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Städte und Orte in Ungarn erleben
Sopron
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in Sopron
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 Sopron
 Sopron
Sopron
...ist eine der ältesten Städte Ungarns.
Hier lag die Römersiedlung Scarbantia, hier kreuzten sich die
nord-südliche Transkontinentalstraße und die ost-westliche
Handelsstraße und führte die berühmte Bernsteinstraße
vorbei. Die Gotik, Renaissance und der Frühbarock konnten sich
frei entfalten und die Spuren sind auch heute noch überall in
der Innenstadt gegenwärtig, weil Sopron von den Verwüstungen
der Türken verschont blieb. Fast jedes Haus erzählt anhand von Gedenktafeln
seine eigene, in Jahrhunderten bemessene Geschichte. So ist eine Wanderung
durch die winkeligen Gassen und über die beschaulichen Plätze der
Innenstadt Soprons eine harmonische Wanderung durch die Architektur
des Hochmittelalters und der frühen Neuzeit.
Quasi als i-Tüpfelchen zu erwähnen ist noch die liebliche Umgebung
mit ihrer gesunden Gebirgsluft und den Freuden der Soproner Weinregion.
Lage
Die Stadt Sopron (deutsch: Ödenburg), ca. 55 000 Einwohner, liegt unweit des Neusiedler-Sees, des Nationalparks
Fertö-Hanság
und der Grenze zu Österreich. Sie ist die einzige größere Stadt in
Ungarn, die von den Mongolen und Türken verschont blieb. Sehenswert in Sopron allemal ist die denkmalgeschützte
Altstadt mit prächtiger gotischer - Sopron besitzt die meisten
gotischen Baudenkmäler Ungarns - und frühbarocker Bausubstanz.
Verkehrsanbindung
Sopron ist günstig an den Fernverkehr angebunden:
mit dem Auto ist es aus Wien über die Autobahn A3 bis Knoten Eisenstadt
und von dort über die Landesstraße 166 - ab der Grenze als Hauptstraße
84 weitergeführt - bequem erreichbar. Rund 10 km südöstlich von Sopron
zweigt die Hauptstraße 85 nach Györ ab (dort Anbindung an Budapest);
die Hauptstraße 84 verläuft weiter zum Nordufer des Plattensees.
Mit der Eisenbahn und dem Linienbus besteht ebenfalls eine Direktverbindung
mit Wien. Ab Sopron gibt es Direktverbindungen im Nahverkehr mit den
meisten Städten und Orten in Westtransdanubien bzw. im Fernverkehr
direkt oder über Szombathely (dort umsteigen) mit u.a. Budapest sowie
Städten in Südtransdanubien und jenseits der Donau.
Kurze Geschichte
Die Stadt wurde 300 Jahre v. Chr. von den Kelten gegründet. Um
15 n. Chr. ließen sich römische Kaufleute hier nieder.
Aus einer römischen Festung entwickelte sich die Bürgerstadt
Scarbantia. In Folge der Völkerwanderung (5. bis 8. Jahrhundert)
siedelten Hunnen, Goten, Langobarden, Heruler, Awaren und Slawen
an. Im 9. Jahrhundert errichteten die verbliebenen Awaren in den
römischen Ruinen eine Festung, die bayrische Siedler die 'Öde Burg'
nannten (Ödenburg). Anfang des 10. Jahrhunderts wurde die Festung
von den landnehmenden Magyaren erobert und als Bollwerk zur Absicherung
ihrer Westgrenze ausgebaut. Ab dem 13. Jahrhundert brachten Handwerk
und Handel raschen Wohlstand. Von den Türken weitgehend verschont
konnte sich Sopron entwickeln und ein reiches kulturelles Leben
entwickeln. Nach dem Stadtbrand 1676 begann der Wiederaufbau im
Barockstil. Nach Trianon entschied sich die Bevölkerung in einer
Volksabstimmung für den Verbleib bei Ungarn. Sopron wurde im zweiten
Weltkrieg stark beschädigt. Der Wiederaufbau zog sich bis in
die 60er Jahre.
