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Kalocsa
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Städte und Orte in Ungarn erleben
Kalocsa
... ist ein Zentrum der Volkskunst in
Ungarn. Eine Ausdrucksform ist die Malerei. Bemalt werden Wände, Möbeln
und Keramik. Ein Paradebeispiel der Wandmalerei bietet der inzwischen
leider stillgelegte Bahnhof. Weltbekannt sind aber auch die Stickereien.
Ein Spiegel der Handarbeiten in Kalocsa kann im Haus der Volkskunst
bestaunt werden. Weltweiten Ruhm verbinden Kalocsa auch mit seiner
Gewürzpaprika. Und letztlich kommen auch die Freunde der Architektur
auf ihre Kosten: Kalocsa ist seit tausend Jahren Erzbistum und seinem
Status entsprechend mit sakralen Bauten geschmückt.
Hotels, Pensionen, Apartments u.ä.
in Kalocsa
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Hinweis HRS.de: Deeplinking auf Kalocsa ist momentan leider nicht möglich. Klicken Sie auf das Logo und tragen Sie auf der neuen Seite unter Reiseziel Kalocsa Ungarn ein.
Kalocsa
Verkehrsanbindung
Kurze Geschichte
Sehenswürdigkeiten
Museen
Essen & Trinken
Freizeit / Für Familien
Events
Umgebung: Sehenswertes, Freizeit
Kalocsa
Alte Bischofsstadt (18 000 Einwohner) in der Südlichen Großen
Tiefebene. Neben seinen historischen Bauten ist Kalocsa vor allem
für seine überaus farbenprächtige Volkskunst und seine Gewürzpaprika
bekannt.
Verkehrsanbindung
Kalocsa liegt etwas ungünstig vom Verkehr her: die Donau "behindert"
die Annäherung an Kalocsa von Westen her und an das Schienennetz ist
der Ort nicht (mehr) angeschlossen (siehe aber Bahnhof
weiter unten). Mit dem Auto erreicht man Kalocsa am einfachsten über
die nord-südlich verlaufende Hauptstraße 51 zwischen Budapest und
der serbischen Grenze. In / aus Richtung Osten besteht die einzige
Verbindung über die Nebenstraße aus / nach Kiskörös. Mit dem Linienbus
bestehen mehrere günstige Verbindungen, u.a. Direktverbindungen mit
Budapest, mit Szekszárd in Süd-Transdanubien und mit u.a. Baja, Kecskemét
und Szeged in der Südlichen Großen Tiefebene.
Kurze Geschichte
König Stephan I gründete hier 1002 das zweite Erzbistum Ungarns nach
Esztergom. Der erste Erzbischof der Stadt war Astrik, der von Papst
Sylvester II die ungarische Krone holte. Während der Türkenherrschaft
zwischen 1541 und 1686 wurde die Stadt fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau
im 18. Jahrhundert wurde von Erzbischof Imre Czáky eingeleitet. Neben
bedeutenden kirchlichen Bauten wurden zu dieser Zeit die meisten der
auch noch heute existierenden öffentlichen Gebäude errichtet.
Aus der bäuerlichen Kunst der Dörfer in der Umgebung von Kalocsa
entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts die heutige farbenprächtige
Volkskunst von Kalocsa. Paprikaschoten sowie naturgetreue bzw. stilisierte
Blumen, Tiere und Pflanzen bilden neben geometrischen Ornamenten
die Grundmotive. Vor allem die Frauen bemal(t)en damit Hauswände,
Möbeln, Öfen und Ostereier oder schmück(t)en Tischdecken, Bettzeug, Trachten
und Hauben mit ihren Stickereien. Aber auch in den Holzschnitzereien und Töpfereien der
Männer hat diese weit über die Grenzen Ungarns hinaus
bekannte Handarbeit ihre Spuren hinterlassen. Die schönsten
Exponate sind im Károly-Viski-Museum (siehe weiter unten)
ausgestellt
Die Landschaft um Kalocsa, Sárköz, ist seit Anfang des 18. Jahrhunderts
eine der bedeutendsten Paprikaanbaugebiete. Auf der 1917 gegründeten
Station für Paprikaexperimente und chemische Analyse werden neue Anbautechniken
erprobt und neue Sorten entwickelt. Hier wird auch seit Anfang der
20er Jahre die weltberühmte edelsüße Gewürzpaprika hergestellt.
Bäuerinnen beim Sticken in der Gegend von Kalocsa (1976)
Stickerei aus Kalocsa (1976)
Keramik aus Kalocsa (1976)
Sehenswürdigkeiten
Hinweis 1: Die nachfolgend fett-kursiv geschriebenen
Namen sind mit einem Hyperlink ausgestattet. Wenn Sie näheres
zu dem hinter dem jeweiligen Namen sich verbergenden Gebäude erfahren
möchten, dann klicken Sie bitte auf den Hyperlink!
