowie schilf- und strohbedeckten Bauernhäusern einen Besuch wert.
Zu den wichtigsten Dörfern dieser Gegend zählen:
- Csenger
(ca. 60 km); gotische Dorfkirche der Reformierten u.v.m. LB (1x U),
B (1-2x U))
- Tiszacsécse
(ca. 75 km; Gedenkhaus des Dichters Zsigmond Moricz, LB (2x U))
und auf dem Weg dorthin:
Túristvándi (ca. 60 km; eine der schönsten Wassermühlen
Ungarns), und Szatmárcseke
(ca. 65 km; urtümlicher Friedhof).
- Csaroda
(ca. 70 km; eine der schönsten romanischen Dorfkirchen Ungarns,
LB (1x U)) und auf dem Weg dorthin Tákos
(ca. 65 km; Reformierte Kirche mit hölzernem Glockenturm).
LB=Verbindung mit Linienbus#; B=Verbindung mit der Bahn.
# bei Busfahrten in den Landstrich Szatmár gilt die Devise Kein
Stress: in der Regel verkehrt nur 1 Bus täglich und beim Umsteigen
müssen u.U. erhebliche Umsteigezeiten in Kauf genommen werden.
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Aktualisiert am 14.10.2016
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