Sehenswürdigkeiten
Hinweis 1: Die nachfolgend fett-kursiv
geschriebenen Namen sind mit einem Hyperlink ausgestattet. Wenn
Sie näheres zu dem hinter dem jeweiligen Namen sich verbergenden
Gebäude erfahren möchten, dann klicken Sie bitte auf den Hyperlink!
Hinweis 2. Wir haben folgenden Stilarten der Architektur
in Sopron jeweils eine eigene Internetseite gewidmet:
Barock
Gotik
Jüdisches Ungarn
Stadtteil östlich der Altstadt Der nördlich und östlich der Altstadt gelegene Stadtteil Soprons heißt auf Ungarisch Vár kerület, d.h. Festungs-Bezirk. Gegen Osten wird der Stadtteil von
der Altstadt von der alten Stadtmauer getrennt. Im Norden bildet der Feuerturm den Trennpunkt. Vár kerület: Bastion der alten Stadtmauer (li); Blick Richtung Süden (re)

Altstadt (Belváros), Hauptplatz (Fö-tér)
Die Altstadt von Sopron mit ihren winkeligen Gassen und historischen
Bauten liegt ziemlich in der geografischen Mitte der Stadt Sopron
nördlich des Bahnhofs. Von Norden betritt man die Altstadt über
den Stadtturm.
Feuerturm
Der rund 60 m hohe Feuerturm (Tüztorony) erzählt in der Sprache
der Architektur die Geschichte Soprons. Das viereckige Fundament
errichteten einst die Römer, als Sopron noch die Römerstadt Scarbantia
war. Die Árpáden fügten dann den zylindrischen romanischen
Aufbau hinzu. Die toskanische Arkadengalierie stammt aus der Blütezeit
der Renaissance. Und zu guter Letzt erhielt der Turm 1676, nach
der Feuersbrunst, sein barockes achteckiges Oberteil mit der Turmuhr
und der barocken Turmhaube. An der Südseite erinnert das neobarocke
Tor der Treue an die Volksabstimmung 1921, bei der sich eine
Mehrheit der Soproner Bürger für einen Verbleib ihrer Stadt bei
Ungarn entschieden hatten.
Eine schmale Wendeltreppe mit 200 Stufen führt nach oben zur Galerie. Der Besucher
wird mit einem herrlichen Blick auf die Stadt, die Löver-Hügel im
Südwesten und die österreichischen Alpen im Westen reichlich belohnt.
Der Feuertum ist das Wahrzeichen von Sopron. Seinen Namen verdankt er dem Umstand, dass früher Turmwächter die Bevölkerung vor Feinden
und Feuer warnten, am Tage durch verschiedene Hornsignale, nachts mit einer Laterne.
Der Turm wurde zuletzt im Jahr 2012 umfassend renoviert. Seine Attraktion
ist nicht nur die herrliche Aussichtsplattform. Er beherbergt auch
sehenswerte Ausstellungen; im Untergeschoss befinden sich römische
Ausgrabungen, auf den einzelnen Turmetagen im Treppenhaus kann man
sich über die Stadtgeschichte informieren und dabei immer wieder
eine kleine Ruhepause einlegen. Sehr gelegen ist auch, dass sich
das städtische Touristenbüro Tourinform am Turm befindet.
Feuerturm mit Stornohaus (li) und Rathaus (re)
Hauptplatz
Nachdem man den Feuerturm durchschritten hat gelangt man auf den Hauptplatz - Fö tér. Diesen schönen Platz ziert zunächst die barocke Dreifaltigkeitssäule und eine Vielzahl
historischer Bauten einschließlich dem Rathaus (neben dem Feuerturm), dem Storno-, Generals- Fabricius- und ehem. Komitatshaus (im Norden des Platzes) sowie der Marienkirche,
und der Apotheke "Zum weißen Engel" (im Süden des Platzes). Hauptplatz mit (von li nach re) Generalshaus, Stornohaus und Rathaus
Hauptplatz Links: gegen Norden mit Fabriciushaus, Generalshaus, Stornohaus und Mariensäule Rechts: gegen Südwesten mit Marienkirche, Mariensäule und ehem. Komitatshaus

Die barocke Dreifaltigkeitssäule (1701) ist die älteste
und schönste Pestsäule Ungarns. Das besondere an dem Denkmal
ist, dass hier erstmals in Mitteleuropa die gedrehte Säulenform
im Freien angewendet wurde.