Hinweis 2. Wir haben den barocken Bauten in Kalocsa eine eigene Internetseite
gewidmet: Barockes Kalocsa
Szentháromság tér (Dreifaltigkeitsplatz) im historischen
Stadtkern mit dem Dom, dem Erzbischofs-Palast, der Dreifaltigkeitssäule
und der Statue von Franz Liszt vor dem Dom.
Dreifaltigkeits-Platz: Dreifaltigkeits-Säule (li) und Erzbischofs-Palast (re)
Der tausendjährige Dom mit seinen beiden Türmen, die schon aus
der Ferne grüßen, ist das Wahrzeichen der Stadt. Die ursprünglich
hier im romanisch-gotischen Stil errichtete Kirche wurde während
der Religionskriege im 17. Jahrhundert von den Heiducken niedergebrannt.
Der heutige Dom, ein Meisterwerk des Barocks, wurde 1735-1754 errichtet.
Dom zu Kalocsa
Den Palast schmücken wunderschöne Fresken von Franz Anton
Maulbertsch. Das Denkmal davor erinnert an den Erzbischof
Pál Tomori, einen der ungarischen Freiheitshelden, der 1526 bei
der Schlacht von Mohács zu Tode kam.
Erzbischofs-Palast mit Denkmal des Erzbischofs Pál Tomori
Innenstadt
Die östlich des Doms gelegene Schatzkammer
stellt anhand von hochwertigen sakralen Gegenständen und Gewändern
die tausendjährige Geschichte des Kalocsaer Erzbistums dar.
Die Bischöfliche
Bibliothek im Erzbischofs-Palast mit rund 150 000 Bänden gehört mit ihrem barocken Lesesaal zu den beeindruckendsten
ihrer Art in Ungarn.
Das Haus
der Volkskunst in der Tompa Mihály utca ist ein typisches
Bauerngehöft mit reicher Innenausstattung in Form von Wandmalereien
sowie Verkaufsraum mit Stickereien, Keramik, Gewürzpaprika und Souvenirs.
Haus der Volkskunst: Ansicht (li) und Stube (re)
Im Paprikamuseum
in der Szent István király út 6 kann der Besucher alles über Geschichte,
Gewinnung, die verschiedenen Sorten und den Vertrieb des Gewürzpaprikas
erfahren.
Das Károly-Viski-Museum in der Szent István király út 25
widmet sich der Volkskunst und Wohnkultur von Kalocsa und seiner
Landschaft Sárköz.
Das Nicolas-Schöffer-Gedenkhaus in der Szent István király út 76 zeigt eine Ausstellung
der futuristischen Arbeiten des in Paris wirkenden, aber aus Kalocsa
stammenden Vaters der kybernetischen Kunst Nicolas Schöffer (1912-92).
Ehem. BahnhofDer
ehemalige Bahnhof liegt nördlich der Stadt. Er ist gegenwärtig (2012)
für den Besuch geschlossen. Sein Schicksal ist noch ungewiss: entweder
Abriss oder Fortbestand als Museum.
Kalocsa, ehem. Bahnhof

Kalocsa, ehem. Bahnhof, Fahrkartenschalter
Essen
& Trinken
Trófea Étterem, Híd utca 9: traditionelles ungarisches Restaurant.
Kalocsai Csajdakert
Étterem, Csajda u. 2: traditionelle ungarische Küche.
Hotel Kalocsa,
Szentháromság tér 4: gehobene ungarische Küche.
Korona Étterem,
Szent István király út 6: gehobene nationale und internationale
Küche. Restaurant und Kellerlokal.
Barokk Cukrászda
(Konditorei), Szent István király út 2-4 (beide direkt gegenüber
dem Dom).
Freizeit / Für Familien
Freibad und Heilbad, Kossuth utca 63.
Events
Paprikatage (September).
Donau Folklorefestival (Juli, alle drei Jahre). Volkstanz- und
Volksmusik-Darbietungen der an der Donau siedelnden Völker.
Festival "Blauer Vogel" - Konzerte, Theater, Ballett (Juni).
Sehenswertes in der Umgebung
Die Stadt Baja
(ca. 40 km) mit ihrem umfassenden Kultur- und Freizeitangebot, LB.
Das wichtige Weinbaugebiet Szekszárd
(ca. 40 km) (LB (direkt bzw. 1x U)) und der Weinort Hajós
(ca. 20 km) mit seinen Zeilen von Kelterhäusern und seinem Schloss
(LB).
Das Geburtshaus des Dichters und Helden der ungarischen Revolution 1848, Petöfi Sándor, in Kiskörös
(ca. 30 km), LB.
LB=Verbindung mit Linienbus.
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auf der neuen Seite auf die Schaltfläche (Sie müssen etwas nach unten blättern) Unglaubliches Angebot.
2.Die Option Flug und Hotel ist für Kalocsa nicht wählbar. Sie müssen Flug und Hotel separat buchen. Tragen Sie unter Zielflughafen "Budapest" und unter Hotel "Kalocsa" ein.
Hinweis: Beachten Sie die Option "Mietwagen"!
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Aktualisiert am 14.10.2016
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