Dreifaltigkeitssäule
Storno-Haus
Das Storno-Haus - benannt nach der aus dem Tessin stammenden
Künstlerfamilie Storno - neben dem Stadtturm: gotische Sitznischen,
Festetics-Wappen, barocke Türklopfer und Spätbarock-Fassade mit
dem über zwei Stockwerke gehenden, reich geschmückten Erker und
dem von zwei toskanischen Halbsäulen eingefassten Torbogen mit dem
Wappen der Adelsfamilie der Festetics. Der Arkadenhof im Stil der
Spätrenaissance mit zweistöckiger Loggia zählt zu den schönsten
der Stadt. Die Innenarchitektur beeindruckt mit ihren geschmackvoll und individuell eingerichteten und reich dekorierten Salons, Esszimmern und Aufenthaltsräumen.
Hier residierte 1482/83 vermutlich König Matthias
Corvinus. Das Haus war damals in Besitz der Familie Haberleiter. Im 18. Jahrhundert wurde es von den Festetics erworben. Zu dieser Zeit erhielt es auch seine heute noch
erkennbare barocke Form. Rund einhundert Jahre später kaufte die Familie Storno das Haus und ab 1872 erhielt es auch seinen heutigen Namen - Storno-Haus.
1984 zog die Familie Storno aus dem Haus aus und es wurde zu einem
Museum umfunktioniert. Die Storno-Sammlung ist im ersten Stock untergebracht.
Sie umfasst sowohl das Mobiliar sowie die überaus reiche Kunstsammlung
der Familie Storno. Im zweiten Stockwerk befindet sich die regionalgeschichtliche
Ausstellung.
Storno-Haus; links daneben das Generals-Haus
Generals-Haus
Das Generals- oder Lackner-Haus am Hauptplatz 7 ist aus dem
ältesten Steinhaus (14. Jahrhundert) von Sopron entstanden.
Seine heutige Form erhielt es 1620, der klassizistische Balkon kam
1830 hinzu. Die Räume um den Arkadenhof dienen der Ausstellung
und Restaurierung barocker Steinfiguren.
Hier wohnte der berühmte erste Bürgermeister von Sopron, Dr. Kristóf Lackner (1571-1631).
Fabricius-Haus
Das Fabricius-Haus am Hauptplatz 6 ist auf dem Grundriss einer 1320 begonnenen gotischen Kapelle entstanden. Der Bau der Kapelle wurde nach kurzer Zeit wieder abgebrochen und
das bis dahin Errichtete in zwei getrennte Gebäude mit gemeinsamen Keller aufgeteilt. Nach dem Zusammenschluss der oberirdischen Teile entstand ein mittelalterliches gotisches Wohnhaus, das später eine Barockfassade
erhielt. 1806 kaufte Endre Fabricius das Haus und es wurde nach ihm benannt.
Die barocke symmetrische Außenfassade des zweistöckigen Hauses ist geprägt von den beiden Erkern sowie den beiden Eingängen, wovon der eine für Kutschen. Der Innenhof besitzt einen zweistöckigen Arkaden-Säulengang
aus dem 17. Jahrhundert. Das sehenswerte Innere umfasst zunächst den gotischen Keller mit seinen hohen Gewölben sowie den gotischen Saal im Erdgeschoss. Die Räumlichkeiten sind mit barocken Elementen
ausgestattet, reich dekoriert und qualitätsvoll eingerichtet. Das Fabricius-Haus beherbergt gegenwärtig drei Ausstellungen: im gotischen Saal des Kellers das römische Lapidarium mit Relikten aus dem damaligen
Scarbantia. Die zweite Ausstellung widmet sich der Bernsteinstraße; sie führte durch das alte Sopron (Scarbantia) und war eine der wichtigsten Handelsstraßen der Antike. Das Haus befand sich seit dem Mittelalter im Besitz reicher Soproner Bürger. Die im ersten und zweiten Stockwerk
untergebrachte Ausstellung gibt einen eindrucksvollen Einblick in die damalige bürgerliche Wohnkultur. Im ersten Stockwerk sind eine Wohnung mit Einrichtungen und
Gebrauchsgegenständen aus dem 17. Jahrhundert, im zweiten Stock aus dem 18. Jahrhundert zu sehen.
Ehem. Komitatshaus
Im klassizistischen ehem. Komitatshaus am Hauptplatz 5 sind heute einige Ämter der städtischen Verwaltung untergebracht.
Ehem. Komitatshaus
Die gotische Marien-Kirche ist im Volksmund auch als Ziegenkirche bzw. Geißkirche (Keske templom) bekannt. Der Legende zufolge soll hier ein Ziegenhirt beim Weiden seiner Ziege auf einen mit Goldtalern gefüllten Krug gestoßen sein
und den Fund zum Bau einer Kirche gestiftet haben. Von der damaligen gotischen Kirche sind nur Fragmente erhalten geblieben.
Die Inneneinrichtung ist heute barock; der Hochaltar ist im Stil des Rokoko gestaltet.
Marien-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
Der Kapitelsaal hinter der Marien-Kirche zählt zu den bedeutendsten
Bauwerken der Hochgotik in Ungarn.
Sonstige Altstadt
Bürgerhäuser und Patrizienhäuser
Den Regeln mittelalterlicher Verteidigungstechnik
entsprechend in der Regel sägezahnartig angelegt. Die Mehrzahl
bewahrt ihren gotischen Mauerkern und zeigt bedeutende gotische
Details wie Sitznischen im Torweg, Maßwerkfenster, Portale.
Die meisten Fassaden wurden nach dem Stadtbrand 1676 im Barockstil
erneuert und teilweise um die Mitte des 18. Jahrhunderts mit Rokoko-
und Zopfstil-Ornamenten bereichert. Die stimmungsvollen Laubenhöfe
mit toskanischen Säulen und Korbbogen-Arkaden stammten zum
Teil aus der Spätrenaissance oder dem Frühbarock.
Kirchgasse
In der Kirchgasse (Templom utca) stehen mehrere denkmalgeschützte
Bauten:
das Palais Esterházy (Barockportal, Glockenmadonna)
das Bezerédj-Haus Nr. 6 mit einer der schönsten Barockfassaden wurde um 1710 auf mittelalterlichen Fundamenten errichtet. 1833 gelangte es in den Besitz der Familie Bezerédj.
Die Evangelische Kirche aus dem 19. Jahrhundert mit Platz
für 3000 Gläubige ist die drittgrößte evangelische Kirche Ungarns.
Hier standen einst eine 1676 aus Holz erbaute evangelische Kirche,
die aber noch im selben Jahr abbrannte. Der Nachfolgebau 1672-1722
war ebenfalls aus Holz. 1782 wurde dann eine barocke Steinkirche
errichtet, allerdings ohne Turm. Der heutige neoromanische Turm
wurde erst 1867 angefügt.
Das Innere ist in kostbarem barocken Stil gehalten. Die vier Glocken
erzählen jede ihre eigene Geschichte. Die Orgel zählt zu einer der
größten der Ungarischen Evangelischen Kirche.
das Haus Nr. 12 mit gotischen Sitznischen, Barockfassade und Laubenhof
beherbergt das Evangelische Museum.
Klostergasse
Die Klostergasse
(Kolostor utca) mit
der Apotheke "Zum Weißen Engel" und ihrem Apothekenmuseum (Patikamúzeum)
mit klassizistischem Mobiliar und Gegenständen verschiedener Apotheken
der Stadt.
Das ehemalige Palais Starhemberg.
Das Kelterhaus (Nr. 5).
Das Haus Nr. 7 mit romanischen Sitznischen und gotischen Elementen.
Das Palais Zichy (Nr. 11). Sein Hauptmerkmal sind außen
die beiden massiven, über zwei Stockwerke reichenden Erker
bzw. im Inneren die beiden Prunksäle im ersten Stock und das mit
barocken Steinskulpturen geschmückte Treppenhaus.
Neue Gasse
In der Neuen Gasse (Új utca), der einstigen Judengasse, stehen
die meisten gotischen Gebäude, allen voran der Komplex der Alten
Synagoge in der Új utca 22. Sie wurde Anfang des 14.
Jahrhunderts im gotischen Stil errichtet. Heute ist sie das am
besten erhaltene mittelalterliche jüdische Gotteshaus in Ungarn.
Sie dient als Museum.
Ursulinen Platz
Ursulinen Platz
 Den Ursulinen Platz
(Orsolya tér) zieren:
der klassizistische Marienbrunnen (1780)
Marienbrunnen
das barocke Arkadenhaus
(Lábasház).
Die neogotische Ursulinen-Kirche wurde 1862-64 nebst Kloster
und Schule errichtet. Das Oratorium des ehemaligen Klosters beherbergt
ein Museum mit einer ausgesprochen wertvollen Sammlung römisch-katholischer
Kirchenkunst.
Ursulinen-Kirche
Gegenüber
dem Arkadenhaus steht das prächtige Kaiserhaus aus römischer
Zeit, auch das 'Grüne Haus' genannt. Die Fassade aus dem 17. Jahrhundert ist barock.
St. Georg-Straße
Die St. Georg-Straße (Szent György utca) ist gesäumt von palastähnlichen
Wohnhäusern:
der ehemalige Palais Széchenyi, später Palais Erdödyi mit spätbarockem
Laubbandlwerk-Stuck.
Das Löffelholz-Haus.
Das ehemalige Palais Eggenberg (Nr. 12). In dem berühmten Arkadenhof des Gebäudes feierten 1674-76 die evangelischen Bürger Soprons ihre Gottesdienste.
Die gotische St.
Georg-Kirche, später barockisiert (Ende 14. Jahrhundert).
Nach der Rekatholisierung ließen die Jesuiten die Fassade aufführen
und die 8 Seitenkapellen anfügen. Das Innere imponiert mit prächtigen
Stukkaturen: schwere Hochbarock-Ornamente an Kapellen und Emporen,
Laubbandlwerk-Rampen zwischen den gotischen Kreuzrippen.
St. Georg-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
Außerhalb der Altstadt
Die barocke Dominikaner-Kirche
(Pfarrkirche zum hl. Judas Thaddäus) am südöstlichen Széchenyi Platz
mit geschnitzten Altären und Statuen.
Dominikaner-Kirche: Fassade (li) und Innenraum (re)
Petöfi-Theater
Das Petöfi-Theater am Petöfi-Platz 1 wurde 1909 durch Umbau
eines hier 1840 errichteten Theaters nach den Plänen von István
Megyaszay im Jugendstil fertiggestellt.
Städtisches Museum
Das Städtische Museum: Volkskunde, Kunstgewerbe, Gemälde).
Heiliggeistkirche
Die Heilig Geist-Kirche in der Szentlélek utca 2 hat einen
dachreiterartigen Turm gotischen Ursprungs; das Innere ist geprägt
von barocken, bedeutenden Wand- und Deckenfresken von Stephan Dorffmeister
(1782).
Zwei Mooren-Haus
Das Zwei-Mohren-Haus in der Szent Mihály utca 9 im volkstümlichen
Barock und mit von Dienern, "Mohren", auf zwei gedrehten
Säulen getragenem, prachtvollem Barocktor.
Die St. Michael-Kirche in der Pozsonyi utca nordöstlich der Altstadt aus dem 11. Jahrhundert ist die älteste Pfarrkirche von Sopron. Im 14. Jahrhundert
wurde sie zu einer gotischen, dreischiffigen Hallenkirche mit Fassadenturm
erweitert und um 1860 restauriert. Die frühgotische Grabkapelle St.
Jakob auf dem alten Friedhof besitzt ein spätromanisches Tympanon-Relief.
Es gilt als das älteste Gebäude Soprons und war ursprünglich
ein Steinhaus.
Bäckereimuseum
Im Barockhaus in der Becsi út 5 befindet sich seit 1711 eine Backstube;
heute komplett restauriert mit Bäckerei und Laden sowie sehenswerten
Bäckerei- und Konditoreimuseum.
Die orthodoxe Synagoge - auch Neue Synagoge genannt - in der Paprét utca 12-14, östlich der
Altstadt, wurde 1890/91 im Stil der Neoromanik errichtet. Seit 1955 wird sie nicht mehr benutzt. Gegenwärtig laufen
Bemühungen, das Gebäude zu einem organischen Bestandteil im städtischen
Leben von Sopron zu integrieren.
Die gotische Dorfkirche Maria Magdalena im Vorort Bánfalva mit
Fresken aus dem 13. und 15. Jahrhundert.
Hinweis: Die Kirche ist geschlossen. Schlüssel ist laut Anweisungen
auf dem Zettel an der Pforte erhältlich.
Dorfkirche Maria Magdalena
Shopping
AlphaPark, Határdomb utca 1-2
Shopping und Freizeitvergnügen auf über 16 000 qm. Großzügige Außenanlagen
und erstklassige kulinarische Angebote. Östlich von Sopron;
einfach erreichbar über die Györi út bzw. die Hauptstraße
84 Richtung Györ.
Sopron Plaza,
Lackner Kristóf utca 35 (ca. 700 m nordöstlich von der St. Georgs-Kirche
in der Szent György utca)
Eines der größten Einkaufs- und Vergnügungszentren in Sopron.
Harrer Schokoladenmanufaktur
/ Harrer Csokoládémühely és Cukrászda, Faller Jenö utca 4
Feinste Schokoladenerzeugnisse
Zsolnay Porzellangeschäft, Elökapu 11.
Soproni Bórház, Várkerület 15.
Größter Weinkeller der Stadt mit angeschlossenem Geschäft. Beste
Adresse der Stadt, um regionale Weine zu verkosten und zu kaufen.
Restaurants & Cafés
Für Essen und Trinken ist in Sopron bestens gesorgt! Nachfolgend eine Auswahl:
Corso Étterem,
Várkerület 73
Ein Restaurant, bestrebt die Welt von Paris und Ady Endre wieder
zu beleben. Gehobene ungarische Küche.
Jégverem Fogadó,
Jégverem utca 1.
Gasthof in gepflegter und ruhiger Umgebung. Ungarische und internationale
Küche. Gemütliche Atmosphäre, große Terrasse, gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Tercia Hubertusz
Étterem, Hubertusz út 1.
Echt ungarisch und rustikal ausgerüstetes Restaurant mit großer
Terrasse. Reiche Auswahl an Wildgerichten.
Sas Fogadó,
Lövér krt. 69.
Ungarische Küche, Weine der Region; Garten und Terrasse.
Konditorei
Harrer / Harrer Cukrászda, Várkerület 73 bzw. Színház utca 3.
Konditorei
Dömötör / Dömötöri Cukrászda, Széchenyi tér 13.
Várkapu Café,
Várkerült 108/a und Hátsókapu 3.
Freizeit / Für Familien
Baden:
- Lövér fürdö in der Lövér-Hügellandschaft südlich
der Stadt
- Tómalom fürdö, Sopronköhida. Erreichbar mit der Buslinie 6.
Sommerrodelbahn,
Bécsi domb: neben der Hauptstraße 84.
Tárodi Burg,
Csalogány köz 28 (in Lövér-Hügellandschaft). Märchenhaft erscheinende
Burg mit Türmen und Türchen, Zugbrücken, Wetterhahn, Löwenkopf,
Wendeltreppen und geheimnisvollen Ecken und Nischen.
Károly-Wachturm auf dem Avasberg. Von dem 73 m hohen Aussichtsturm
bietet sich ein beeindruckendes Panorama auf Sopron und Umgebung.
Events
Internationaler
VOLT Musikfestival im Juni; 200 Programmpunkte auf 15 Bühnen mit
Konzerten, DJs, Theater, Aufführungen im Bereich Rock, Pop, Jazz,
Hip-hop, Electro, World music etc.
Internationaler
Chorfestival im Juli.
Sehenswertes und Freizeitgestaltung
in der Umgebung
Köszeg
(ca. 40 km): Malerisches, mittelalterliches Burgstädtchen an der
österreichischen Grenze, nördlich von Szombathely. Burg, Bürgerhäuser
und Kirchen aus der Zeit der Gotik, Renaissance und dem Barock,
LB (direkt bzw. 1x U), B (1x U).
Fertöd
(ca. 25 km): Schloss Esterháza (1760-1767), das 'Ungarische Versailles',
Wirkungsstätte von Josef Haydn, LB, B (Haltestelle: Petöháza)#.
# umständlich; besser mit Linienbus.
Nagycenk
(12 km): Schloss Széchenyi, Mausoleum und neoromanische Pfarrkirche,
LB, B.
Sopronhorpács
(ca. 18 km): Spätromanische Dorfkirche mit prächtigem Stufenportal,
LB.
Fertörákos
(12 km): Elegantes Bischöfliches Palais (1745, spätbarock); Wassermühle;
Römersteinbruch.
Kreuzschifffahrten
auf dem Neusiedler See. Schiffe verkehren ab 15. März bis 31. Oktober
täglich zwischen 9-18 Uhr am Hafen von Fertörákos. LB.
Balf
(10 km): Stimmungsvoller Kurort mit u.a. Badekapelle und Dorfkirche,
LB.
Hidegség
(ca. 15 km): Romanisch-gotische Dorfkirche, LB.
Fertöszéplak
(ca. 20 km): Freilichtmuseum und barocke Dorfkirche mit Kalvarienberg,
LB, B (Haltestelle: Fertöszentmiklós#).
# umständlich; besser mit Linienbus.
Szombathely
(ca. 60 km): Handels- und Industriestadt. Dom, Bischofspalais, Ruinengarten
mit Ruinen aus der Römerzeit, Museen, Shoppen,
LB, B.
Sárvár
(ca. 55 km): Westlich von Szombathely gelegene Kleinstadt: Burg,
Burgschloss sowie bedeutendes Thermal-
und Freibad,
LB, B (1x U).
Bük
- ca. 45 km: Nordwestlich von Szombathely gelegene Ortschaft mit
bedeutendem Thermal- und Freibad, LB (1x U), B.
Fertö-Hanság:
Nationalpark; Schilflandschaft am Neusiedlersee; Erlenmoore und
Sumpfwiesen mit einer außerordentlich vielfältigen Flora und Fauna.
LB=Verbindung mit Linienbus; B=Verbindung mit der
Bahn.
Eingabehilfen
booking.com
Klicken Sie auf das Logo. Die verfügbaren Objekte werden Ihnen angezeigt. Hinweis: Es werden Ihnen alle Kathegorien - also z.B. auch Hotels - gezeigt. Die Ferienwohnungen und Ferienhäuser etc. sind deutlich
markiert!
Expedia 1. Klicken Sie auf das Logo.
Sie gelangen auf die Partnerseite von expedia. Wählen Sie dort in der Menüleiste oben die Option Click&Mix und klicken Sie dann
auf der neuen Seite auf die Schaltfläche (Sie müssen etwas nach unten blättern) Unglaubliches Angebot.
2.Die Option Flug und Hotel ist für Sopron nicht wählbar. Sie müssen Flug und Hotel separat buchen. Tragen Sie unter Zielflughafen "Budapest" oder "Wien" und unter Hotel "Sopron" ein.
Hinweis: Beachten Sie die Option "Mietwagen"!
Zum Seitenanfang.
Aktualisiert am 14.10.2016
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